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Ein Vorbild suchen

Unternehmerinnen, die ihre Karriere mit einer Lehre begonnen haben, vor den Vorhang holen: Das macht die Kampagne „G’lernt is g’lernt“ von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich. Heute im Portrait: Gabriela Steiner, Inhaberin von Kleiderreinigung Steiner in Gmünd.

Gabriele Steiner
© Philipp Monihart

Warum sind Sie Textilreinigerin geworden? 

  • Gabriela Steiner: Meine Oma und mein Opa hatten eine eigene Textilreinigung und Wäscherei. Ich bin aufgewachsen zwischen Textilreinigungsmaschinen und Bügeltisch. Doch meine Mutter hat von Montag bis Sonntag gearbeitet und ich wollte auf keinen Fall in ihre Fußstapfen treten. Ich habe die Handelsschule gemacht und in einer Anwaltskanzlei gearbeitet. Bei der Abwicklung der Verlassenschaft meiner Oma habe ich das Herzblut gesehen, das in der Firma steckte. Ich wollte das Lebenswerk meiner Großeltern weiterführen, weil mich beeindruckt hat, was sie aufgebaut hatten. So habe ich die Berufsschule in der Karenz mit meiner Tochter nachgemacht, alle drei Klassen in einem Jahr, mit einem kleinen Kind auf meinem Schoß, und meine eigene Reinigung eröffnet – mit Hilfe des Vaters meiner Tochter.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen?

  • Wir alle sind Mamas, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen. Ich habe eine Mitarbeiterin mehr als unbedingt nötig. Damit verdiene ich weniger, aber wir können uns alles besser einteilen. 

Welchen Stellenwert hat die Lehre für Sie?

  • Ich finde es schade, wie die Lehre oft abgetan wird. Wer soll denn unsere Haare schneiden, unsere Autos reparieren und unsere Häuser bauen? Das Handwerk ist essenziell!  

Welche Vorteile haben Jugendliche von der Lehre?

  • Ich unterrichte in der Berufsschule und mache die Matura nach. Ich finde es großartig, dass es heute die Möglichkeit gibt, Lehre mit Matura zu machen. Ein Lehrling verdient sein eigenes Geld, kann sich etwas erwirtschaften. Wichtig ist auch der Erfahrungsaustausch mit älteren Mitarbeitern im Betrieb.    

Die größte Herausforderung in meiner Selbstständigkeit war …

  • … am Anfang den Technikern klarzumachen, dass ich als Frau Ahnung von den Maschinen habe. Ich musste mich behaupten. Heute wissen sie, dass ich in meiner Firma die Chefin bin.  

Jugendlichen, die vor der Berufswahl stehen, gebe ich folgenden Rat:

  • Macht ein langes Praktikum! Wenn man sich den Beruf genau anschaut, kann man guten Gewissens auf sein Bauchgefühl hören, ob das passt.  

Frauen, die vom Unternehmertum träumen, sollten auf jeden Fall … 

  • … sich ein Vorbild suchen. Ich hatte eine Mentorin, die mir enorm weitergeholfen hat.  

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