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Hongkong: Das Tor nach China

Hongkong gilt als gewichtige Drehscheibe für den Verkauf nach und den Einkauf von China. Von der innovativen Metropole an der chinesischen Südküste könnten niederösterreichische Unternehmen mit einer engeren Hongkong-Anbindung für ihr Asien-Geschäft profitieren.

© fotolia Hongkong gilt als weltweit freieste Volkswirtschaft mit einer liberalen Marktwirtschaft, geringen Steuerbelastungen, einem sicheren und freien Informationsaustausch sowie einem stabilen Rechtssystem.

„Die asiatischen Fernmärkte sind als Investition zu betrachten, die nicht sofort ab dem ersten Jahr Gewinne abwirft“, erklärt der österreichische Wirtschaftsdelegierte für Hongkong, Macau und Südchina, Franz Rößler. „Asiatische Geschäftsleute sind am Aufbau langfristiger Beziehungen interessiert, wobei eine intensive Kundenpflege mit regelmäßigen Besuchen oder Treffen bei Messeauftritten nötig ist. Es empfiehlt sich durchaus auch, auf das kostenlose Service der AußenwirtschaftsCenter zurückzugreifen.“

Hongkong gilt als weltweit freieste Volkswirtschaft mit einer liberalen Marktwirtschaft, geringen Steuerbelastungen, einem sicheren und freien Informationsaustausch sowie einem stabilen Rechtssystem. Bis ins Jahr 2047 besitzt die Sonderverwaltungsregion einen hohen Autonomiegrad seitens Pekings, um die Rolle Hongkongs als Welthandels- und Finanzzentrum nicht zu gefährden.

Statt dem bisherigen Fokus auf Exporte will sich die Wirtschaft in China künftig verstärkt auf den eigenen Konsum von Waren und Dienstleistungen konzentrieren und so wachsen. Dies stellt zugleich eine Chance für heimische, exportorientierte Betriebe dar. Neben den traditionell starken Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau als auch Elektro- und Elektronik-Firmen prägt ein immer stärker ausgeprägtes Umweltbewusstsein die Nachfrageangebote und das Interesse in den Bereichen Energiewirtschaft und Umwelttechnik. 

Eine Vielzahl blau-gelber Unternehmen sind bereits mit ihren Waren vor Ort präsent wie beispielsweise die Aichelin Gmbh, Berndorf Band  (Stahlband-Lösungsanbieter) oder dem Papierhersteller Voith Paper Rolls Gmbh. Der Wirtschaftsdelegierte Rößler gibt als  Tipp: „Sehr wesentlich sind englischsprachige Websites, auf denen potenzielle Partner rasch erkennen, welche Leistungen das österreichische Unternehmen bietet.“

„Österreichs Wirtschaft muss sich noch mehr auf die Zukunftsmärkte außerhalb Europas einstellen, um im weltweiten Außenhandel keine Marktanteile zu verlieren“, erklärt WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth. „Asien ist eine der dynamischsten Regionen der Welt, wo es für die österreichische Wirtschaft noch viel Potenzial gibt. Auf Asien entfallen rund 60 Prozent der Weltbevölkerung und etwa 45 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, aber Österreich erwirtschaftet nur zehn Prozent seines Außenhandels mit diesem Kontinent.“

In Hongkong selbst stehen in den nächsten Jahren umfangreiche Infrastrukturprojekte am Programm, die für österreichische Exporteure zusätzliche Chancen bieten wie Pläne für ein neues Theater, für Spitäler, U-Bahnen, Straßen- und Tunnelbauten, Häfen sowie Müllverbrennungsanlagen. Aber auch für Dienstleistungsanbieter gibt es zahlreiche Möglichkeiten im Bereich der Architektur, des Industriedesigns und dem Tourismus.


Hongkong


Wachstumstreiber sind Immobilienpreise, während Einzelhandelsumsätze eher abnehmen. Im Land selbst werden Innovationen im Fintech-, Smart City- und Internet of Things-Bereich gefördert sowie in den Health-Sektor investiert. Hongkong nimmt in Bezug auf Österreich im Exportmarkt-Ranking im Jahr 2016 den 36. Rang (Platz 4 in Fernost) ein.

Bevölkerung: 7,3 Mio.
BIP (in Mrd. Euro): 295,95
Wirtschaftswachstum 2016: 1,2 Prozent
Arbeitslosenrate: 3,4  Prozent
Warenexporte Ö / NÖ (2015): € 562,0 Mio./ € 29,9 Mio.


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