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Ein Innovations-Dreieck für Niederösterreichs Transportwirtschaft

Innovationspotenzialen im Straßengüterverkehr ist eine Studie des Instituts für Logistik und Transportwirtschaft der Fachhochschule des bfi Wien im Auftrag der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) nachgegangen.

NÖ-Spartenobfrau Transport und Verkehr, Beate Färber-Venz.
© Gregor Lohfink NÖ-Spartenobfrau Transport und Verkehr, Beate Färber-Venz.

Fündig wurde man – unter anderem auf Basis zahlreicher Unternehmensgespräche – insbesondere in einer Humanisierung der Arbeitswelt, beim verstärkten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien und in einem näheren Zusammenrücken professioneller Transportunternehmen mit den anderen Stakeholdern. „Menschen, Technologien und Prozesse“, fasst Beate Färber-Venz, die Obfrau der WKNÖ-Sparte Transport und Verkehr, das Innovations-Dreieck  zusammen.
Wertschätzende Maßnahmen für Lenkerinnen und Lenkern wie die gute Ausstattung des Arbeitsplatzes Lkw, ein Mitspracherecht des Fahrers bei der Auswahl des Fahrzeuges oder Aus- und Weiterbildungen wirken sich demnach positiv auf das gesamte Unternehmen aus. „Transportwirtschaft ist sehr viel mehr als einfach das Bewegen von Fahrzeugen. Kommunikation beginnt an der Rampe. Ohne den Menschen geht es nicht“, so Färber-Venz.
Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien wiederum kann die Effizienz von Transportabläufen ebenso verbessern wie die Kundenbindung stärken. Eigene Telematik-Systeme, deren Einbau aktuell vom Land Niederösterreich gefördert werden, können für einen optimierten Treibstoffverbrauch sorgen.
Potentiale sieht Färber-Venz überdies in einer verstärkten Übernahme zusätzlicher Leistungen durch den Frächter – „vielleicht sogar in einer zunehmenden Positionierung unserer Transportunternehmen als ‚all in one‘-Anbieter vom Lagern und Verpacken bis zum Labeln und Transportieren“ – und im Outsourcing von Werkverkehren. Färber-Venz führt dafür sowohl ökonomische wie ökologische Argumente an, da Firmen mit Werkverkehr ihre Kosten senken könnten und zugleich Leerfahrten reduziert würden.
Die WKNÖ-Sparte Transport und Verkehr will die Ergebnisse der Studie nun professionell aufbereiten, damit, so Färber-Venz, „möglichst viele unserer Unternehmen davon profitieren und sich weiterentwickeln können“. Für April ist dazu ein eigener „Innovationskongress“ in Planung.

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