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Große Vorfreude bei NÖ Tourismus- und Freizeitwirtschaft

„Muss in unser aller Interesse liegen, die Vorgaben einzuhalten“, betont Spartenobmann Mario Pulker. WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker: „Schön, dass unsere Tourismusbetriebe wieder zeigen können, wie gastfreundlich Niederösterreich ist.“ 

Porträtfotos
© Andreas Kraus, Philipp Monihart

Größtmögliche Freiheit bei größtmöglicher Sicherheit ist das Ziel der Vorgaben, unter denen die Tourismus- und Freizeitbetriebe im Land am 19. Mai endlich wieder die Türen für ihre Gäste öffnen dürfen. „Die Maßnahmen sind herausfordernd, aber notwendig. Es liegt im Interesse der Betriebe und Gäste, sie penibel einzuhalten“, appelliert NÖ-Spartenobmann Mario Pulker an die Menschen im Land, und ergänzt: „Wenn sich alle an die Spielregeln halten, gelingt der Re-Start mit dauerhaften Öffnungen.“ Die Lust auf offene Lokale, Hotels und Freizeitbetriebe sei groß, weiß auch Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ. „Unsere Betriebe punkten mit hoher Qualität und Top-Service. Schön, dass wir auch in Niederösterreich endlich wieder Gastlichkeit und Gastfreundschaft leben können.“

Mit 3. November 2020 ist die heimische Tourismus- und Freizeitwirtschaft praktisch zum Erliegen gekommen. Nun gibt es für die gut 11.700 Betriebe und ihre knapp 43.000 Beschäftigten endlich wieder eine Perspektive. Halten sich alle an die Vorgaben, gebe es hoffentlich ab Juli weitere Erleichterungen. „Die Rückkehr der Gäste in die verwaisten Lokale stimmt uns positiv. Wir wissen schon von zahlreichen Reservierungen und Buchungen“, freut sich Spartenobmann Mario Pulker darauf, dass die Unternehmer in Tourismus- und Freizeitwirtschaft endlich wieder „ins Tun kommen dürfen.“ Auch wenn noch nicht alle Einzelheiten im Detail geklärt sind, „gibt es für die so gebeutelte Branche endlich wieder Licht am Ende des Tunnels“, betont Ecker: „Doch in der Nachtgastronomie, dem Städtetourismus, bei den Schaustellern und im Eventbereich braucht es auch nach der Öffnung weitere Unterstützungsmaßnahmen.“ 

Pulker: „Braucht ein zusätzliches Sicherheitsnetz“

Die Maßnahmen seien herausfordernd, aber notwendig. „Die zeitliche Aussagekraft der Antigen-Tests ist begrenzt, daher braucht es ein zusätzliches Sicherheitsnetz. Im Vorjahr gab es mit der Registrierung wenig Probleme, es hat sich in der Praxis schnell eingespielt“, erklärt Pulker. Es sei verständlich, dass bei Gästen und Unternehmen eine gewisse Unsicherheit herrscht, wie sich die Dinge in der Praxis darstellen werden. „Wir alle haben aber mittlerweile genug Corona-Erfahrung, um die Risiken zu kennen und uns entsprechend zu verhalten. Vielleicht wird der eine oder andere schnelle Kaffee ausfallen. Am Ende bin ich aber davon überzeugt, dass die Lust auf den Tourismus stärker sein wird als allfällige Bedenken“, betont Pulker.

Diese Überzeugung teilt auch Ecker. „Die Entbehrungen während der Lockdowns waren zahlreich. Umso größer ist die Lust auf einen Wirtshausbesuch, einen Kinoabend, den Aufenthalt im Wellnesshotel, oder den Besuch im Fitnessstudio. Das alles sind Dinge, auf die sich die Menschen im Land schon seit Monaten freuen.“ 

Fachkräftemangel als große Herausforderung

Nachdem viele Mitarbeiter während der Lockdowns in andere Branchen gewechselt sind, stehen viele Tourismusbetriebe vor der großen Herausforderung, Mitarbeiter zu finden. „Jene Betriebe, die auf Kurzarbeit gesetzt haben, tun sich in der Regel leichter mit der Reaktivierung. Hat der Tourismus erst wieder volle Fahrt aufgenommen, kehren sicher einige, die sich zwischenzeitlich umorientiert haben, auch wieder zurück. Dennoch: Der Fachkräftemangel ist gleich nach Corona die größte Herausforderung“, wissen Ecker und Pulker. Hier gelte es, weiter gemeinsam verstärkt anzusetzen und die Lehre für junge Menschen noch attraktiver zu machen.  

Zahlen und Fakten zur Branche

Die NÖ Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist die Interessenvertretung für 11.670 Betriebe mit rund 43.000 unselbständig Beschäftigten in Niederösterreich. Aktuell werden knapp 1.000 Lehrlinge in 434 Lehrbetrieben ausgebildet. Der Anteil der Branche an der Bruttowertschöpfung der NÖ Gesamtwirtschaft liegt bei zwei Prozent, der Anteil an der Bruttowertschöpfung innerhalb der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich bei 4,1 Prozent.

Alle Informationen unter wko.at/noe/tf


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