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„Eine gute Führungskraft zu sein, kann man lernen.“

Inspiration, Wertschätzung, Sinnstiftung: So können Führungskräfte ihre Mitarbeiter im Unternehmen halten und selbst mehr Halt bekommen.

Beide Personen über ein Dokument gebeugt
© WKNÖ Augustin Reichenvater, Bezirksstellenleiter Scheibbs (l.), und Business Coach Christian Schmid.

Prinzipiell kann jeder Führungskompetenzen entwickeln. „Das ist eine gute Nachricht angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt vier von zehn Mitarbeitern aufgrund ihrer Vorgesetzten kündigen und sieben von zehn eine Verbesserung der Arbeitssituation anstreben“, weiß Business Coach Christian Schmid. Der gebürtige Wiener hat sich kürzlich im Bezirk Scheibbs/Wang angesiedelt und unterstützt Führungskräfte bei Ihren beruflichen Herausforderungen. Dank der WKNÖ Bezirksstelle Scheibbs ging die Verlegung des Betriebs in ein anderes Bundesland rasch. 

Jahrzehntelang selbst an der Leadership-Front, hat Schmid die Berlin School of Creative Leadership und eine systemische Ausbildung bei der Beratergruppe Neuwaldegg absolviert. Ein Wake Up Call, seine Führungsqualitäten zu reflektieren, sind diese Fakten: nur 20% der Mitarbeiter in Unternehmen weltweit sind mit Herzblut bei der Sache und identifizieren sich mit der Firma. 40% haben innerlich gekündigt, weitere 40% nehmen eine freizeitorientierte Schonhaltung ein. „Firmen machen sich gar keinen Begriff, wie viel Geld und Schubkraft ihr Unternehmen verliert angesichts dieser Zahlen“, so der Experte.  

Inspiration und Wertschätzung: eine große Lücke zwischen Wunsch und Realität

Etwa die Hälfte aller Kündigungen wäre vermeidbar. „Das Problem ist, dass oft Personen, die fachlich gut sind, die Leitung einer Gruppe angeboten bekommen und plötzlich Mitarbeiter führen müssen. Manche sind zwar ein Naturtalent, viele überfordert aber die neue Rolle“, erklärt Christian Schmid. Kein Wunder, denn heutzutage managt eine Führungskraft oft bis zu drei Generationen, die alle unterschiedliche Ansprüche und Erwartungen haben: „Bei der Generation X – sie geht bis Mitte 50 – zählen Leistungsdenken und Prestige. Die Generation Y interessiert sich mehr für die Work-Life-Balance und bei der Generation Z können Sie mit einer Gehaltserhöhung gar nichts mehr erreichen. Dort zählt Inspiration und Sinnstiftung.“ 

Führungskräfte treffen auf große Herausforderungen und Erwartungen

Mitarbeiter wünschen von ihrer Führungskraft Orientierung, die Vorgesetzten und Chefs Führungsstärke. „Ich kenne dieses Spannungsfeld. Deshalb habe ich früher selbst Coaching in Anspruch genommen. Man braucht Input und den Austausch, denn alleine schöpft man immer nur aus seinem eigenen Erfahrungswissen“, weiß Schmid.  

Ein persönliches Führungs-Portfolio für den beruflichen Alltag.

„Die meisten Menschen wollen gut arbeiten. Dafür wünschen sie sich Rahmenbedingungen, in denen sie vom Chef gesehen werden.“ Deshalb hat es sich der Scheibbser Unternehmensberater zum Ziel gemacht, mit Führungskräften Lösungs-Szenarien zu erarbeiten, die zu deren Persönlichkeit und Charakter passen. Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten und Stärken zu aktivieren, um authentisch zu führen. Mit eingelernten Floskeln  verliert man den Kontakt zu seinen Mitarbeitern. 

WKNÖ als Ansprechpartner

Christian Schmid bezeichnet sich selbst als „Informations-Junky“, ich lese breit gestreut und auch gerne die News aus der Wirtschaft NÖ sowie die Newsletter der WKNÖ: „Die Begleitung von Seiten der Wirtschaftskammer während der Corona Pandemie war hilfreich. Kaum wurde etwas von der Regierung verlautbart, kam schon ein Newsletter, in dem detailliert stand, was diese Informationen für mich als Unternehmer bedeuten.“ Auch die Veranstaltungen der WKNÖ besucht er regelmäßig – zum Vernetzen und zum Austausch.

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