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„Es geht nur gemeinsam!“

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und ihr designierter Nachfolger Wolfgang Ecker im NÖWI-Doppel-Interview.

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Daniela Matejschek WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
NÖWI: Frau Präsidentin, derzeit melden sich hunderte Mitglieder mit einer Fülle an Fragen und oft verzweifelt bei der WKNÖ. Was kann man diesen Menschen antworten?
Zwazl: Die Situation, in der wir uns befinden, konnte niemand vorhersehen. Wir können nicht wissen, wie wir da am besten drüber kommen. Wir können nur die Besorgnis um die wirtschaftliche Zukunft mit raschen Hilfsmaßnahmen lindern. Deswegen haben wir die Kriterien bei unserem Existenzsicherungsfonds geändert, damit wir schnell und unbürokratisch Akontozahlungen leisten können. Dann werden wir den Härtefallfonds der Bundesregierung abwickeln. Bei allen Fragen können sich unsere Mitglieder an die Wirtschaftskammer wenden, wo hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sitzen, denen ich ein herzliches Dankeschön für den tollen Einsatz aussprechen möchte.


NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk)
© Daniela Matejschek NÖ Spartenobmann Wolfgang Ecker (Gewerbe und Handwerk)


Herr Ecker, ein Teil der Unternehmen hat Notbetrieb, ein Teil arbeitet mehr als zuvor, und alle anderen haben geschlossen. Wie geht man damit um?
Ecker: Indem wir versuchen, möglichst maßgeschneiderte Unterstützung zu geben – koste es, was es wolle, wie der Bundeskanzler gesagt hat. Ganz wichtig ist, dass es weiter Unternehmen gibt, die in Betrieb sind und die Wirtschaft am Laufen halten – von kleinen Nahversorgern über große Produktionsbetriebe bis zum Bau.
Der Bau gilt ja – gerade in Krisenzeiten – nicht umsonst als eine Schlüsselbranche. Wenn der Bau nicht funktioniert, kann das die Wirtschaft noch kränker machen. Da müssen wir sehr aufpassen!

Frau Präsidentin, Sie betreiben ja selbst ein Geschäft mit Bilderrahmen und schönen Dingen. Wie sieht Ihre persönliche Unternehmensstrategie in dieser Krise aus?

Zwazl: Auch ich muss mein Geschäft geschlossen halten, habe Saisonware für Ostern. Auf der sitze ich jetzt genauso wie auf den Rechnungen. Ich überlege mir, welche Möglichkeiten ich habe mit Hilfe eines verbesserten Internetauftritts und Social Media meine Waren zustellen lassen zu können. Unsere WK-Experten sind ja gerade dabei, hier ein Modell für alle Betriebe auf die Beine zu stellen.


Wie geht es Ihnen in Ihrem Steinmetz-Betrieb, Herr Ecker?

Ecker: Ein Teil der Belegschaft sitzt in Polen in Quarantäne. Sonst arbeiten wir nach wie vor, selbstverständlich unter Einhaltung aller derzeit geltenden Bestimmungen.
Das sage ich auch allen Betrieben, die noch arbeiten können beziehungsweise dürfen: Wenn Ihr es irgendwie organisieren könnt, in der derzeitigen Situation weiter zu arbeiten, beachtet dabei immer einen Grundsatz: die Gesundheit geht immer vor!

Was erwarten Sie sich beide für die Zeit nach Corona?

Zwazl und Ecker: Jetzt geht es darum, Corona zu besiegen – mit Unterstützungen, aber auch mit Solidarität innerhalb der Wirtschaft, das heißt unter den Betrieben. Wir appellieren an die Konsumenten, auf unsere NÖ Unternehmen, auf die regionalen Betriebe zu setzen – und ihnen damit über die schwierige Zeit zu helfen! Je mehr wir zusammenhalten, je konsequenter wir alle uns an die Maßnahmen halten, umso rascher werden wir unser Leben normalisieren können.


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