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NÖ Innovationspreis 2017 - Karl Ritter von Ghega Preis: Gesamtsieger ist die Test-Fuchs GmbH aus Groß Siegharts

Der „Karl Ritter von Ghega-Preis“ ist die wichtigste Auszeichnung für Innovationsprojekte von NÖ Unternehmen sowie für innovative Entwicklungen von NÖ Forschungseinrichtungen.

Der „Jubiläums-Sieger“ des Preises, der heuer zum 30. Mal vergeben wurde, ist die Test-Fuchs GmbH aus Groß Siegharts mit ihrem Projekt „Umweltfreundliche Luftfahrtechnik - Water Separation System“.
Die strahlenden Sieger (von links): Technischer Leiter Markus Nagl, Franz Berka und Michael Danninger (alle: Test-Fuchs GmbH).
© Kraus Die strahlenden Sieger (von links): Technischer Leiter Markus Nagl, Franz Berka und Michael Danninger (alle: Test-Fuchs GmbH).

Niederösterreichs Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Technologie, Petra Bohuslav bei der Preisverleihung in der IMC Fachhochschule Krems: „Unsere Unternehmen leisten Hervorragendes und profitieren dabei von einem innovationsfreundlichen Klima, in dem der Dialog mit Wissenschaft und Forschung, länder- und branchenübergreifende Zusammenarbeit sowie der Erfahrungsaustausch innerhalb der Wirtschaft im Mittelpunkt steht. Wir forcieren den Ausbau von Standorten und setzen auf die Kooperation von Forschung, Unternehmen und Bildung. Stets im Fokus dabei ist die Marktumsetzung. Eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Wissensnetzwerke spielen unsere Forschungseinrichtungen. Denn wir wissen: Innovation bedeutet Fortschritt und Wachstum.“ 

Erfolgreiches Zusammenspiel

Der NÖ Innovationspreis 2017 wird abgewickelt von TIP (Technologie- und InnovationsPartner), dem gemeinsamen Innovationsservice des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich WKNÖ). Beide unterstützen so bereits seit vielen Jahren gemeinsam innovative Unternehmen.

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser: „Unternehmen und ihre Innovationen sind seit je die treibenden Kräfte für dynamische Entwicklungen und damit Basis für Wohlstand. Der NÖ Innovationspreis holt die Innovationskraft unserer Unternehmen in besonderer Weise vor den Vorhang. Jahr für Jahr beeindrucken die eingereichten Projekte und unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema Innovation gleichermaßen. Ritter von Ghega, der Erbauer der Semmeringbahn, gibt als Namensgeber des Preises die richtigen Linien vor, denn Innovationen überwinden nicht nur Berge! Sie legen Schienen in die Zukunft!“

Seit Beginn wurden weit über 1.000 Projekte prämiert. Beim heurigen Innovationspreis vergaben das Land Niederösterreich und die Sponsoren in der IMC Fachhochschule Krems den Hauptpreis, einen Sonderpreis sowie Preise in drei Kategorien. Die Preise betragen € 10.000 für den Gesamtsieger und je € 2.500 pro Kategoriesieger beziehungsweise Sonderpreis.

30 Jahr-Jubiläum

Die Unterstützung niederösterreichischer Unternehmen bei Innovationsvorhaben wurde Mitte der 70er Jahre als gemeinsame Zielsetzung der NÖ-Landesregierung und der damaligen Handelskammer NÖ definiert. Mit der Einrichtung eines gemeinsam finanzierten „Innovationsreferates“ im WIFI wurde dies im Jahr 1978 auch operativ umgesetzt. Die Initiative zeigte bald erste Erfolge - so war es naheliegend, diese Erfolgsbeispiele zu würdigen, was 1987 erstmalig mit dem „NÖ-Innovationspreis“ erfolgte. 

© Kraus

Von links: Reinhard Karl  (Kommerzkundenvorstand der RLB NÖ Wien), NÖ Landesrätin Petra Bohuslav (Wirtschaft, Tourismus und Technologie), Martin Hollaus (Ingenieur Studio Hollaus), Günther Kautz (FWT Composites & Rolls GmbH), Markus Gusenbauer (Donau-Universität Krems), Franz Berka und Markus Nagl (beide: Test-Fuchs GmbH), Alexander Reissner (ENPULSION GmbH), WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser, Michael Danninger (Test-Fuchs GmbH), EVN-Sprecher Stefan Zach und WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter.

Die Sieger in den einzelnen Kategorien 

Test-Fuchs GmbH, Groß Siegharts:

Gesamtsieger: Karl Ritter von Ghega-Preis

Projekt: Umweltfreundliche Luftfahrtechnik - Water Separation System WSS

Das Unternehmen, weltweit renommiert im Bereich von Testsystemen für Luft- und Raumfahrt, entwickelte ein neues Gerät zur On-Aircraft Entfeuchtung der Hydraulikflüssigkeit in Verkehrsflugzeugen. Damit entfällt der regelmäßig notwendige und sehr aufwändige Austausch dieser beträchtlichen Ölmenge. Das spart Kosten und schont wertvolle Ressourcen. Das Projekt wurde auch für den Österreichischen Staatspreis nominiert.

Sponsor: Land Niederösterreich

 

Donau-Universität Krems,

Zentrum für Integrierte Sensorsysteme

Kategorie: Beste Innovation aus Forschungseinrichtungen

Projekt: Pumpverfahren, das Blutzellen besonders schonend behandelt

Im Zuge einer Projektförderung der NÖ Forschungs- und Bildungsgesellschaft wurde ein besonders schonendes Pumpverfahren für die Analytik und Sensorik von Blutzellen entwickelt. Mikropumpen kommen in der Pharmaindustrie, in medizintechnischen Geräten und Laboreinrichtungen zum Einsatz. Die jährliche Wachstumsrate des globalen Marktes beträgt 17 Prozent und wird im Jahr 2027 voraussichtlich
5 Milliarden US Dollar überschreiten.

Sponsor: Land Niederösterreich

 

FWT Composites & Rolls GmbH, Neunkirchen

Kategorie: Beste Innovation aus großen und mittelständischen Unternehmen

Projekt: Innovativer Walzenbezug für Papiermaschinen – Unter dem Titel „CompoClean-L“ wurden bei FWT Composites & Rolls GmbH – gemeinsam mit den Forschungspartnern Aerospace & Advanced Composites GmbH und AC2T research GmbH (Exzellenzzentrum für Tribologie) – verschleißbeständige Walzenbezüge mit erhöhten Abstoßeigenschaften entwickelt. Das Projekt wurde auch für den Sonderpreis „Econovius“ nominiert.

Sponsor: Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien

 

ENPULSION GmbH, Wiener Neustadt

Kategorie: Beste Innovation aus Kleinstunternehmen

Projekt: IFM Nano Thruster, weltweit einzigartiger Satellitenantrieb aus Niederösterreich - der Satellitenantrieb wurde für Missionen der europäischen Raumfahrtagentur ESA entwickelt (European Space Agency). Das neuartige Triebwerk verfügt über einen elektrischen Ionenantrieb auf der Basis von ungiftigem Indium-Treibstoff.

Sponsor: EVN

 

Ingenieur Studio Hollaus, St. Pölten

Sonderpreis: Wirtschaft 4.0

Projekt: Virtual Smart FM „Unsichtbares sichtbar machen“ -  Noch vor Kurzem waren Verantwortliche für den Betrieb von Gebäuden froh, 2D-Fotos oder realitätsnahe Pläne von Gebäuden zur Verfügung zu haben. Virtual Smart FM macht es möglich, mit Hilfe von 360°-Fotos sowie Punktwolken durch ein Gebäude oder Gebäudemodell zu navigieren. An Hand einer Timeline können der Baufortschritt oder der Bestand und dessen Veränderung beurteilt werden. Dies kann sowohl am Bildschirm erfolgen aber auch durch eine Virtual Reality Brille.

Sponsor: Wirtschaftskammer Niederösterreich

Alle Fotos zur Verleihung

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