th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Für die ganze Welt

Seit über 40 Jahren plant, produziert und montiert GLS Tanks weltweit emaillierte Stahltanks und Silos für Industrie, Kommunen und die Landwirtschaft – in einer ehemaligen Badewannenfabrik in Heidenreichstein. Derzeit baut der Waldviertler Betrieb in Dänemark die größte Biogasanlage der Welt.

Foto von Biogasanlage
© GLS Tanks International: GLS Tanks produziert in einer ehemaligen Badewannenfabrik in Heidenreichstein emaillierte Stahlbehälter für die ganze Welt. Derzeit entsteht im dänischen Tonder (großes Bild) die größte Biogasanlage der Welt.

Wichtig beim Brennvorgang ist das richtige Verhältnis zwischen Temperatur und Geschwindigkeit“, sagt Herbert Rauch mit Blick auf die Anlage von GLS Tanks in Heidenreichstein, aus der blau glänzende Paneele kommen. Über 800 Grad Celsius beträgt die Temperatur in der Brennzone des hochmodernen Emailbrennofens – dem Herzstück des Unternehmens. „Schon die kleinste Abweichung bei den Parametern kann sich fatal auf den Prozess auswirken“, erklärt der Betriebsleiter und Prokurist des Waldviertler Betriebs weiter und verweist gleichzeitig auf die strenge Qualitätskontrolle.

Hier, im beschaulichen Heidenreichstein, inmitten von Wäldern, Wiesen und Mooren, werden seit mehr als 40 Jahren emaillierte Stahlbehälter für die ganze Welt produziert – etwa für Kläranlagen in Afrika, Trinkwasserspeicher in Südamerika oder Biogasanlagen in Skandinavien. „Wir haben durchschnittlich um die 50 Projekte gleichzeitig“, erzählt Rauch und führt am Fiberlaser vorbei, mit dem die Rohbleche auf das richtige Paneelformat gebracht werden. Eine dieser Baustellen liegt im dänischen Tonder. Hier entsteht aktuell die größte Biogasanlage der Welt – konstruiert, produziert und montiert von einem dynamischen, innovativen und motivierten Team, das die Welt „im Bereich Green Technology etwas besser machen will und kann“, betont der Betriebsleiter und ergänzt: „Weltweit beherrschen nur fünf bis sechs Unternehmen vergleichbare Technologien. Durch Qualität, modernste Fertigungsmethoden und flexible, maßgeschneiderte Lösungen haben wir uns schrittweise am Markt etabliert und sind zusammen mit unserem Partner CST (USA) Marktführer in diesem Segment.“

Wir können und wollen die Welt grüner machen. 
Herbert Rauch, GLS Tanks

Energie und Umwelt

„65.000 Arbeitsstunden sind für das Projekt in Tonder veranschlagt“, umreißt Rauch die Größenordnung und fügt erklärend hinzu: „Derzeit bauen wir Lot (Ausbaustufe) 1, insgesamt sind 6 Lots geplant.“ Die Paneele und Stahlbauteile entstehen im Waldviertel. Anschließend werden sie zusammen mit den Schrauben, Dicht-, Isolier- und Dämmmaterialien verpackt und mittels Lkw oder Container direkt auf die Baustelle gebracht. Es wird erwartet, dass die Anlage in Tonder Biogas erzeugt, um den Bedarf von rund 29.000 Haushalten zu decken und gleichzeitig die Menge an Kohlendioxid um etwa 70.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Die Gesamtkosten des Projekts werden voraussichtlich 75 Mio. Euro übersteigen.

Chancen von Biogas nutzen

Neue Wege bei der Gasversorgung muss auch Österreich gehen, weiß Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer NÖ. „Wir müssen die Chancen von Biogas schnellstmöglich nutzen“, fordert Ecker bestehende Anlagen so umzurüsten, dass sie Biomethan ins Gasnetz einspeisen können. Rund 20 Bestandsanlagen in Niederösterreich hätten das Potenzial, in kurzer Zeit dafür ausgerüstet zu werden. „Solche Projekte müssen wir dringend forcieren. Wir können hier auf das Know-how heimischer Betriebe wie GLS Tanks zurückgreifen. Dieses Potenzial dürfen wir nicht ungenutzt lassen“, betont Ecker.

Tief in der Region verwurzelt

GLS Tanks legt den Fokus auch auf die Bereiche Umwelt und Beschaffung, damit die Wertschöpfung im Waldviertel generiert wird und die Arbeitsplätze auch in der Region bleiben. „Sofern es möglich ist, beziehen wir unsere Materialien von regionalen Partnern. Das betrifft aktuell rund 80 Prozent der benötigten Materialien. Dieser Anteil soll in Zukunft noch gesteigert werden“, betont Rauch, während im Hintergrund unablässig die Maschinen laufen.
„Die Emaillierung erfolgt nach Blechstärke, das heißt, es werden Bleche für mehrere Vorhaben in einem optimierten Ablauf emailliert“, beschreibt er die Abläufe. So entstehen in Heidenreichstein bereits neue Projekte, während in Dänemark Mitarbeiter mit der Montage der weltgrößten Biogasanlage betraut sind.
www.glstanks.com

Die Montage in Tonder in Bildern

Arbeiter in der Fabrik
© GLS Tanks
Maschiene bei der Arbeit
© GLS Tanks


Zum Betrieb

  • Umsatz: 24,75 Mio. (Jahr 2022)  
  • MitarbeiterInnen: 80 bis 90
  • Investitionen in Gebäudetechnologie, Umweltmaßnahmen, Anlagen sind in den letzten Jahren auf 8 Mio. angewachsen.
  • Exportanteil: 98 Prozent
  • Netzwerk und Verbünde: GLS Tanks ist Teil eines der größten Firmenverbünde Österreichs – mit über 50 Betrieben

WKO - Service

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA mit weltweit rund 100 Büros
wko.at/noe/aw
Internationalisierungsoffensive go-international
go-international.at

Messeförderung
wko.at/branchen/noe/handel/aussenhandel/Messefoerderung
Internetförderung/Social-Media
wko.at/noe/foerderung-internet-aussenhandel



Das könnte Sie auch interessieren

V.l.: LR Jochen Danninger, Kerstin Koren, Angela Stransky, Petra Patzelt, Nicole Wöllert, WKNÖ-Direktor-Stellvertreterin Alexandra Höfer und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Beratertreffen des Gründerland Niederösterreich

Doppelte Beratungskraft in allen NÖ Bezirken für die GründerInnen! mehr

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, Zachary Pinder, Prozessentwicklungsingenieur bei Electrochaea, und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger

NÖ Wirtschaft blickt in die Zukunft des Wasserstoffs

Um sich unabhängiger von ausländischen Energielieferungen zu machen, kommt der Wasserstoff-Technologie eine Schlüsselrolle zu. Daher war der Blick über die Grenze nach Bayern besonders wertvoll für die heimische Wirtschaft. mehr

Wirtschaftskammer NÖ Präsident Wolfgang Ecker (l.) mit WKÖ-Generalsekretär-Stellvertreterin Mariana Kühnel bei der WIFI Kids-Academy WIFI St. Pölten in der Tischlerwerkstatt.

WIFI Kids-Academy: Über 600 miniMeister erobern das WIFI NÖ

Früh übt sich, wer Meister:in werden will! Unter diesem Motto findet wieder ein actionreiches Programm für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren an vier WIFI-Standorten statt: St. Pölten, Amstetten, Mödling und Neunkirchen. In der Kids Academy können in den Ferienwochen zahlreiche Berufe unter fachkundiger Anleitung ausprobiert und entdeckt werden. Über 600 Kinder erobern heuer wieder das WIFI NÖ und erhalten dabei den miniMeisterbrief. Am WIFI Standort in Mödling läuft die Kids-Academy noch bis 12. August – wenige Plätze sind noch frei!  mehr