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Für die Fitnessbetriebe schaut es düster aus

Branchensprecher Werner Weissenböck: „Verlorene Umsätze nicht aufzuholen – 80 Prozent Umsatzersatz nötig“

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© AdobeStock Die Fitnessstudios müssen weiter geschlossen halten.

„Die österreichischen Fitnessbetriebe mit 1,2 Millionen Trainierenden wären Teil der Lösung zur Bekämpfung von Corona“, erklärt Werner Weissenböck, Branchensprecher der NÖ Freizeitbetriebe. „Experten sind sich einig, dass gezieltes Muskeltraining Immunsystem und Abwehrkräfte stärkt. Trotzdem bleiben die Fitness-Betriebe geschlossen und werden in ihrer Existenz gefährdet“, kritisiert Weissenböck die politischen Entscheidungen.

Es habe keinen einzigen Cluster in einem gewerblichen Fitnessbetrieb gegeben. Contact Tracing ist jederzeit lückenlos möglich, die Leitung der Besucherströme und die Abstandsregeln sind realisiert, die Hygienestandards extrem hoch. „Um so irritierender ist es, dass bei den Lockerungen die Fitnessbetriebe nicht berücksichtigt wurden. Im Gegenteil, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden nochmals verschlechtert.“ Fitnessbetriebe haben 2020 durchschnittlich mehr als 25 Prozent ihrer Kunden verloren und sie müssen auf diesem niedrigen Niveau wiedereröffnen. 

„Dieses Minus wird die Betriebe einige Jahre belasten, wenn sie die Krise überhaupt überleben.“ Die Reduzierung des Umsatzersatzes auf 50 Prozent sei eine Bedrohung. „Das deckt nicht einmal die Betriebskosten. Es gibt auch keine Möglichkeit alternativer Umsätze. Verlorene Umsätze sind nicht aufzuholen. Deswegen fordern wir 80 Prozent Umsatzersatz. Es braucht auch die definitive Zusage zur Öffnung am 7. Jänner 2021, um planen zu können. Immerhin ist der Jänner der stärkste Monat für die Gewinnung von Neukunden.“

Die Forderungen im Überblick:

  • 80 Prozent Umsatzersatz
  • Definitive Öffnungszusage für 7. Jänner 202
  • Senkung der Mehrwertsteuer auf 10 Prozent für Mitgliedsbeiträge
  • Abschreibbarkeit der Mitgliedsbeiträge für Unternehmen im Rahmen von Firmenfitnes
  • Kein Sachbezug für Mitarbeiter bei Teilnahme an Firmenfitness-Programme
  • Einkommenssteuererklärung: Absetzbarkeit Fitnessbeiträge

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