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Holz – ein Wunder der Natur

Bei der Eschelmüller Holz GmbH in Rothfarn (Bezirk Gmünd) fallen im gesamten Produktionsprozess keine Abfallstoffe an. Holz ist ein nachhaltiges und umweltschonendes Produkt. 

die Produktionshalle
© Eschelmüller Holz GmbH Die Produktionshalle am letztem Stand der Technik.

„So wie jeder Baum eine Geschichte hat, so hat auch die Eschelmüller Holz GmbH ihre Geschichte, ihre Prägung, ihre Einzigartigkeit und ihre Wurzeln. Unsere Wurzeln sind ein kleines Sägewerk, welches unser Großvater Josef Eschelmüller 1947 errichtet hat“, berichtet Ernst Eschelmüller Junior von den Anfängen des Familienbetriebes. 1981 wurde das Sägewerk durch einen Neubau ersetzt. 2005 fiel dann die Entscheidung zur Stilllegung und Neu­orientierung: „Mein Bruder Ewald, mein Vater Ernst Senior und ich entschlossen uns, die Eschelmüller Holz GmbH zu gründen.“

Aus dem ehemaligen Sägewerk mit vier Mitarbeitern wurde schließlich ein Industriebetrieb, der heute 25 Mitarbeiter beschäftigt. „Mit enormem Ehrgeiz, Fleiß, Mut zur Investition, fundiertem Fachwissen und dem Fleiß unserer Mitarbeiter wuchsen wir in 15 Jahren zum größten Hersteller Österreichs heran“, ist Ernst Eschelmüller Junior stolz auf die Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

In Rothfarn (Bezirk Gmünd) wird Nadelschnittholz zu tragenden Holzbauteilen verarbeitet. Nach dem Trockenvorgang und der Lagerung wird der Rohstoff durch eine formschlüssige Keilzinkenverbindung auf Länge gebracht, gehobelt und verpackt. Anwendung findet das Endprodukt schließlich in der Fertighaus-industrie, im Ingenieurholzbau sowie im modernen Holzbau. „Waren es früher 3.500 Kubikmeter Bauholz, die pro Jahr geschnitten wurden, so sind wir derzeit auf etwa 130.000 Kubikmeter Konstruktionsvollholz“, geht Eschelmüller weiter ins Detail.

Nachhaltig und umweltschonend

Das benötigte Fichtenschnittholz wird aus umliegenden Großsägewerken bezogen, welche es von Forstbetrieben kaufen, die nachhaltige Waldbewirtschaftung betreiben. „Das ist uns sehr wichtig, denn somit können wir unseren Kunden und dem Endverbraucher mit ruhigem Gewissen Garantie geben, dass auch unsere Kinder und Nachkommen noch genug Holz zum Bauen haben werden“, denkt Eschelmüller an die Zukunft. Denn Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff, bindet beim Wachstum CO2 und trägt somit zu einer positiven Klimabilanz bei.

Kein Abfall in der Produktion von Holz

Im gesamten Produktionsprozess der Eschelmüller Holz GmbH fallen keine Abfallstoffe an. „Den Holzausschuss sowie die Hobelspäne verwerten wir thermisch für die Holztrocknung im Betrieb. Mit dem Überschuss erzeugen wir Pellets, welche platzsparend als Heizmaterial verkauft werden“, erklärt der Firmenchef. Natürlich ist man wie jedes andere Unternehmen auch auf den Transport auf der Straße angewiesen. Dabei wird jedoch ausschließlich auf regionale Speditionen gesetzt. Somit kann der Betrieb sein Produkt als nachhaltig und umweltschonend bezeichnen.

Die Holzindustrie in Österreich ist maßgeblich am Bruttoinlandsprodukt beteiligt. „In der gesamten Kette – vom Forstbetrieb zum Sägewerk, von diesem zu uns, von uns zum Holzhausbauer, vom Zimmermann zum Endkunden – werden unzählige Arbeitsplätze geschaffen. Der Hausbau ist ein Grundbedürfnis der Menschheit, deshalb sind diese Arbeitsplätze so gut wie abgesichert“, zählt Ernst Eschelmüller Junior die Vorteile für die Region auf. www.eschelmueller-holz.at

Holz als Wirtschaftsfaktor in NÖ

  • Holzbau: 404 Betriebe mit 2.165 Beschäftigten
  • Tischler und holzgestaltende Gewerbe: 1.844 Betriebe mit 6.523 Beschäftigten, über 400 Lehrlinge Tischler/Tischlereitechniker
  • Holzindustrie: 237 Betriebe mit 5.373 Beschäftigten 
  • Holzhandel: 1.617 Betriebe mit zirka 4.950 Beschäftigten
  • Forstwirtschaft: Zirka 30.100 Betriebe mit knapp 1.100 Beschäftigten
  • Zimmereibetriebe: Rund 400 Betriebe mit knapp 2.200 Beschäftigten

Stand Dezember 2020

Firmengebäude von oben
© Eschelmüller Holz GmbH Die Eschelmüller Holz GmbH in Rothfarn.

Holz – Die Vorteile

  • Holz wächst immer wieder nach und schützt das Klima. 
  • Jedes Jahr wächst mehr Holz nach, als geerntet wird.
  • Ein Kubikmeter Holz bindet eine Tonne CO2 und erzeugt keinen Abfall. 
  • Holz ist regional verfügbar, die Transportwege fallen kurz aus. 
  • Dank nachhaltiger Bewirtschaftung nehmen Waldfläche und Holzvorrat laufend zu.
  • Holzindustrie schafft Arbeitsplätze gerade in ländlichen Regionen. 

www.proholz-noe.at

wko.at/noe/holzindustrie


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