th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Höhere Diesel-Steuer wäre Werte-Vernichtung

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Gabriele Moser Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

In der ORF-Pressestunde klang Andrä Rupprechter, als wolle er Diesel höher besteuern. „Wer sich jetzt ein Dieselauto kauft, muss damit rechnen, dass es in den nächsten Jahren zu Änderungen kommen wird“, so der Umweltminister im O-Ton. Zwei Tage später stellte Rupprechter in der „TT“ eine andere Interpretation des Sagers in den Raum. Man könne „die Anpassung der Spreizung zwischen Diesel- und Benzinbesteuerung auch andersrum vollziehen“, nämlich, „indem man die höhere Benzinsteuer auf das Niveau von Diesel anpasst“ – also Steuersenkungen für Benzin statt Erhöhungen auf Diesel.

Um es klar zu sagen: Für Steuersenkungen auf Benzin sind wir natürlich zu haben. Wer hingegen Steuererhöhungen auf Diesel will, erntet mit Sicherheit strikten Widerstand der WKNÖ. Denn die Rechnung für eine höhere Diesel-Besteuerung würde Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen hart und unverhältnismäßig treffen. Privat- und Firmenfahrzeuge würden im Verkaufswert massiv sinken, detto die Bestände im Fahrzeughandel.

Dazu nur eine Zahl: Aktuell sind über 2,7 Millionen dieselbetriebene PKW und Kombis in Österreich unterwegs. De facto würden höhere Dieselsteuern also auf eine Vernichtung privaten und betrieblichen Vermögens hinauslaufen. Dazu würde die Transportwirtschaft massiv belastet. Und Steuereinnahmen durch Tanktourismus würden wegfallen. Das alles lässt sich nicht einfach wegwischen. Da kann bei allfälligen Änderungen nur die Steuersenkungs-Variante auf Benzin auf dem Tisch bleiben.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Meinung
  • Meinung

Gute Nachricht für Wachstum und Gründungen

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mehr

  • Meinung

Wirtschaftliche Lösungskompetenz verlangt mehr

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mehr