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Eine Lernplattform aus NÖ macht Schule

LeTTo (Learning Evaluating Teaching Testing Online) digitalisiert dasLernen: Vom Kindergarten bis zur Uni profitieren bereits 20.000Schüler und zahlreiche Pädagogen von der Software eines jungenStartups aus St. Pölten. Von Lehrern entwickelt, will LeTTo nicht nurdas österreichische Bildungssystem revolutionieren, sondern hatden gesamten deutschsprachigen Raum im Blick.

Schüler der Landesberufsschule
© Josef Henk PIONIERE Stockerau war die erste NÖ Landesberufsschule, die LeTTo verwendet hat – mit großer Akzeptanz von Schülern und Lehrern. Denn trotz Distance-Lear- nings haben sich die Noten mit LeTTo im Schnitt um fast einen Grad verbessert.

Schmerzt der Körper, geht man zum Arzt. Verweigert das Auto, konsultiert man einen Mechaniker. Will man wissen, welche Anforderungen an einen zeitgemäßen und innovativen Lern- und Prüfungsserver gestellt werden, fragt man Lehrer, Schüler und Eltern“, erklären Werner Damböck, Thomas Mayer und Daniel Asch – die Initiatoren des NÖ Startups LeTTo – den Grundgedanken hinter ihrer innovativen Plattform. Mit den herkömmlichen Lösungen unzufrieden, haben die St. Pöltner HTL-Lehrer Damböck und Mayer vor rund zwölf Jahren angefangen, eine eigene Software zu entwickeln, die sich vor allem auf den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwisschenschaft und Technik) konzentriert. „Wir haben Inputs von Lehrern und Schülern einfließen lassen und wollten das Tool überschaubar und leicht bedienbar halten“, erklärt Damböck, und Mayer ergänzt: „Es soll nicht mehr können als notwendig, das aber gut.“

Dieses Ziel haben sie erreicht. 16 HTL, Gymnasien (Ober- und Unterstufe), Mittel- sowie Landesberufsschulen, Kindergärten und die TU Wien verwenden LeTTo bereits erfolgreich. Das Prinzip ist simpel. Der Lehrer erstellt etwa eine Mathe-Prüfungsaufgabe und gibt sie in den Computer ein. Dieser erstellt automatisch 40 verschiedene Aufgaben – nach dem selben Muster, aber mit verschiedenen Zahlen, Texten, Grafiken, Angaben etc. Der Schüler loggt sich auf dem Server ein und löst die Aufgabe. Ob er dabei auf dem richtigen Weg ist, erfährt er unmittelbar. Denn LeTTo gibt bei jedem Schritt sofort Rückmeldung. Für den Lehrer werden alle Leistungen des Schülers automatisch gesammelt. „Das erleichtert die Arbeit und ermöglicht, zielgerichtet einzugreifen und zu unterstützen“, erklärt Daniel Asch. LeTTo funktioniert serverbasiert. Es muss kein Programm installiert werden – ein Internetzugang reicht aus.


Wir wollten das Tool überschaubar und leicht bedienbar halten.
 - Werner Damböck, LeTTo


Datenschutz Gewährleistet

Die vollautomatische und lückenlose Katalogführung liefert eine detaillierte Leistungsdarstellung        – die Note selbst bestimmt aber der Lehrer. Die Schüler sind zu jedem Zeitpunkt über ihre Leistungen informiert, das jeweilige Leistungsbild ist aber nur individuell einsehbar. Übungen, Prüfungen, Vorbereitung auf die Matura, Aufnahmeverfahren. Die Plattform kann überall dort angewendet werden, „wo ausgebildet wird.“ Mit Klenk & Meder aus St.Pölten testet derzeit auch ein großes Elektronikunternehmen LeTTo in der Lehrlingsausbildung. Von Sprache bis Technik – die NÖ Software deckt alles ab und bietet unterschiedlichste Fragetypen, wie Freitext-, Zuordnungsfragen, Single⁄Multiple Choice, grafische oder Rechenaufgaben mit Folgefehlerbehandlung. „Die Fragentypen sind auch kombinierbar. LeTTo bewertet neben nummerischen Ergebnissen auch analytische Eingaben und wertet grafische Lösungen autonom aus“, versucht Damböck die Prozesse hinter dem System in einfache Worte zu fassen.

Kontinuierlich Gewachsen

Jahrelange Entwicklung, unzählige Arbeitsstunden und viele Inputs von Lehrern, Schülern und Eltern, stecken in LeTTo. „Wir hätten nichtgedacht, dass das System so wachsen würde und jetzt auch Kindergartenkindern hilft, Englischvokabeln zu lernen und den Zahlenraum bis 20 zu erobern“, sagt Damböck und greift zum Handy. Ein Video erscheint, in dem sich ein kleines Mädchen über einen grünen Balken auf ihrem Tablet-Bildschirm freut. „Es hat den Begriff ,apple‘ in LeTTo dem richtigen Bild zugeordnet und umgehend Rückmeldung erhalten“, erklärt der Jungunternehmer. Kindergärten sind für das Startup ein „Zuckerl“. Ziel ist es, LeTTo österreichweit an allen HTL, Gymnasien, Mittel- und Berufsschulen zu implementieren. In den letzten Jahren profitierten bereits über 20.000 Lernende von der einfachen Bedienung, den didaktischen Möglichkeiten und der pädagogischen Vielseitigkeit von LeTTo. Aktuell steht der Schritt in den deutschsprachigen Markt im Raum – ein Testlauf mit dem deutschen Schulbuchverlag wurde bereits gestartet. www.leto.at

Thomas Mayer, Werner Damböck und Daniel Asch
© Kronen Zeitung/Gabriele Moser ERFOLGREICH Vor zwei Jahren haben Thomas Mayer, Werner Damböck und Daniel Asch (v.l.) LeTTo auf eine unternehmerische Basis gestellt. Bei Fragen standen auch die Experten der WKNÖ hilfreich zur Seite.

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