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Geschäftschance: Import aus China?!

Das Landesgremium des Außenhandels und die Abteilung Außenwirtschaft der WKNÖ organisierten gemeinsam die Veranstaltung „Geschäftschance: Import aus China?!“

Von links: Wan Jie Chen, Gremialobmann Robert Fodroczi, Paulus Krumpel, Christian Kaspar, Patrick Hartweg, Alfred Strasser und Andreas Hofbauer.
© Katrin Ressl Von links: Wan Jie Chen, Gremialobmann Robert Fodroczi, Paulus Krumpel, Christian Kaspar, Patrick Hartweg, Alfred Strasser und Andreas Hofbauer.
Experten sprachen  bei der Veranstaltung über die möglichen Geschäftschancen, aber auch über etwaige Gefahren im China-Geschäft.

Wan Jie Chen
ist gebürtiger Chinese und lebt seit über 30 Jahren in der Steiermark. Mit seinem Unternehmen SINOplex ist er Vermittler zwischen Österreich und China. Er berichtete über den Einstieg in den chinesischen Markt und wusste mit einigen Zahlen zu beeindrucken: So ist China der größte Kfz-Produzent der Welt, und auch 70 Prozent des weltweiten Spielzeugs wird in China produziert.
Seine Kernaussage war, dass „für gute Chinageschäfte der persönliche Kontakt zu den chinesischen Partnern unbedingt notwendig ist“.

Paulus Krumpel ist stellvertretender Geschäftsführer der ICC Austria (Internationale Handelskammer). Er ist Experte für internationales Vertragsrecht. In Verträgen wird seiner Ansicht nach das UN-Kaufrecht oftmals zu Unrecht ausgeschlossen. Es bietet eine harmonisierte Rechtsbasis für Geschäfte. Auch der Gerichtsstand Österreich ist eher ein Nachteil, da sich „österreichische Urteile in China nicht exekutieren lassen“. Hier kann ein Gerichtsstand in China von Vorteil sein.

Alfred Strasser von den Technologie- und InnovationsPartnern der WKNÖ sprach über Schutzrechte und Patente: „So kommt es teilweise zu Problemen, wenn Produkte in China gekauft werden, im Nachhinein aber festgestellt wird, dass die Marke, das Muster oder ein Patent in Österreich geschützt sind“.
Patrick Hartweg von der Abteilung Außenwirtschaft der WKNÖ referierte zum Bereich Zoll und Steuer: „Gerade bei Geschäften mit China unterliegen einige Produkte Antidumping-Zöllen. Diese betragen teilweise bis zu 90 Prozent des Produktwertes und müssen in der Kalkulation berücksichtigt werden“.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion rundeten die beiden Chinaimporteure Obmann Robert Fodroczi und Christian Kaspar, Chief Procurement Officer der PREIS Group, die geballte Wissensvermittlung mit Beispielen aus der Praxis ab.

Fotobericht zur Veranstaltung "Geschäftschance: Import aus China?!" Fotos von Katrin Ressl

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