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Güterbeförderer brauchen dringend Perspektiven und Planbarkeit

WKNÖ-Obmann Fischer: „Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss die Transportbranche dringend unterstützt werden!“

V.l.: NÖ Fachgruppen- und Fachverbandsobmann Markus Fischer, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Stadtrat Franz Piribauer (Wiener Neustadt).
© Alois Rasinger V.l.: NÖ Fachgruppen- und Fachverbandsobmann Markus Fischer, Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko, Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker und Stadtrat Franz Piribauer (Wiener Neustadt).

Der massive Anstieg der Spritpreise ist für alle eine große Belastung. Für die NÖ Transport-Unternehmen ist er existenzbedrohend. Denn die Treibstoffkosten machen einen signifikanten Teil der Transportkosten aus. Beim Branchenevent des Güterbeförderungsgewerbes der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) in Wiener Neustadt standen daher auch die Themen Treibstoffpreise und die kommende CO2-Bepreisung im Mittelpunkt. NÖ Fachgruppen- und Fachverbandsobmann Markus Fischer bringt es auf den Punkt: „Angesichts der kommenden CO2-Bepreisung sind Maßnahmen gegen die aktuell massiven Preissteigerungen im Energie- und Treibstoffbereich dringend nötig. Ohne Gewerbediesel, Senkung der Mehrwert- oder Mineralölsteuer werden Firmenpleiten die logische Folge sein, denn viele Unternehmen haben derzeit keine Perspektive, wie es nach dem ersten Oktober weitergehen soll!“ Die Forderung an die Politik, hier dringend für Entlastung zu sorgen, betrifft beim Thema Gewerbediesel konkret die Senkung der Mineralölsteuer auf das in der EU zulässige Mindestmaß für gewerblich genutzten Diesel.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker unterstreicht die von der Branche geforderte Planbarkeit und ihre wichtige Rolle während der Pandemie: „Die Versorgungssicherheit war durch die Transporteure immer gewährleistet. Jetzt aber brauchen die Transporteure – wie alle unsere Unternehmerinnen und Unternehmer – endlich Klarheit, welche Unterstützungen seitens des Bundes geplant sind, denn das aktuelle Niveau der Preissteigerungen kann längst nicht mehr 1:1 an die Kunden weitergeben werden. Nur planbare und stabile Kosten können jetzt sicherstellen, dass Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin auf die gewohnte Versorgungssicherheit zählen können.“

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko hält anlässlich des für die Transportwirtschaft so wichtigen Branchenevents fest: „Der Transport unserer alltäglichen Güter ist ein Thema, das in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht den Stellenwert einnimmt, den wir uns wünschen. Deshalb ist es wichtig die Bevölkerung aufzuklären, wie Transportwege funktionieren und vor allem, warum der Transport von Waren ein so entscheidender Aspekt unseres Wohlstandes und Wirtschaftsstandortes ist.“

Dass das Branchenevent gleich doppelt entsprechend in der Arena Nova stattfand, freut Stadtrat Franz Piribauer besonders: „Wiener Neustadt entwickelt sich mit den Kasematten und der Arena Nova immer mehr zur Tagungs- und Kongressmetropole. Das Branchenevent der NÖ Transporteure passt somit hervorragend in diesen Reigen. Gleichzeitig ist Wiener Neustadt für diese Veranstaltung auch inhaltlich ein sehr guter Platz: Immerhin sind wir der größte Verkehrsknotenpunkt Niederösterreichs und unser Status als Wirtschaftszentrum macht die Stadt ebenfalls zu einem Zentrum für die Transportwirtschaft.“ 

Zum NÖ Güterbeförderungsgewerbe - Zahlen, Daten, Fakten:

Die Transporteure bewerkstelligen die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Gütern des täglichen Gebrauchs sowie einer immer größeren Anzahl von Paketen. Außerdem sind sie auch dafür verantwortlich, dass die Produktionsprozesse in den Betrieben aufrecht erhalten werden können. Die NÖ Fachgruppe für das Güterbeförderungsgewerbe verzeichnet 2.321 Mitgliedsbetriebe (davon 1.081 Kleintransporteure) mit 14.166 unselbstständig Beschäftigten. Für ganz Österreich beträgt das jährliche Transportaufkommen 402 Millionen Tonnen.


Bildergalerie, Fotos: Alois Rasinger


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