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Getränke Neger: Mit der Kraft der Sonne gegen den Durst

Regional, nachhaltig und langfristig. Auf dem neuen Zubau der Horst Neger GmbH. in Mautern, seit 1912 auf die Herstellung und Abfüllung von Limonaden spezialisiert, steht eine riesige Photovoltaikanlage. Somit bezieht der Betrieb die Energie für das gesamte Areal aus der Sonne und spart pro Jahr rund 41 Tonnen an CO2 ein. 

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© Horst Neger GmbH Der Betrieb ist auf die Herstellung und Abfüllung von Limonaden spezialisiert.

950 Quadratmeter groß und 19 Tonnen schwer. Die Photovoltaikanlage auf der neuen Lagerhalle des Getränkeproduzenten und Großhändlers, der Horst Neger  GmbH., zählt zu den größten der Region. Kürzlich ging die Anlage mit einer Leistung von mehr als 192 kWp in Vollbetrieb. Insgesamt nahm der Betrieb für die Erweiterung 1,1 Millionen Euro in die Hand.

„Meine Großeltern und Eltern haben gut gewirtschaftet und den Betrieb auf ein gesundes Fundament gestellt. Wir sind stetig gewachsen und irgendwann ging uns einfach der Platz aus“, sagt Stefan Neger und führt aus dem 1.250 Quadratmeter großen Zubau durch die alte Halle in den Abfüllbereich. Hier werden nicht nur Mineralwasser, Säfte und diverse Limonaden abgefüllt, sondern auch die hauseigenen regionalen Kracherl wie Marillo (Marillenlimonade), Schmex (Kräuterlimonade) und Keck-Kola.

Wenn du am Markt bestehen willst, brauchst du ein ehrliches, transparentes Produkte, das sich abhebt“, weiß Neger und öffnet eine 0,35 Liter-Flasche Marillo und nimmt einen kräftigen Schluck. „Ein Stückchen Wachau. Herb, fruchtig, frisch“, beschreibt der Unternehmer den Geschmack. „Mundet am besten gekühlt und aus der Glasflasche.“ Denn wenngleich Neger seit 2017 auch die  PET-Produktion ausgebaut hat, liegt sein Fokus nach wie vor auf Glas. „Es ist nachhaltig und Bier oder Wein aus der PET-Flasche schmecken einfach nicht.“

Ehrlich. Transparent: Aus der Region für die Region

Beliefert werden Gastronomiebetriebe im Umkreis von 40 Kilometern. Mit den hauseigenen Produkten Marillo und Schmex ist Neger auch im Lebensmittelhandel vertreten. „Wir kennen alle unsere Kunden persönlich und stehen in engem Austausch.“ Somit kann das Unternehmer-Duo (Neger führt den Betrieb mit seinem Neffen Christoph Horaczek) die Wünsche der Kunden in die Produktentwicklung einfließen lassen. „Wir haben eine große Familie, da sind alle Altersschichten vertreten. Da muss Jeder verkosten“, erzählt Neger und lacht. 
Während Horaczek im Außeneinsatz bei den Kunden ist, gehören Produktionsbereich und Administration zu Negers Aufgaben. Seit einem Jahr arbeitet auch seine Frau Miriam im Unternehmen mit. „Bei einem regional verwurzelten Betrieb mit acht Mitabeitern muss jeder anpacken“, weiß Neger, der seine Arbeit um vier Uhr in der Früh beginnt. „Sicher ist es oft stressig und anstrengend. Aber es macht mir auch unglaublich viel Spaß. Ich sehe meinen Beruf wie ein Hobby.“

Schon als kleiner Bub ist Neger zwischen den Maschinen umhergewuselt, auf den Stapler geklettert und hat die eine oder andere Limo verputzt. „Ich bin praktisch im Betrieb aufgewachsen. Für mich war immer klar, dass ich ihn eines Tages übernehmen werde“, betont der Niederösterreicher. Seit 22 Jahren arbeitet Neger im Betrieb mit, seit drei Jahren ist er der Geschäftsführer der GmbH. 
„Mein Vater hat mich machen lassen, hat mir Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten gegeben. Die Kombination aus Erfahrung und frischen Ideen hat unserem Betrieb sehr gut getan“, nennt Neger das Erfolgsgeheimnis. Seit kurzer Zeit ist Neger Senior zwar nicht mehr im Betrieb aktiv, steht den Jungen aber nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.

Corona setzt auch dem Mautener Betrieb zu. Dennoch haben sich die Unternehmer bewusst für den Bau von Halle und Photovoltaik-Anlage entschieden. „Es ist eine große Summe, aber die Investition ist langfristig ausgelegt. Unseren Familienbetrieb gibt es seit mehr als 100 Jahren. Wir setzen alles daran, dass es ihn noch mindestens weitere 100 Jahre geben wird.“

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