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„Holz ist ein recycelter Baustoff“

Das Schremser Unternehmen ELK befindet sich auf Erfolgskurs, Fertigteilhäuser sind gefragt wie noch nie. Der Rohstoff Holz wird aus der Region bezogen und dann umweltfreundlich und nachhaltig weiterverar­beitet. 

Herr Schandl in der Produktuionshalle
© ELK Prokurist Markus Schandl.

Der Name ELK steht in Österreich für Fertigteilhaus. Seit der Firmengründung 1979 hat das Produkt enorm eingeschlagen, in den 1990er Jahren wurde das nieder­österreichische Unternehmen mit Sitz in Schrems (Bezirk Gmünd) zum Marktführer. 

„Mit vierzig Mitarbeitern hat Johann Weichselbaum hier in Schrems begonnen. Damals wurden 30 Fertigteilhäuser pro Jahr produziert, meistens für einen Zweitwohnsitz, das Produkt war noch nicht so geachtet“, beschreibt Prokurist Markus Schandl die Anfänge des erfolgreichen Unternehmens. Mittlerweile ist man auf 700 Mitarbeiter am Standort angewachsen, es gibt eine Niederlassung in Deutschland.

2019 hat ELK auf einen Zweischichtbetrieb umgestellt, um die enorme Nachfrage decken zu können. „Ich rechne damit, dass wir heuer die 1.000er-Marke knac­ken. Das heißt, wir produzieren im Durchschnitt viereinhalb Häuser Bauweise pro Tag“, ist Schandl stolz auf den derzeitigen Boom. Der Prokurist ist seit 1994 im Unternehmen tätig. Davor hatte er die Ausbildung zum Förster absolviert, ist nach einiger Zeit Berufstätigkeit im Holzhandel durch Zufall zu ELK gestoßen und arbeitet jetzt in seinem Heimatort. „Die Vorteile als Arbeitgeber in der Region liegen auf der Hand. Wir beschäftigen 700 Mitarbeiter, davon 15 Lehrlinge. Weitere 5.000 Arbeitsplätze in der Region hängen direkt mit unserer Produktion zusammen“, so Schandl. Die Transportwege sind kurz. Das Holz zur Weiterverarbeitung kommt aus der Region. Der Hauptmarkt für ELK ist Niederösterreich. 

Baustoff Holz – mehr als nur ein Vorteil

Holz ist für Markus Schandl ein idealer Baustoff: „Es hat den Vorteil, dass es schon ein recycelter Baustoff ist, denn Holz wird nicht chemisch hergestellt. Eine positive CO2-Bilanz also.“ Auch die Lebensdauer eines Fertigteilhauses ist gleich hoch wie bei Häusern in herkömmlicher Bauweise. Sie sind sogar weitgehend hochwasserfest, weiß Schandl aus Erfahrung. Nachhaltig und umweltschonend – an diesen Schlagworten orientiert man sich bei ELK. „Wir können durch digitalisierte Ressourcenplanung den Verschnitt ganz gering halten. Somit haben wir fast keinen Abfall.“

In der Halle
© ELK In der Werkhalle bei ELK.

Der Trend im Bereich Fertigteilhaus geht immer mehr zum „Sorglos bauen“. Markus Schandl kennt die Wünsche der Kunden genau und reagiert darauf: „Wir bieten eine All-in-One-Lösung. Nicht nur das Haus, sondern auch Bodenplatten, Grundstücke, viele Tätigkeiten rundherum bis hin zur Übersiedelung und Finanzierung können über ELK bezogen werden.“ 
Als grenznaher Betrieb mit vielen Berufspendlern schätzt der Prokurist den engen Austausch und die Unterstützung durch die Wirtschaftskammer Nieder­österreich. Vor allem in Bezug zu Covid gab es immer wieder neue Herausforderungen zu meistern. Nach der „Teststraße“ im Betrieb soll nun bald die „Impfstraße“ installiert werden.  

Rohstoffknappheit macht sich bemerkbar

Vor fünfzehn Jahren hätte ich nie gedacht, dass es jemals zu einer Rohstoffknappheit kommt, wie es derzeit der Fall ist“, ist Markus Schandl alarmiert. Durch das riesige Wirtschaftswachstum hat die Nachfrage in zu kurzer Zeit das Angebot überstiegen. Was ihn beunruhigt: „Dies wird unserer Wirtschaft wahrscheinlich mindestens soviel kosten wie die Pandemie selbst.“ Er vermutet, dass durch die Öffnung der Baumärkte die Lager leergekauft werden und dann nichts mehr nachgeliefert wird. „Ich beobachte auch, dass manche Firmen Hamsterkäufe tätigen, so wie im Vorjahr das Klopapier von privaten Personen gehamstert wurde“, kritisiert er diese Vorgehensweise. 
Mehr Informationen unter: www.elk.at

Ein Fertigteilhaus
© ELK Fertigteilhäuser sind gefragter denn je, bemerkt man bei ELK.

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