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Fachkräftemangel trübt positiven Ausblick des NÖ Gewerbe und Handwerks

Spartenobmann Flicker: Betriebe müssen schon Aufträge ablehnen, weil qualifizierte Arbeitskräfte fehlen

Spartenobmann Jochen Flicker
© Josef Bollwein Spartenobmann Jochen Flicker

Fachkräfte, Fachkräfte, Fachkräfte – der Mangel an diesen ist aktuell die größte Herausforderung für das niederösterreichische Handwerk und Gewerbe. Fast vier von fünf Handwerks- und Gewerbeunternehmen in Niederösterreich geben im Wirtschaftsbarometer der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ) den Fachkräftemangel als Problemfeld Nummer 1 an. „Es gibt mittlerweile zahlreiche Fälle, in denen unsere Betriebe Aufträge ablehnen mussten, weil die dafür qualifizierten Arbeitskräfte fehlen“, so Jochen Flicker, der Obmann des NÖ Handwerks und Gewerbes. „Ich kann nur dringend an unsere Jugendlichen und ihre Eltern appellieren, genau zu überlegen, ob eine Lehre für sie nicht die bessere, weil besonders zukunftsfitte Ausbildung ist. Mit einem Lehrabschluss als Ausgangsbasis kann ich mich weiterentwickeln und dieselben Stufen nach dem Nationalen Qualifikationsrahmen erklimmen, wie mit einer schulisch-akademischen Ausbildung. Da gibt es von der Wertigkeit her betrachtet, keine Unterschiede mehr.“

Grundsätzlich blickt das Gewerbe und Handwerk optimistisch in die Zukunft. Neuinvestitionen werden zu 56 Prozent mit einem positiven Marktausblick begründet, 48 Prozent nennen Kapazitätsauslastungen als Grund. Über zwei Drittel rechnen mit steigenden Inlandsumsätzen. Umgekehrt befürchten sechs von zehn Betrieben, dass sich die Fachkräftesituation in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird. Satte 92 Prozent wünschen sich folglich eine Unterstützung bei der Aus- und Weiterbildung. Flicker: „Das betrifft finanzielle Unterstützungen wie beim Lehrlingsbonus über weiter verstärkte Informationen an den Schulen zu den vielfältigen Möglichkeiten der Lehre bis zur Werbung für die Lehre nach der Matura als ausgezeichnete Alternative zu einem Hochschulstudium.“ 

Die Sparte Gewerbe und Handwerk der WKNÖ umfasst knapp 60.000 aktive Mitgliedsbetriebe mit 147.000 unselbstständig Beschäftigten. Rund 8.000 Lehrlinge werden hier ausgebildet, davon 2.300 im ersten Lehrjahr.

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