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Holzindustrie sorgt für sichere Arbeitsplätze

Den Werkstoff Holz muss man angreifen, riechen, sehen und fühlen können. Davon ist Franz Burger überzeugt. Darum will er das Thema Holz auch „unter die Leute bringen“. 

Hände, die einen Baumstamm umarmen
© JÜRGEN PLETTERBAUER

„Das Holz, das in meinem Betrieb verarbeitet wird, kommt zu 80 Prozent aus dem Dunkelsteiner­wald. Regionalität spielt bei uns immer eine große Rolle, da schaue ich persönlich drauf“: Franz Burger betreibt seit 32 Jahren ein Sägewerk mit Holzhandel in Rottersdorf (Bezirk St. Pölten Land). Besonders an den Themen Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit liegt ihm besonders viel. Zu seinen Kunden gehören Zimmerer und Baumeister aus den Bezirken St. Pölten und Krems, sowie lokale private Abnehmer. Vor allem Großkunden schätzen die Nähe und die Flexibilität des Kleinunternehmens. Für Franz Burger ist es besonders wichtig, dass Kunden in seinem Betrieb ein Gefühl für den Werkstoff Holz bekommen. Es angreifen, riechen, sehen können. 

Porträtfoto von Franz Burger mit dem Zitat:
© Tanja Wagner
Seit 2019 ist er Mitglied im Ausschuss der Fachgruppe Holzindustrie NÖ. 2020 wurde er Obmann-Stellvertreter von proHolz NÖ. „Ich engagiere mich ehrenamtlich in der WKNÖ, weil es mir wichtig ist, das Thema Holz unter die Leute zu bringen. Am Anfang wurde mein Betrieb nicht wahrgenommen, das hat sich nun nach über 30 Jahren geändert. Es braucht schließlich nicht nur große Betriebe, sondern jeder Betrieb zählt. Ich weiß, wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit ist“, erklärt Franz Burger. In seinem Familienbetrieb arbeitet auch seine Gattin mit. Sohn Simon ist nach der Ausbildung in der HTL in Kuchl ebenfalls eine große Unterstützung im Unternehmen und Tochter Melanie ist auch bereits in den verschiedensten Funktionen aktiv gewesen. Je nach Saison werden 17 bis 25 Mitarbeiter beschäftigt. 

Faktor Wald wird immer wichtiger

„Am 21. März hatten wir den Tag des Waldes. Da habe ich mir natürlich wieder die eine oder andere Dokumentation zum Thema im Fernsehen angeschaut. Der Faktor Wald wird immer wichtiger für die Menschen. Jeder geht gerne in die Natur, in den Wald. Das hat sich seit Corona vervielfacht“, so Franz Burger.
Zu diesem Anlass hat die NÖ Holzindustrie auch eine Studie mit dem Thema „Holzindustrie Waldviertel“ in Auftrag gegeben. Das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) untersuchte die volkswirtschaftlichen Effekte der Waldviertler Betriebe der Holzindustrie (Ergebnisse siehe Info-Kasten unten). „Mich beeindruckt vor allem, dass man in dieser Studie ganz deutlich sieht, für wie viele Arbeitsplätze die Holzwirtschaft sorgt und direkt und indirekt absichert. Das ist ein sehr wichtiges Thema!“, ist der Unternehmer überzeugt. 

Der Rohstoff Holz hat mehr als einen Vorteil 

  • Holz wächst immer wieder nach und schützt das Klima.
  • Jedes Jahr wächst mehr Holz nach, als geerntet wird.
  • Ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2 und erzeugt keinen Abfall.
  • Holz ist regional verfügbar, die Transportwege fallen kurz aus.
  • Dank nachhaltiger Bewirtschaftung nehmen Waldfläche und Holzvorrat laufend zu
  • Holzindustrie schafft Arbeitsplätze gerade in ländlichen Regionen.

Mehr Informationen unter www.holzburger.at

Sägewerk Burger von außen
© Andreas Kraus Franz Burgers Sägewerk und Holzhandel: Rohstoffe kommen aus der Region und gehen an Kunden in der Region.

Holz als Wirtschaftsfaktor im Waldviertel – IWI Studienergebnisse

  • 80 Unternehmen der Holzindustrie sorgen im Waldviertel für Wertschöpfung in der Region selbst
  • Die Holzindustrie-Betriebe im Waldviertel erwirtschaften gemeinsam Umsatzerlöse von 1,13 Milliarden Euro.
  • Rund 4.700 Beschäftigte in der Region, mehr als 15.300 Arbeitsplätze in Österreich werden direkt, indirekt und induziert durch die rund 80 Betriebe der Holzindustrie abgesichert. 
  • Gesamtvolkswirtschaftlich gesehen sind fast elf Millionen Euro an Kommunalsteuern auf die starke Holzindustrie im Waldviertel zurückzuführen.
  • Sämtliche Fiskal- und Sozialbeitragseffekte, welche gesamtwirtschaftlich durch die Waldviertler Betriebe der Holzindustrie generiert werden, lassen sich mit 320,8 Millionen Euro beziffern.
  • Auf vorgelagerter Ebene profitieren insbesondere Zulieferer aus der Forstwirtschaft, von hier stammen rund 15% der Vorleistungen für die Waldviertler Betriebe der Holzindustrie. Neben den Bauinstallations- und sonstigen Ausbauarbeiten (14%) und dem Großhandel (13%) stammen eine Vielzahl von Vorleistungen aus dem Transportwesen (6%) sowie der Energieversorgung (4%).
  • Die Produkte der Waldviertler Holzindustrie werden von Betrieben vieler Branchen nachgefragt und in deren Produktionsprozessen eingesetzt. Auf nachgelagerter Ebene ist vor allem die Bauwirtschaft unmittelbarer Abnehmer von Produkten der Waldviertler Holzindustrie. In Summe fließen 60% der Güter zur weiteren Verwendung in den Bau (Hochbau: 35%; Bauinstallations und sonstigen Ausbauarbeiten: 22%; Tiefbau: 3%). Ebenso zu essenziellen Abnehmern zählt u.a. die Herstellung von Möbel (8%).
  • Rund 17% der Produkte der Betriebe der Waldviertler Holzindustrie fließt in Güter außerhalb der Top 10 Abnehmer, das unterstreicht den hohen Vernetzungsgrad der Waldviertler Holzindustrie in der österreichischen Volkswirtschaft.

www.proholz-noe.at
wko.at/noe/holzindustrie

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