th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Interview mit Obmann Markus Leopold - "Über den Tellerrand schauen"

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Markus Leopold, Obmann der Bezirksstelle Lilienfeld.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Markus Leopold (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulierten Bezirkssstellen­obmann Markus Leopold (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksststelle Lilien­feld. Wie würden Sie Ihren Bezirk charakterisieren?
Wir gehören zum Voralpenland, unsere Landschaft ist einfach wunderschön und daher prädestiniert für den sanften Tourismus. Charakteristisch für den Bezirk ist auch der tolle Zusammenhalt untereinander, ganz egal ob Ein-Personen-Unternehmen, kleine, mittlere oder große Betriebe wie Schmid Schrauben, die Firmengruppe Zöchling, die Voestalpine Giesserei Traisen, Georg Fischer Fittings, Neuman Aluminium, Prefa oder RTA.

Was sind Ihre Arbeits­schwerpunkte?

Das Thema Fachkräfte zieht sich durch alle Bereiche: Es bilden  zwar so gut wie alle Lehrbetriebe auch aus, aber viele junge Menschen verlassen den Bezirk wegen einer höheren Schule oder zum Studieren. Das Problem dabei ist, dass sie oft nicht wiederkommen. Verstehen Sie mich nicht falsch – jeder soll lernen, was und wo er will – ich glaube aber, dass manche Berufswahl anders getroffen werden würde, wenn der Ruf der Lehre genauso positiv wäre, wie die Lehre selbst es tatsächlich auch ist. Eine Attraktivierung der Lehre würde somit auch auch die Zahl unserer 'Bildungsmigranten' verringern, da wir im Bezirk genügend Lehrbetriebe haben.

Corona hat einen Digitalisierungsschub bewirkt, wird dieser von Dauer sein?

Effizienz und Ersparnis sind natürlich immer toll. Auch ich muss jetzt nicht mehr jedes Monat nach London, wenn man regelmäßige Face-to-Face-Meetings hat. Das hat sich jetzt etabliert, dass man das auch öfter online machen kann. Was für mich aber ein wenig auf der Strecke bleibt, ist die zwischenmenschliche Komponente, die einen starken Einfluss auf die Qualität des Kontaktes und damit auch auf das Geschäft hat. Das wird sich aber sicher noch einspielen, denn was wir jetzt erleben, ist zu einem großen Teil praktiziertes Neuland. Daher ist es auch unbedingt wichtig dran zu bleiben, wofür wir auch dringend den weiteren Breitband-Ausbau brauchen.

'Regionales Bewusstsein' ist auch so ein Corona-Kind...
Ja, zumindest was seine aktuell starke Ausprägung betrifft. Ich hoffe sehr, dass dieses Umdenken von Dauer ist und auch noch weiter geht als bis jetzt. Man muss eben auch weiter denken und über den Tellerrand hinausschauen, um zu sehen, dass der kleinste Preis nicht das einzige Argument sein kann.

Wie ist die Verkehrs­situation im Bezirk?
Unser ewiges Thema ist die S 34, die ist eigentlich schon seit den 1970er Jahren geplant. Das wäre die Verbindung von St. Pölten nach Wilhemsburg und bis nach Traisen. Die aktuelle Umweltprüfung liegt gegenwärtig vor, hoffentlich geht das jetzt bald voran, denn die überwiegende Mehrzahl der Unternehmerinnen und Unternehmer will die S 34.

Betriebsbesuch bei der Schagerl & Lielacher GmbH: Bezirksstellenobmann Markus Leopold (l.) und Bezirksstellenleiter Georg Lintner (r.)besprachen mit Gerhard Lielacher branchenaktuelle Themen wie die Elektromobilität und die Erhöhung der NOVA.
© Martina Lielacher Betriebsbesuch bei der Schagerl & Lielacher GmbH: Bezirksstellenobmann Markus Leopold (l.) und Bezirksstellenleiter Georg Lintner (r.)besprachen mit Gerhard Lielacher branchenaktuelle Themen wie die Elektromobilität und die Erhöhung der NOVA.

Wie haben Sie die Corona-Zeit bis jetzt in der Bezirksstelle erlebt?
Sehr herausfordernd, um es mit einer neutralen Formulierung zu umreißen. Die Leistungen von allen in der Bezirksstelle waren und sind einfach riesig. Ich bin sehr stolz auf die Kolleginnen und Kollegen, die haben es wirklich nicht leicht gehabt – und es hat trotzdem funktioniert. Zum Glück entspannt sich die Situation derzeit. Ich freue mich schon sehr, wieder persönliche Kontakte zu pflegen und viele Betriebsbesuche nachzuholen.


Eckdaten

  • Waldreichster Bezirk Österreichs
  • Nachbarbezirke: St. Pölten, Baden, Scheibbs, Wiener Neustadt, Neunkirchen und Bruck-Mürzzuschlag (Stmk)
  • Fläche: 932 km²
  • Aktive Betriebe:  1.641
  • 301 Lehrlinge in
  • 105 Lehrbetrieben

Das könnte Sie auch interessieren

V.l.: Martin Fürndraht, Erich Moser, Daniela Andre-Simonnet, Andrea Lautermüller und Alexander Scheuch.

10 Jahre Rustler in Mödling

Das 10 Jahres-Jubiläum beging Rustler im nahegelegenen Guntramsdorf im bekannten Restaurant „Südufer“.  mehr

V.l.: Willi Nowak, Leonore Gewessler, Matthias Zawichowski, Andreas Palffy und Andreas Matthä.

Carsharing Österreich holte den Gesamtsieg

Die Plattform Carsharing Österreich ist Gesamtsieger des 30. VCÖ-Mobilitätspreises Österreich. mehr

V.l.: Alfred Babinsky, Felix Taglieber, Josef Keck und Marco Ruby.

Hollabrunner Unternehmer gewinnt Red Bull Flugtag

Den Inhaber Marco Ruby von Bürotechnik Ruby kennt man als perfekten Partner für „Alles rund ums Büro“. Als Büroausstattungsanbieter bietet die Firma Ruby alles zum Thema Archivierung - Papier - Bürobedarf – Bürotechnik – Kopiertechnik - Kassensysteme und Verpackung. mehr