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Energiehandel: Besichtigung der OMV Gänserndorf

Rund 40 Energiehändler machten sich ein Bild von der österreichischen Erdöl- und Erdgasgewinnung.

Auch der für die Region typische Pumpenbock wurde in Augenschein genommen.
© Johannes Wagner Auch der für die Region typische Pumpenbock wurde in Augenschein genommen.
Die Geschichte der OMV beginnt im Bezirk Gänserndorf – Gösting II war 1934 die erste wirtschaftliche Bohrung auf österreichischem Staatsgebiet. Seitdem wurden 2.200 Bohrungen in der Region abgeteuft. Speziell für weitere Entwicklungen von technologischen Innovationen befindet sich in Gänserndorf das Versuchsgelände vor der Haustür. Rund 40 Energiehändler konnten sich vor Ort ein Bild von der österreichischen Erdöl- und Erdgasgewinnung machen. Besichtigt wurden die Gewinnungsstation Matzen, der Gasspeicher Schönkirchen-Reyersdorf sowie  das Tanklager und die Kompressorstation Auersthal.
Bei der Diskussion um die Zukunft des Heizöls beleuchtete Maximilian Staudacher, Produktentwickler der OMV, die technische Seite: „Zur Zeit gibt es mehrere Ansätze, einen flüssigen Energieträger ohne fossile Herkunft zu erzeugen. Dazu zählen die Produkte FAME (Fatty Acid Methyl Ester) und HVO (Hydrotreated Vegetable Oils), die aus Pflanzenölen und Abfällen hergestellt werden. Zukünftig soll auch überschüssige Windenergie in flüssigen Energieträgern gespeichert werden können.“

Stefan Boruta, Key Account Manager Reseller bei der OMV, zur Marktsituation bei den neuen flüssigen Energieträgern: „Hier sind zwar schon Produkte vorhanden, diese sind jedoch noch nicht in den notwendigen Mengen verfügbar.“

V.l.: Stefan Boruta (OMV), Vizekanzler a. D. Reinhold Mitterlehner, der zukünftige Obmann Oliver Eisenhöld, Maximilian Staudacher (OMV) und Obmann Engelbert Aigner.
© Andreas Hofbauer V.l.: Stefan Boruta (OMV), Vizekanzler a. D. Reinhold Mitterlehner, der zukünftige Obmann Oliver Eisenhöld, Maximilian Staudacher (OMV) und Obmann Engelbert Aigner.


Für Vizekanzler a. D. Reinhold Mitterlehner stehen die Klimastrategie der Bundesregierung, also der Ausstieg aus den fossilen Ölheizungen im Fokus: „Langfristig können flüssige Energieträger nur aus erneuerbarer Energie stammen. Ob sich hier die Produkte durchsetzen, wird vor allem von der Verfügbarkeit und dem Preis abhängen.“
Fachgruppenobmann Engelbert Aigner kündigte bei dieser seiner letzten offiziellen Veranstaltung an, seine Funktion mit Ende Jänner 2019 zurückzulegen. Oliver Eisenhöld, Geschäftsführer von Genol und Wärme Austria, wird mit Februar die Obmannschaft übernehmen.

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