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FunderMax setzt auf Spezialprodukte

Plattenoberflächen, auf denen keine Fingerabdrücke bleiben, kommen in Küchen zum Einsatz und nicht brennbare Fassadenplatten aus mineralischen Grundstoffen finden sich von London bis München.

© FunderMax Für seine Werkstoffe mit Materialdekoren hat FunderMax eine spezielle Oberfläche entwickelt: Sky verleiht einen optimalen Tiefen-Eindruck und vermittelt unübertroffene haptische Erlebnisse.

„Wir sind ein sehr innovationsgetriebenes Unternehmen“, sagt FunderMax-Firmenchef Rene Haberl im Gespräch mit der APA. Die österreichische Firma FunderMax konzentriert sich auf Spezialausführungen und macht damit heuer 380 Mio. Euro Umsatz, davon 80 Prozent im Export. Produziert wird nur in Österreich.

„Wir expandieren in erster Linie international mit dem Produkt Fassadenplatte“, so Haberl. Dafür könne man weltweit den Markt von Österreich aus „bespielen“. Bei Platten auf Holzbasis konzentriere man sich auf die Region rund um die Standorte. „Sollte der Markt einmal groß genug sein, werden wir auch über eine Produktion außerhalb Österreichs nachdenken.“ Dafür wären aber sehr hohe Investitionen nötig.

Jährlich werden 25 Mio. Euro investiert. Dafür kann FunderMax Spezialprodukte liefern, etwa Plattenoberflächen, auf denen keine Fingerabdrücke bleiben. FunderMax ist auch stolz auf den ersten industriell gefertigten Klavierlack. Alleine für diese hochglänzende, harte Oberfläche habe man vier Jahre Entwicklungsarbeit geleistet.

Zielgruppe sind nicht mehr Klavierbauer, sondern beispielsweise hochwertige Küchenhersteller. Zur Herstellung ist ein Reinraum wie bei der Chipproduktion nötig. Ein großes Wachstumsgebiet sieht Haberl mit Fassadenplatten aus mineralischen Grundstoffen, die unbrennbar und an der Oberfläche beliebig gestaltbar sind. „Sie halten praktisch ewig“, so Haberl. Der Umsatz liege noch im zweistelligen Millionenbereich, die Wachstumschancen seien aber groß. FunderMax statte damit Außenfassaden von London bis München aus, aber auch Fluchtwege in einem Wiener Spital.

FunderMax hat 1.200 Mitarbeiter, davon 1.050 in Österreich. 440 arbeiten am Stammsitz in St. Veit, rund 435 Beschäftigte sind in Wiener Neudorf, von wo aus der weltweite Vertrieb organisiert wird.

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