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Allerheiligen-Trend: individueller Grabschmuck

Trübes Wetter, Nebel und der Friedhofsbesuch gehören zu Allerheiligen für viele zusammen. Dem Gedenken an die Verstorbenen tragen die heimische Fachbetriebe mit einem Lichtblick Rechnung – die floralen Arrangementsreichen von der Grabbepflanzung bis zum Vasenschmuck.

© Blumen Engele/ C&G Fotography, Gerhard Donauer
Mit Blumen und Pflanzen geschmückte Gräber – Kerzen, die festliche Atmosphäre verbreiten: Allerheiligen und Allerseelen sind die Zeiten, an denen der Verstorbenen gedacht wird und mit und persönlichen floralen Arrangements Verbundenheit über den Tod hinaus zum Ausdruck gebracht wird. Diese Tradition geht bis ins vierte Jahrhundert zurück und nimmt noch heute weltweit ihren festen Platz im Jahreskalender ein.
„Die beste Beratung für die individuelle Grabdekoration findet man hierzulande in den österreichischen Floristikfachgeschäften und Friedhofsgärtnereien, die neben ihren Produkten auch viel Sensibilität und kreatives Gespür für die Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden anbieten und auch beratend zur Seite stehen“, betont Friedhofsgärtner und Landesinnungsmeister-Stellvertreter Leo Bonigl (Gärtner und Floristen).
Kaum mehr wegzudenken als herbstlicher Friedhofsschmuck ist die Herbstheide Calluna mit ihren weißen, rosa und rötlichen Sorten. Sie bevorzugt feuchtes und nebeliges Wetter, denn dann bleibt die Erika lange frisch und kann bis in das Frühjahr die Gräber zieren.
Auch Chrysanthemen und Astern sind beliebte Allerheiligenblumen, die trotz oder gerade bei kühlen Temperaturen prächtig blühen und in ihrer Farbenvielfalt kaum zu übertreffen sind: In ihren verschiedenen Gelb-, Rot-, Lila- und Weißtönen entfalten sie manchmal bis in den Dezember ihre schöne Blütenpracht.

Nachhaltigkeit ist seit Jahren ein wichtiges Thema in der Branche


Zweige von Tannen, Fichten, Wacholder, Eiben, Latschen und Thujen, aber auch Moose und andere Bodendecker, wie Fetthenne oder Efeu, sind ideale Kombinationspartner für Chrysanthemen, Erika, Alpenveilchen, Silberblatt & Co. Nicht nur aufgrund ihrer unkomplizierten Pflege sind immergrünen Pflanzen sehr beliebt, sondern sie werden auch durch ihre Symbolkraft geschätzt, versinnbildlichen sie doch ewiges Leben und Treue. „Ein Trend im Grabschmuck geht eindeutig zu natürlichen Materialien, ob bei Blumenarrangements oder Kränzen. Nachhaltigkeit ist seit über zehn Jahren ein wichtiges Thema in unserer Branche“, weiß Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der österreichischen Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich.
Die Dekorationselemente nachhaltiger Kränze und Gestecke bestehen aus zur Gänze abbaubaren Rohstoffen, wie etwa unbehandeltes Holz, Stroh, Zapfen, Seide und Papier sowie Metalldrähte ohne Kunststoffüberzug, die keine Belastung für die Umwelt darstellen und wiederverwertet werden können.

Ob eine einzelne Pflanze oder ein geschmackvolles Gesteck die Gräber zieren soll – die heimischen FloristInnen und FriedhofsgärtnerInnen sind die erste Adresse, wenn man klassische Handwerkstechnik und fundierte Beratung sucht, um den richtigen Grabschmuck zu finden.
Denn der Fülle und Farbenpracht an herbstlichen Pflanzen sind keine Grenzen gesetzt – die verschieden Heidepflanzen sind in Kombination mit Alpenveilchen, Gräsern oder Stiefmütterchen besonders attraktiv. „Dass dafür ausschließlich Produkte in bester Qualität verwendet werden und der Schwerpunkt auf Regionalität und Frische gelegt wird, ist für die heimischen Fachbetriebe selbstverständlich“, betont Landesinnungsmeister Thomas Peter Kaltenböck.


	LIM Thomas Peter Kaltenböck
© Gerald Lechner LIM Thomas Peter Kaltenböck

"Gerade die individuelle Grabschmuckgestaltung verlangt viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Mit ihrer professionellen und individuellen Beratung stehen unsere Branchen-Betriebe ihren Kundinnen und Kunden professionell zur Seite und zeigen die vielen geschmackvollen Möglichkeiten, der lieben Verstorbenen zu gedenken und ihnen damit Wertschätzung und Anerkennung entgegenzubringen."

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