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Interview mit Obmann Markus Fuchs: „Viele Gründe, stolz zu sein“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Markus Fuchs, Obmann der Außenstelle Klosterneuburg.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Außenstellenobmann Markus Fuchs (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (r.) gratulieren Außenstellenobmann Markus Fuchs (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Außenststelle Klosterneuburg. Wie würden Sie Ihre berufliche Heimat charakterisieren?
Unsere Einwohnerzahl ist genauso stabil wie unsere Wirtschaft. Mit rund 27.500 Einwohnern ist Klosterneuburg die drittgrößte Stadt in Nieder­österreich – nur St. Pölten und Wr. Neustadt sind größer. Wir haben sogar ein eigenes Kennzeichen, obwohl wir keine Statutarstadt sind. Und unsere Wirtschaft zeichnet sich durch eine hohe Vitalität aus: Seien es die vielen Ein-Personen- oder Kleinunternehmen oder die Mittel- und Großbetriebe wie Polymun, Attensam, die Lebensmittelversuchsanstalt, die woom GmbH mit ihren Bikes oder die Sektkellerei Inführ, um nur einige zu nennen.

Sie sind sehr stolz auf Ihr Klosterneuburg?
Nicht umsonst, schließlich bin ich gebürtiger Klosterneuburger, wohne hier, komme aus einer ansässigen Unternehmerfamilie, habe hier mein Unternehmen und bin auch im Gemeinderat aktiv. Außerdem ist der Charakter von Klosterneuburg schon alleine ausreichend attraktiv, um darauf stolz zu sein. Wir liegen eingebettet zwischen Donau und Kahlenberg, sind dadurch aber auch im Platz begrenzt. Dafür werden wir aber auch nie Probleme mit Leerständen haben. Weitere Argumente für den sanften aber stetigen Anstieg unserer Einwohnerzahl sind wohl das Stift Klosterneuburg mit seinem Weinbaubetrieb, die Elite-Uni IST (Institute for Science and Technology Austria) in Maria Gugging oder der dazugehörige prosperierende Tech Park.


© Elisabeth Wiesbauer
In Aktion: Mit entsprechendem Abstand gratulierten Außenstellenobmann Markus Fuchs (r.) und Außenstellenleiter Friedrich Oelschlägel (l.) Geschäftsführerin Katharina Griensteidl-Lhotsky (Kinder- und Familien­marketing Agentur LHOGO e.U.) zum Staatspreis Public Relations 2020 für "Mona".


Ihre Arbeitsschwerpunkte?
Der Fachkräftemangel wird uns in den nächsten Jahren weiter beschäftigen – wobei wir im Bezirk aber auch sehr viele gute Beispiele zur Lehre haben. Ein zweites großes Thema sind der Digitalisierungsschub, den wir durch Corona erfahren haben und das  verstärkte regionale Bewusstsein, das sich in der angespannten Situation entwickelt hat. Bei beiden gilt es jetzt, nicht den Schwung zu verlieren, sondern ihn im Gegenteil zu nutzen.

Wie schätzen Sie die Verkehrssituation ein?
Nach Wien gibt es mit der B 14 leider nur eine Hauptverkehrsverbindung, die das Aufkommen mittlerweile nicht mehr optimal bewältigen kann. Derzeit wird außerdem die fast einen Kilometer lange Heiligenstädter Hangbrücke zwischen Wien und Klosterneuburg renoviert. Bis Mitte 2023 stehen daher nur zwei statt vier Spuren zur Verfügung. Eine Verbesserung der Achse nach Wien wäre demnach genauso wünschenswert wie eine Verbindung nach Korneuburg, am besten mit einer direkten Anbindung an das Klosterneuburger Industriegebiet.


Welche touristischen Argumente sollen die Menschen zu Ihnen locken?
Neben dem Museum Gugging oder dem Kafka-Museum lockt heuer wieder das Opernerlebnis nach Klosterneuburg: Direkt im Stift Klosterneuburg wird die Verdi-Oper „La forza del destino“ geboten. Und die Heurigen, die Landschaft sowie der so genannte sanfte Tourismus locken sogar Touristen aus Passau auf die Europäische Radroute, die auch zu uns nach Klosterneuburg führt.


Eckdaten

  • Klosterneuburg liegt am rechten Ufer der Donau, unmittelbar nördlich von Wien, von dem es durch den Kahlenberg und den Leopoldsberg getrennt ist.
  • Fläche: 76,2 km²
  • Einwohnerzahl: 27.588
  • Aktive Betriebe: 2.383
  • 60 Lehrbetriebe
  • 116 Lehrlinge

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