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Fesch(i) und erfolgreich

Christina und Michaela Bischof aus Perchtoldsdorf haben als klassischer Familienbetrieb klein begonnen, ihre Haarpflegemarke „feschi“ aufzubauen. Die beiden haben es in kurzer Zeit geschafft, „feschi“ als hochwertige Marke mit Frisörqualität zu etablieren. Tochter Christina ist zusätzlich als Influencerin auf Instagram mit 290.000 Followern sehr erfolgreich. Das Bischof-Erfolgsgeheimnis: „Wir lieben einfach, was wir machen!“

Von Nina Gamsjäger
Mutter und Tochter stehend auf Foto
© Feschi GmbH Dreamteam Christina Bischof und Mutter Michaela profitieren im Unternehmen „feschi“ von den Fähigkeiten des jeweils anderen: Michaela Bischof bringt als Frisörin ihre jahrzehntelange Erfahrung bei den Produkten ein und berät Kundinnen und Kunden.


Frauenpower – dafür stehen Mutter Michaela und Tochter Christina Bischof mit ihrer Haarpflegemarke „feschi“. Alles hat damit begonnen, dass Michaela Bischof ihren eigenen Frisörsalon gegründet hat. „Ich wollte eigene Haarpflegeprodukte im Salon verwenden“, erinnert sie sich. Als sie den stationären Verkauf von feschi gestartet hat, hätte sich Bischof „nie erwartet, dass feschi einmal so groß werden würde“.

Es war Tochter Christina, die der Marke viel mehr zugetraut hat. „Ich habe in feschi großes Potential gesehen, vor allem bei der Online-Vermarktung“, betont sie. Für Mutter Michaela aber waren Online-Shop und Vermarktung weit weg: „Ich habe feststellen müssen, dass ich mit meinem Wissen da am Limit bin. Aber Christina hat genau dieses Know-how.“ Christina Bischof, die immer großes Interesse für Mode hatte, hat vor zehn Jahren ihren Modeblog „Biluca“ online gestartet. Beinahe zeitgleich hat die 30-Jährige auch einen Account auf Instagram unter dem Namen „christinabiluca“ erstellt – nichtsahnend, dass ihr – Stand jetzt – bereits 290.000 Menschen auf der Plattform folgen würden. „Ich wollte einfach meine Leidenschaft für Mode mit den Menschen teilen“, erzählt Bischof. Zu diesem Zeitpunkt war sie eine der ersten, die das im deutschsprachigen Raum gemacht hat. Die Influencerin betont aber auch, dass sie „den ersten bezahlten Job erst drei Jahre nach dem Start ihres Instagram-Accounts“ gehabt hat.

Corona machte Ausbau der Marke erst möglich

Als sie dann begonnen hat, die feschi-Produkte auf ihrem Instagram-Profil zu zeigen, war die Nachfrage ihrer Community enorm. „Viele Menschen folgen mir auch aus Deutschland und sie können natürlich nicht so einfach in Perchtoldsdorf einkaufen. Da habe ich mir gedacht, dass ein Online-Shop eine große Chance sein kann“, erinnert sich Bischof. Ihre Mutter, die auch als Frisörin täglich im Salon steht, konnte sich nicht vorstellen, feschi zusätzlich auch online zu vermarkten: „Spaßhalber habe ich dann gesagt, dass sie das bitte machen soll.“ Der Rest ist Geschichte. Christina Bischof blickt zurück: „Ich muss ehrlich sagen, ich hätte die Marke nie so groß aufbauen können, wenn Corona und die zwangsweise dazugewonnene Freizeit nicht gewesen wären. Für feschi war das eine große Chance, die wir genutzt haben.“

Und was steckt hinter dem Namen feschi? Die eine Sache ist, dass das Wort „fesch“ für „schön, hübsch“ steht und mit dem „i“ für die 50-jährige Michaela Bischof daraus „ein richtig sympathisches Wort“ wurde. „Das Wort ist einfach eine schöne Botschaft. Ich habe das auch immer zu meinen Kunden gesagt – statt schön war es feschi. Das ist mein Wort“, schmunzelt sie.
Investieren steht bei feschi an oberster Stelle, betont Christina Bischof: „Jeden Euro, den wir einnehmen, investieren wir wieder ins Unternehmen.“ Denn wenn man „ein langfristig lukratives Unternehmen aufbauen will, geht das nur mit laufenden Investitionen“.

Für die Bischofs ist feschi eine „love brand“ – man findet zuerst die Marke spannend, dann kauft man erst das Produkt. „Bei uns gilt: Vertrauen schaffen, Informationen liefern und überzeugen“, erklärt Christina Bischof. Als ihr Alleinstellungsmerkmal sehen sie das sehr erfolgreiche „Mum-Telefon“. Über diesen         WhatsApp-Chat beantwortet Michaela Bischof direkt Fragen rund um die Haarpflege und berät Interessierte anhand von Haarfotos individuell. „Der persönliche Kontakt ist gerade bei der Haarpflege ganz wichtig“, weiß sie.

Als Ziel hat es sich das mittlerweile fünfköpfige feschi-Team gesetzt, die Anlaufstelle für Information zum Thema Haarpflege und Beratung zu werden. Deshalb bauen sie auch ihr Online-Magazin immer stärker auf. „Feschi soll wie eine beste Freundin sein, die dir alles zum Thema Haarpflege erzählt und dazu auch die passenden Produkte für dich hat“, so Christina Bischof.
Das Erfolgsrezept des Mutter-Tochter-Gespanns ist für die Bischofs „die Kombination aus uns beiden“. Die Tochter als Vermarktungs-Profi, die Mutter als Beraterin mit großem Know-how im Produktbereich. „Wir lieben einfach, was wir machen!“
Die feschi-Flaschen bestehen aus recyceltem Kunststoff oder Glas, denn Nachhaltigkeit ist ihnen wichtig: „Wir möchten unseren Fußabdruck in der Umwelt reduzieren und uns da weiter verbessern.“

„WKNÖ hat immer gute Tipps“

Berührungspunkte mit der Wirtschaftskammer hatte Michaela Bischof schon bei der Gründung ihres Frisörsalons. „Gerade, was juristische Fragen betrifft, ist für mich das naheliegendste, bei der Wirtschaftskammer nachzufragen“, betont sie. „Ich bekomme da immer gute Tipps. Mein Appell an alle Unternehmen:  Die WKNÖ mehr in Anspruch nehmen und daran denken, dass man sich mit jedem unternehmerischen Anliegen dahin wenden kann.“

Christina Bischof
© Feschi GmbH


Das ‚Mum-Telefon‘ ist unser Alleinstellungsmerkmal!
-Christina Bischof, 
Geschäftsführerin von Feschi

Der Weg von „feschi“ im kurzen Überblick

1989 Michaela schließt die Lehre als 
Frisörin ab
2004 Michaela gründet ihren eigenen Haarsalon „MB Haaratelier“
2012 Christina startet ihren Modeblog „Biluca“, kurz danach geht ihr Instagram-Account online
2013 Christina geht für das Bachelor-Studium Modemanagement nach München, Abschluss 2017
2015 Michaela gründet die Haarpflegemarke „feschi“, Start des Verkaufs im Salon
2015 Christinas Instagram-Account nimmt Fahrt auf, erste bezahlte Jobs
2018 Michaela startet auf Anraten von Christina einen Online-Shop
2019  Christina steigt bei feschi ein
2020  feschi wird ein eigenes Unternehmen
2020  Christina zieht von München zurück
nach Österreich, um mit Michaela besser zusammenarbeiten zu können
2021  großer Relaunch der Marke feschi (Details im Infokasten unten)


Unternehmen

Seit 2020 ist feschi eine eigene GmbH, 2021 gab es einen großen Relaunch: Neues Design, verbesserte Rezepturen, vegan, tierversuchsfrei, frei von Silikonen und Mikroplastik. Feschi steht für hochwertige Haarpflegeprodukte mit Frisör-Qualität.
feschi.shop


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