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Positive Halbjahresbilanz für NÖ Handel

Niederösterreichs stationärer Einzelhandel kann eine erfreuliche Halbjahresbilanz ziehen.


Spartenobmann Franz Kirnbauer
© Kraus Spartenobmann Franz Kirnbauer
Mit einem Wachstum von 2,6% (real + 1,5%) kann Niederösterreichs stationärer Einzelhandel eine erfreuliche Halbjahresbilanz ziehen. „Vor allem angesichts überdurchschnittlicher Zuwächse im Onlinehandel und eines grundsätzlich sinkenden Anteils des Handels an den gesamten Konsumausgaben ist diese Entwicklung durchaus zufriedenstellend“, sagt dazu Franz Kirnbauer, der Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ). Günstig wirken sich aus seiner Sicht ein generell besseres Konsumklima und die Effekte der Steuerreform 2016 aus. Das Handelswachstum in Niederösterreich fällt damit leicht besser als im Bundesschnitt (nominell + 2,5 %, real + 1,4 %) aus.

„Stabiler und verlässlicher Arbeitgeber“

Zugleich ist auch die Zahl der Beschäftigten in Niederösterreichs Handel um 0,9% gewachsen. „Der Handel bleibt damit auch in Zeiten der Digitalisierung ein stabiler und verlässlicher Arbeitgeber“, betont Franz Kirnbauer. Zugleich gewinne der Handel mit der erzielten Einigung über die Reform des Handelskollektivvertrages als Arbeitgeber weiter an Attraktivität: „Mit guten Einstiegsgehältern und abgeflachten Gehaltskurven ist der Handel für alle Altersgruppen ein guter Arbeitgeber.“

Online als zentrale Herausforderung

Als zentrale Herausforderung für die stationären Einzelhändler sieht der Obmann der Sparte Handel in der WKNÖ weiterhin die Zuwächse im Onlinehandel.
„Trotzdem werden die stationären Händler die bestimmende Größe in der Branche bleiben“, ist Niederösterreichs Spartenobmann überzeugt: „Wichtig ist aber, dass auch sie die Chancen der Digitalisierung – etwa durch Kommunikation über Social Media oder Verbesserungen in der Logistik – nutzen. Die WKNÖ begleitet die niederösterreichischen Handelsunternehmen dabei mit einem umfassenden Schulungsangebot.“

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