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Förderung für die thermische Gebäudesanierung und Photovoltaikanlagen

Auch für 2017 werden thermische Sanierungsmaßnahmen für Betriebe und Private gefördert. 43,5 Millionen Euro stehen heuer für diesen Förderschwerpunkt zur Verfügung.


© Fotolia

Thermische Gebäudesanierung für Betriebe

Gefördert werden Maßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden. Die Förderhöhe orientiert sich an der erzielten Sanierungsqualität und kann bis zu 30 % der förderungsfähigen Kosten betragen. Die Antragstellung erfolgt in elektronischer Form. Alle Unterlagen dazu finden Sie unter www.sanierungsoffensive17.at

NEU ab April 2017: Pauschale Förderung für Einzelmaßnahmen
Neben der umfassenden Sanierung werden auch Teilsanierungen (z.B. Tausch der Außenfenster und -türen bzw. Dämmung der obersten Geschoßdecke oder des Daches) gefördert. Hier wurde das Förderungsangebot neu gestaltet, so wird die Förderung als Pauschale abhängig von der Fläche der sanierten Bauteile (Euro/m²) ermittelt.

Die Antragstellung für Einzelmaßnahmen ist bis zu sechs Monate nach Umsetzung der Maßnahmen möglich.

Anschlussförderung durch das Land NÖ

Die Förderung des Landes NÖ erfolgt durch einen Zuschuss bis zu maximal 10% der förderbaren Kosten bis zu maximal 100.000 Euro. Für Teilsanierungen erfolgt die Förderung durch einen Zuschuss bis zu maximal 5% (max. € 50.000) der förderbaren Kosten. Der Antrag ist unter Beilage der genannten Unterlagen bis spätestens 3 Monate nach Ausstellung des Auszahlungsschreibens der Bundesförderstelle (KPC) zu stellen. Details zur Förderung:
www.wirtschaftsfoerderung.at

Sanierungsscheck 2017 – Thermische Sanierung privater Wohnbau – Ein-/Zweifamilienhaus/Reihenhaus

Gefördert wird die thermische Sanierung bestehender Wohngebäude. Die Höhe der Förderung richtet sich auch hier nach der Sanierungsqualität. Bei einer umfassenden Sanierung nach klimaaktiv Standard können beispielsweise maximal 5.000 Euro lukriert werden und bei einer 40% Teilsanierung werden maximal 3.000 Euro gefördert. Eine Zuschlagsmöglichkeit von maximal 1.000 Euro gibt es bei der Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Die Förderhöhe beträgt maximal 30 % der förderungsfähigen Investitionskosten.

Mustersanierung

Besonders nachhaltig sanierte Gebäude zeichnen sich nach dieser Förderrichtlinie durch folgende Merkmale aus: 

  • Heizwärmebedarf nach Sanierung maximal 40 kWh/m2a
  • Beheizung des Gebäudes mit mind. 80 % erneuerbaren Energieträgern
  • Implementierung von mind. 2 von 8 Begleitmaßnahmen (z.B. Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen, Fenstertausch, außenliegendes Verschattungssystem, saisonaler Wärmespeicher, zentrale Wohnraumlüftung inkl. Wärmerückgewinnung, Stromspeicher, E-Ladestation für Elektrofahrzeuge, Dachbegrünung)

Die besten eingereichten Projekte werden nach Umsetzung prämiert und veröffentlicht. In Summe können für die Mustersanierung max. 8.000 Euro an Förderung abgeholt werden. 

Sanierungsscheck 2017 – Thermische Sanierung Mehrgeschoßiger Wohnbau

Die Förderung beträgt maximal 3.000 Euro pro Wohneinheit. Bei Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen kann ein Zuschlag von 1.000 Euro in Anspruch genommen werden. Teilsanierungen sind in dieser Förderschiene nicht förderfähig. Voraussetzung ist eine umfassende Sanierung nach klimaaktiv Standard. Die Antragstellung ist seit dem 3. März 2017 bei einer der angeführten Bausparkassen möglich. Tipp: Eine Kombination mit Fördermitteln der NÖ Wohnbauförderung ist möglich! www.sanierungsscheck17.at 

Photovoltaikanlagen für Private und Betriebe

8 Millionen Euro Förderbudget steht für die Errichtung von PV-Anlagen mit einer Leistung von max. 5 kWp zur Verfügung. Gefördert werden ausschließlich neu installierte Photovoltaik-Anlagen. Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag bis zu einer Obergrenze von 5 kWpeak nach Vorlage der Endabrechnung:

  • 275 Euro/ kWpeak für freistehende Anlagen/Aufdachanlage
  • 375 Euro/ kWpeak für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV)

Photovoltaik Gemeinschaftsanlagen

Diese werden von mindestens zwei Wohn- bzw. Geschäftseinheiten, die sich in ein und demselben Gebäude befinden, genutzt. Es gibt keine Beschränkung hinsichtlich der Größe der Anlage, gefördert werden allerdings maximal 30 kWp pro Gemeinschaftsanlage und anteilig max. 5 kWp pro Wohn- bzw. Geschäftseinheit. Die Förderung beträgt:

  • 200 Euro/ kWpeak für freistehende Anlagen/Aufdachanlage
  • 300 Euro/ kWpeak für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV)

Wie komme ich zu meiner geförderten Anlage?

Eine Registrierung ist seit dem 1. März 2017 laufend unter www.pv.klimafonds.gv.at möglich. Dabei sind zwei Punkte zu beachten:

  1. Beantragung einer Registrierungsnummer: Dazu benötigen Sie die Zählpunktnummer vom Netzbetreiber sowie sämtliche Daten rund um ihre geplante Anlage (Hinweis: Nach erfolgter Registrierung haben Sie 12 Wochen Zeit, Ihr Projekt abzuschließen. Ist eine Fertigstellung in diesem Zeitraum nicht möglich, verfällt die Registrierung und eine erneute Anmeldung ist nicht möglich.)Eine Registrierung ist bis spätestens 30.11.2017 möglich, somit kann ein Antrag auf Förderung bis spätestens 22. Februar 2018 gestellt werden.
  2. Nachdem die Anlage errichtet wurde, können Sie nun den Förderantrag auf der Online-Plattform stellen.

Mehr Infos

Weitere Informationen zu den Förderschienen erhalten Sie bei Manuela Krendl der Abteilung Umwelt, Technik und Innovation der Wirtschaftskammer NÖ unter T 02742/851-16301.

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