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Handelsabkommen EPA: Österreich großer Gewinner

Österreichische Firmen haben sich durch das EU-Japan-Abkommen bei direkten Exporten allein im Jahr 2020 über 10 Millionen Euro an japanischen Zöllen erspart. 

Patrick Hartweg
© WKNÖ Patrick Hartweg: „NÖ Firmen sparen durch EPA an japanischen Zöllen.“

Am 1. Februar 2022 jährte sich das Inkrafttreten des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen der EU und Japan (EPA) zum dritten Mal. Im europäischen Vergleich zeigte sich der österreichische Warenhandel mit Japan im Pandemiejahr 2020 besonders robust. Das Handelsvolumen ging lediglich um minus 1,8 Prozent zurück, das ist um 10 Prozentpunkte besser als der EU-Durchschnitt von minus 11,8 Prozent.

Land- und Forstwirtschaft profitieren besonders

Patrick Hartweg, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft in der WKNÖ, weist darauf hin, dass „insbesondere die Land- und Forstwirtschaft vom EU-Japan-Handelsabkommen profitieren: Knapp 94 Prozent der österreichischen Agrarprodukte wurden 2020 mit Zollpräferenzen nach Japan exportiert, bei Holz und Holzprodukten waren es 99 Prozent – ein Rekord innerhalb der EU.“
Österreichische Unternehmen nutzen die Vorteile des EPA durch direkte und indirekte Exporte besonders aktiv. Während EU-weit Firmen im Jahr 2020 für knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Warenkategorien Zollpräferenzen in Anspruch nahmen, taten österreichische Unternehmen dies für neun von zehn Produktgruppen (Präferenznutzungsrate von 88 Prozent). Österreich steht dabei im EU-Ranking an ausgezeichneter 6. Stelle.

Österreichische Firmen haben sich durch das EU-Japan-Abkommen bei direkten Exporten allein im Jahr 2020 über 10 Millionen Euro an japanischen Zöllen erspart. EU-weit haben sich Firmen knapp 500 Millionen Euro erspart – durch volle Nutzung des Abkommens könnten Unternehmen noch weitere knapp 300 Millionen Euro sparen, mehr als Österreich jährlich in den Breitbandausbau investiert.


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