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Horn - "ein Bezirk mit Kontinuität“

Die Bezirks- und Außenstellen bringen das geballte Service und Know-how der WKNÖ vor die Haustür. Dazu Werner Groiß befragt, Obmann der Bezirksstelle Horn.

Noch vor Corona: Bezirksstellenobmann Werner Groiß (r.) gratuliert Ernst Fleischhacker (Alarmanlagen Fleischhacker, Klein-Jetzelsdorf) zum zehnjährigen Jubiläum.
© Sabina Müller Noch vor Corona: Bezirksstellenobmann Werner Groiß (r.) gratuliert Ernst Fleischhacker (Alarmanlagen Fleischhacker, Klein-Jetzelsdorf) zum zehnjährigen Jubiläum.
Sie sind der Obmann der WKNÖ-Bezirksstelle Horn. Wie würden Sie „Ihren“
Bezirk charakteri­sieren?

Der Bezirk Horn  ist durchgehend besiedelt mit kleineren Städten und Katastralgemeinden, da sich auch die Topographie dazu gut eignet. Die Abstände dazwischen sind teilweise zwar überdurchschnittlich groß, es gibt dafür aber genügend landschaftliche Reize, um positive Effekte auf den Tourismus zu haben. Entsprechend der Verteilung der Bevölkerung sind auch die Wirtschaftstreibenden im ganzen Bezirk verteilt. In der Mehrzahl sind es Klein- und Mittelbetriebe, die Industrie ist im Bezirk weniger stark vertreten. Das macht uns in der Krise aber auch besonders überlebensfähig. Aktuell verzeichnen wir trotz Covid-Krise einen äußerst geringen, wenn nicht den niederösterreichweit geringsten Anteil an Arbeitslosen. Unterm Strich sind wir eben ein Bezirk mit stabiler Kontinuität.

Die Landschaft ist sicher ein Argument für den Tourismus, gibt es weitere?
Die kulturellen Bezüge der Region sind bis zu 1.000 Jahre alt, das war etwa die Zeit der Babenberger. Damit gibt es auch einen starken kulturhistorischen Bezug. Unsere Burgen, Schlösser und Klöster sprechen da eine beredte Sprache – wie unter vielen anderen etwa auch Eggenburg, die Rosenburg, oder das Stift Pernegg. Viele Städte punkten in Sachen Kulturtourismus mit mittelalterlichen Stadtkernen und erhaltenen Stadtmauern. Durch die gute Erreichbarkeit von Wien aus sind wir auch für kürzere Aufenthalte ein beliebtes Ziel. Im Hochsommer empfinden es besonders Großstädter, wie etwa unsere Gäste aus Wien, als angenehm, dass es bei uns im Waldviertel gut abkühlt in der Nacht.

Welche Rolle spielt die Grenznähe für den Bezirk?
Die Grenzöffnung war ein wichtiger Schritt für die Region, denn vorher waren wir doppelt abgeschirmt: durch den „Eisernen Vorhang” einerseits und den Truppenübungsplatz Allentsteig andererseits. Seit der Ostöffnung ist der wirtschaftliche und auch kulturelle Austausch mit Tschechien möglich: So sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Tschechien in niederösterreichischen Betrieben beschäftigt, die ihrerseits auch tschechische Kunden haben. Neben den individuellen Kontakten verbindet natürlich auch die Region: Das zeigt sich zum Beispiel sehr schön beim „grenzüberschreitenden” Nationalpark Thayatal.

Ihre Arbeitsschwerpunkte im Bezirk Horn?
Aktuell natürlich Corona mit all den Unterstützungsangeboten der Bezirksstelle zu Förderungen und Bestimmungen, oder den Individualberatungen. Abgesehen davon arbeiten wir speziell bei überregionalen Themen mit den anderen Waldviertel-Bezirken zusammen, etwa bei der Verbesser-ung der Verbindungen zwischen den Bezirkshauptstädten oder beim Breitbandausbau. Letzteres, also die Digitalisierung,  ist gemeinsam mit dem  Bewusstsein für Regionalität durch Corona in den Fokus gerückt. Ich bin sicher, dass auch in der Zeit nach der Pandemie diese beiden Themen einen besonderen Stellenwert haben – und auch besonders starke Konzepte benötigen werden.
wko.at/noe/horn

Konstituierung 2020 (v.l.): WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Bezirksstellenleiterin Sabina Müller, Markus Authried, Bezirksstellenobmann Werner Groiß, Erwin Stella und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer.
© Tanja Wagner Konstituierung 2020 (v.l.): WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Bezirksstellenleiterin Sabina Müller, Markus Authried, Bezirksstellenobmann Werner Groiß, Erwin Stella und WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer.

Eckdaten:

  • Der Bezirk grenzt im Norden an die Tschechische Republik.
  • Niederösterreichische Nachbarbezirke sind Hollabrunn, Zwettl und Waidhofen an der Thaya
  • Fläche: 784 km²
  • Aktive Betriebe: 2.250
  • 120 Lehrbetriebe
  • 341 Lehrlinge

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