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Immer am Ohr der Mitglieder sein

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ  vor die Haustür. Dazu im Interview: Christian Bauer, Obmann der Bezirksstelle Tulln.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stv. Alexandra Höfer (r.) mit Bezirksstellenobmann Christian Bauer (5.v.l.) und dem Bezirksstellenausschuss.
© Tanja Wagner WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker (l.) und WKNÖ-Direktor-Stv. Alexandra Höfer (r.) mit Bezirksstellenobmann Christian Bauer (5.v.l.) und dem Bezirksstellenausschuss.

Wirtschaft NÖ: Wie würden Sie Ihren Bezirk charakterisieren?

Christian Bauer: Wirtschaftlich ist der Bezirk gekennzeichnet vom ‚Speckgürtel‘ rund um Wien, der auch für die hohen Preise für unsere Betriebsgründe mitverantwortlich ist. Der Mix aus Klein- und Mittelbetrieben profitiert von unserer guten Infrastruktur und der ebenso guten Verkehrsanbindung, dementsprechend sind wir auch ein – nicht nur wirtschaftlich – prosperierender Bezirk. Das zeigen auch ansässige Wirtschaftsgrößen wie die Agrana Zucker GmbH, Berger Schinken oder Brucha Paneele, um nur einige zu nennen.

Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte?

  • Gemeinsam mit unseren Unternehmen im Bezirk ist es derzeit oberstes Ziel, diese herausfordernde Zeit zu bewältigen. Preissteigerungen bei Energie und Treibstoff sowie Lieferschwierigkeiten machen den Unternehmen derzeit das Leben schwer. Und seit längerem schon präsente Themen wie die Klimakrise, der Arbeits- und Fachkräftemangel sowie natürlich Corona überschatten nicht nur unser Leben, sondern bestimmen maßgeblich die Arbeit der Bezirksstelle.

Hat Corona auch Positives bewirkt?

  • Die zwei wichtigsten Schlagwörter dazu sind Digitalisierung und regionales Bewusstsein. Als Optimist sage ich: Der Schub bei der Digitalisierung wird anhalten und annähernd so bleiben – und das regionale Bewusstsein muss bleiben! Beides zu fördern ist kein Widerspruch, obwohl das für viele auf den ersten Blick so aussehen mag. Aber erstens bedeutet Digitalisierung nicht nur online im Ausland einkaufen, sondern auch immense Arbeitserleichterungen  wie Online-Meetings oder automatisierte Administrationsvorgänge, und zweitens zeigt uns die Pandemie Tag für Tag das Engagement unserer regionalen Betriebe auf, wenn sie regionale Einkaufsplattformen oder Zustell- und Servicedienste digital auf die Beine stellen. Tulln ist nicht umsonst der Bezirk, in dem das Haus der Digitalisierung gebaut wird.

Ihre Themen für die Zukunft?

  • Generell müssen wir immer am Ohr der Mitglieder sein, um zeitnah und treffsicher agieren zu können. Und da der Fremdenverkehr wegen unserer landschaftlichen und kulturell-städtischen Attraktivität nahezu als Selbstläufer bezeichnet werden kann, können wir uns speziell aufs Vorantreiben der Digitalisierung und auf wirtschaftsfördernde Konzepte gegen den Klimawandel konzentrieren.
    wko.at/noe/tulln


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