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Interview mit Obfrau Silvia Rupp: „Corona war ein Lehrstück“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Silvia Rupp, Obfrau der Bezirksstelle Melk.

Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (2.v.r.) gratulierten Bezirkssstellen­obfrau Silvia Rupp (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020: WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer (2.v.r.) gratulierten Bezirkssstellen­obfrau Silvia Rupp (mit Urkunde) und dem Ausschuss.
Sie sind die Obfrau der WKNÖ-Bezirksstelle Melk. Wie würden Sie Ihren Bezirk charakterisieren?
Die Donau trennt den Bezirk räumlich und verbindet gleichzeitig die südlichen Gebiete des Mostviertels und die nördlichen  des Waldviertels. Die Donau prägt seit jeher unsere Kulturlandschaft und macht unseren Bezirk daher auch zu einer der attraktivsten Tourismusregionen Österreichs. Neben der Donauschifffahrt und der beginnenden Wachau sind wir auf ein Wahrzeichen besonders stolz, nämlich auf das weltberühmte Benediktinerstift Melk.

Die Wirtschaft im Bezirk stellt sich ähnlich attraktiv dar?
Das Spektrum an Unternehmen geht von seit Generationen geführten Familienbetrieben über global agierende Industrieunternehmen, bis hin zu jungen, unkonventionellen Start Ups. Diese Vielfalt ist es, was unseren Bezirk ausmacht. 

Was hat sich aufgrund von Corona im Bezirk verändert?
Corona war ein Lehrstück, wie wichtig Zusammenhalt, regionales Bewusstsein und Digitalisierung sind. Die Bezirksstelle spielt eine wesentliche Rolle dabei, dieses Bewusstsein weiter zu fördern und über das hoffentlich baldige Ende der Pandemie hinaus zu erhalten.

Wie ist derzeit die Stimmung im Bezirk, wie wirkt sie sich auf die Arbeit in der Bezirksstelle aus?
Ich bin sehr froh, dass seit Kurzem nun Aufbruchsstimmung im Bezirk herrscht. Die Themen der Anfragen an die Bezirksstelle sind nicht mehr ausschließlich auf die Pandemie fokussiert, sondern man spürt ganz deutlich den Innovationsgeist und das ‚Nach-vorne-Blicken‘ bei unseren Unternehmen. Die Wirtschaft erholt sich in den meisten Bereichen sehr gut, und wir können stolz sein auf unsere zahlreichen Unternehmensgründer, die trotz der momentan unsicheren Situation den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Unsere Mitglieder zeigen sich jetzt mutiger, offener und experimentierfreudiger als früher.

Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Regionalität und Digitalisierung haben an Bedeutung gewonnen. Welche Rolle spielen diese Themen im Bezirk?

Das ist eine gute Entwicklung, die wir natürlich unterstützen. Die Bereitschaft zur Digitalisierung ist bei unseren Unternehmern absolut gegeben. Ein wenig Nachholbedarf haben wir vielleicht bei der älteren Generation, aber genau das ist unser Auftrag, auch bei diesem Thema unsere Mitglieder zu unterstützen. An dieser Stelle appelliere ich auch, mit Fragen oder Problemen frühzeitig zu uns zu kommen. Wir helfen immer gerne, soweit es in unserer Macht steht. Mein Motto dazu: „lieber dreimal zu viel gefragt, als einmal zu wenig“.

Ihre Themen für die Zukunft?
Eines meiner Hauptanliegen liegt in der Ausbildung unserer Jugendlichen. Unsere Jugend ist flexibel und motiviert. Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und offen für neue Wege. Dazu müssen wir ihnen allerdings die notwendigen Grundlagen anbieten, nämlich Sicherheit, Stabilität und ganz besonders wichtig – eine gute Ausbildung. So sorgen wir für die Top-Unternehmer von morgen!


© Evelyn Müller
Obfrau Silvia Rupp (r.) in Aktion – bei der Ehrung (mit Bezirksstellenleiter Andreas Nunzer, l.) von Renate Batsch-Rosum für ihre 15-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen „Batsch-Waagen“ (Loosdorf) und Hans-Heinz Batsch für seine 50-jährige Tätigkeit als Unternehmer.


Eckdaten

  • NÖ Nachbarbezirke sind Zwettl, Krems, St. Pölten, Scheibbs und Amstetten. Im Westen grenzt der Bezirk Melk an Oberösterreich.
  • Fläche: 1.014 km²
  • Einwohner: 78.281
  • Aktive Betriebe: 4.683
  • 300 Lehrbetriebe
  • 1.007 Lehrlinge

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