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FOTEC investiert 1,2 Millionen Euro in Standort Wiener Neustadt

Neue Laserstrahlschmelzanlage - LR Danninger: „Beeindruckende Erfolgsgeschichte der FOTEC“

V.l.: Markus Hatzenbichler, Leitung Engineering Technologies bei FOTEC, Veit Schmid-Schmidsfelden, Spartenobmann-Stv. Sparte Industrie in der WKNÖ, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© SchoberArts V.l.: Markus Hatzenbichler, Leitung Engineering Technologies bei FOTEC, Veit Schmid-Schmidsfelden, Spartenobmann-Stv. Sparte Industrie in der WKNÖ, Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger, WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

FOTEC, das Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt, betreibt am Standort Wiener Neustadt ein modernes und dem Stand der Technik entsprechendes Labor für die additive Fertigung (3D Drucken) von Metallen und Kunststoffen. Seit 2010 werden bei FOTEC hochkomplexe Prototypen und Funktionsbauteile mit Hilfe des Laserstrahlschmelzverfahrens gefertigt. Die additive Fertigung ermöglicht umfangreiche Designfreiheiten, die bei konventionellen Technologien wie z.B. beim Fräsen nicht bestehen.

Im Rahmen eines Betriebsbesuches überzeugte sich Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger beim Forschungsunternehmen über die aktuellen Tätigkeitsbereiche und Herausforderungen der Forschungseinrichtung: „Die Erfolgsgeschichte der FOTEC ist beeindruckend und zeigt die Bedeutung der Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Bildungseinrichtungen und unserer Wirtschaft. Als Land Niederösterreich unterstützen wir das Projekt zum Ausbau der Infrastruktur mit EU-Mitteln in der Höhe von knapp 600.000 Euro und hier insbesondere die neue Laserstrahlschmelzanlage im Rahmen unserer Technologieförderung. Solche Investitionen stärken wesentlich die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Niederösterreich.“

Insgesamt investiert die FOTEC rund 1,2 Mio. Euro und bauen mit der neuen Anlage die bestehende Infrastruktur aus. Das Investitionsprojekt ist im Rahmen des im FTI Programm des Landes Niederösterreich priorisierten Projektes „Additive Manufacturing (generative Fertigung, 3D-Druck“ gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich, der Fachhochschule Wiener Neustadt und der FOTEC entstanden und entspricht somit jetzt wieder dem aktuellsten Stand der Technik. Die neue Anlage ist, nach einer Anlage in Deutschland, die zweite dieser Art in der DACH-Region und soll neue Ideen sowie neue F&E-Projekte ermöglichen. Damit ist der Standort Wiener Neustadt im Bereich 3D-Druck von Metallen an der Forschungsspitze in Ostösterreich.

„Forschung und Innovation bedeuten eine Investition in die Zukunft und bilden einen der Grundsteine für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Daher unterstützt die Wirtschaftskammer Niederösterreich auch entsprechende Projekte, damit die niederösterreichischen Betriebe die Möglichkeiten innovativer Prozesse und Technologien auch für ihren unternehmerischen Erfolg nutzen können. Das sichert langfristig Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Niederösterreich“ betont Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

„Seit vielen Jahren baut die FOTEC Know-how und Laborinfrastruktur in unterschiedlichen Bereichen auf. Wir sind damit zur zentralen Anlaufstelle für sämtliche Fragen rund um viele zukunftsweisende Technologien – insbesondere im Bereich der additiven Fertigung (3D-Druck) von Metallen und Kunststoffen – geworden“, erläutert Markus Hatzenbichler, Leiter Engineering Technologies bei FOTEC.

Die 1998 gegründete FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH ist das Forschungsunternehmen der FH Wiener Neustadt. FOTEC initiiert Forschungs-, Technologie- und Innovationsvorhaben, wickelt diese ab und unterstützt damit die FH Wiener Neustadt bei der Umsetzung ihrer F&E Strategie. FOTEC agiert in einem stark interdisziplinären Umfeld und verfügt über ein Netzwerk aus nationalen und internationalen Unternehmenspartnern, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Hochschulen, intermediären Organisationen sowie Förderinstitutionen. 

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