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"Eintrittstests gefährden den Fachhandel"

Enttäuschung über den bevorstehenden Osterlockdown bei den NÖ Handelsunternehmen. Spartenobmann Franz Kirnbauer: „Wirtschaftlicher Schaden übersteigt den Nutzen bei Weitem!“

Spartenobmann Franz Kirnbauer
© Tanja Wagner Spartenobmann Franz Kirnbauer

„Alle Experten und auch die verantwortlichen Politiker bescheinigen dem Handel, dass er keine maßgebliche Rolle im Infektionsgeschehen spielt. Die Handelsunternehmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und jede erdenkliche Maßnahme getroffen: von der begrenzten Anzahl an Kunden im Geschäft, über die Maskenpflicht bis hin zu den allgegenwärtigen Desinfektionsspendern. Aus zahlreichen inländischen und internationalen Studien ist ersichtlich, dass der Handel in Bezug auf Covid-Infektionen sicher ist“, bezieht der Obmann der niederösterreichischen Handelsunternehmen Franz Kirnbauer Stellung.

Bei den Handelsbetrieben ist die Enttäuschung über den bevorstehenden Osterlockdown groß. Gerade die im Anschluss angekündigten Eintrittstests sind für die Branche nicht tragbar! „Der Unmut ist absolut verständlich. Besonders die Fachhandelsunternehmen, die nun zum vierten Mal ihre Geschäfte schließen müssen, sind in ihrer Existenz gefährdet. Durch die angekündigte Schließung entfällt ein großer Teil des wichtigen Ostergeschäfts, dem zweitgrößten Umsatzbringer nach dem Weihnachtsgeschäft“, so der Spartenobmann. Er befürchtet, dass die geplanten Eintrittstests die Umsatzverluste des Lockdowns noch weiter fortsetzen werden. Kunden, die gerne in Geschäften shoppen, wenden sich dann dem Onlinehandel zu oder weichen in andere Bundesländer aus.

Die jüngste Clusteranalyse der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zeigt, dass rund 84 Prozent der Ansteckungen im Haushalt oder im Bereich der Freizeit passieren. „Testpflichten und die Ausweitung freiwilliger Tests müssen dort wirken, wo sich das Infektionsgeschehen maßgeblich abspielt. Zutrittstests nur im Fachhandel einzuführen wäre epidemiologisch wirkungslos. Sie schaden der Wirtschaft bei Weitem mehr, als sie für die Corona-Situation nützen,“ spricht sich Kirnbauer klar gegen die geplanten Eintrittstests aus.

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