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Hotellerie: „Starke Kundenauthentifizierung“ am 14. September in Kraft

Gespräche mit Kartenanbietern werden dringend empfohlen.

Darstellung Zahlungsvorgang mit Kreditkarte via Internet.
© Bruno Glätsch/Pixabay EU-Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt hat Konsquenzen für viele alltägliche Transaktionen.
Die EU-Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt fordert unter anderem die Anbieter von Zahlungsdiensten auf, eine starke Kundenauthentifizierung für gewisse Zahlungen zu implementieren. Ziel der Richtlinie ist es, Online-Zahlungen durch eine zusätzliche Authentifizierungsebene sicherer zu machen. Diese Verpflichtung tritt nun mit
14. September 2019 in Kraft.
Die Anforderung für eine starke Kundenauthentifizierung hat direkte Auswirkungen auf die Verarbeitung der vielen Kartentransaktionen, die in Abwesenheit des Kunden durchgeführt werden und im Hotelbetrieb tagtäglich erforderlich sind.
Grundsätzlich gilt die Anforderung aber nur für kundeninitiierte Transaktionen. Nun ist zu klären, ob die Kreditkartentransaktionen  (in Abwesenheit des Kunden) in diese Kategorie fallen oder nicht. Und wenn ja, wie können solche Transaktionen angesichts der Anforderung für eine starke Kundenauthentifizierung verarbeitet werden? Ein Problem kann zum Beispiel auftreten, wenn die Buchung über einen Dritten wie etwa Plattformen erfolgt. In diesem Fall ist es für das Hotel schwer nachzuweisen, dass es die Berechtigung zur Abbuchung hat, weil die Buchung über eine dritte Partei durchgeführt wurde.
Sollten die Anforderungen der „starken Kundenauthentifizierung“ nicht zeitgerecht umgesetzt werden, kann das große Auswirkungen auf die Betriebe haben. Vor allem dann, wenn  Zahlungen von den Zahlungsdienstleistern abgelehnt werden. Die Fachgruppe rät den Hotelbetrieben daher dringend, sich diesbezüglich so schnell wie möglich mit ihren jeweiligen Kartenanbietern in Verbindung setzen, sofern der Kreditkartenanbieter nicht schon von sich aus Kontakt aufgenommen hat.

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