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Kunst, die unter die Haut geht

„Time for Ink" bei Phil Haas Tattoos in Tulln

Philipp Haas zaubert wieder Kunst auf die Haut.
© Phil Haas Tattoos Philipp Haas zaubert wieder Kunst auf die Haut.

Mit unglaublicher Präzision bewegt sich die Tätowier-Maschine zielsicher über den Rücken des Mannes, der geduldig und bewegungslos auf dem Stuhl von Phil Haas Tatoos in Tulln sitzt. „Meine Römer brauchen noch ein Kolosseum", sagt der junge Mann und lacht – unbeeindruckt vom Schmerz, den ein Tattoo mit sich bringt.

Geführt wird die Nadel von Philipp Haas, der mit Handschuhen, Mundschutz, Gesichtsvisier und Ärmelschonern ausgestattet, den Rücken seines Tätowier-Kollegen in ein Bild aus der Römerzeit verwandelt. „Die Hygienevorgaben und Sicherheitsmaßnahmen zu erfüllen ist für mich überhaupt kein Problem. Wir Tätowierer sind in diesem Bereich geschult. Die Ausrüstung, ist – bis auf das Visier - die gleiche wie vor Covid-19. Das ist für die Branche Vorschrift und wird auch streng kontrolliert", erklärt Haas, der schon als Kind den Traum hatte, anderen Menschen Kunst auf die Haut zu zaubern.

Ein Tag. Ein Kunde.

„Ein Tattoo begleitet einen ein Leben lang. Ich steche jedes, als wäre es mein eigenes. Um das beste Ergebnis zu erhalten, bediene ich nur einen Kunden am Tag", erklärt Haas seine Philosophie. Da er vorwiegend großflächige Arbeiten macht, sind pro Motiv meist mehrere Sitzungen nötig. Der Kalender von Phil Haas Tattoos ist über Wochen und Monate hin ausgebucht.

„Viele von den Terminen, die ich während der Zwangspause absagen musste, kann ich im Mai nachholen. Den hatte ich mir freigehalten, um Messen in ganz Europa zu besuchen. Aber diese wurden Covid-bedingt alle abgesagt", erzählt der 33-Jährige und wischt die Nadel ab. Seit 2016 betreibt der gelernte Tischler sein Studio an der Langenlebarnerstraße. Dass es mit seinem Traum, Tätowierer zu werden, doch noch geklappt hat, ist einem glücklichen Zufall geschuldet.

„Vor 15 Jahren war die Szene Neuen gegenüber verschlossen. Ich habe Studios abgeklappert, in der Hoffnung, irgendwo als Lehrling anfangen zu können", blickt Haas zurück. Doch überall wurde er abgewiesen. Doch als seine ehemalige Freundin mit einem von ihm gestochenen Tattoo in ein Studio ging, um sich weiteres machen zu lassen, wurde der Tätowierer aufmerksam und hat ihn eingeladen. Und so hat er es in die Szene geschafft und viele Kunden mit lebenslangen Accessoires glücklich gemacht.

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