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Egger Unterradlberg feiert 50. Geburtstag

Vor 50 Jahren lief beim Holzwerkstoffhersteller Egger in Unterradlberg bei St. Pölten die erste Spanplatte vom Band. Seither hat sich einiges getan. Im Jubiläumsjahr eröffnet das neue Kundenforum.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Standorts wurde ein neues Kundenforum und Mitarbeiterrestaurant eröffnet – selbstverständlich errichtet mit Egger Materialien in Modul-Holzbauweise.
© Egger Holzwerkstoffe Zum 50-jährigen Jubiläum des Standorts wurde ein neues Kundenforum und Mitarbeiterrestaurant eröffnet – selbstverständlich errichtet mit Egger Materialien in Modul-Holzbauweise.

In diesen Tagen begehen die rund 450 Mitarbeiter bei Egger Unterradlberg das 50-Jahr-Jubliäum ihres Spanplattenwerks. Die Feierlichkeiten werden aufgrund der aktuellen Situation erst im nächsten Jahr stattfinden. Dennoch blickt man in Unterradlberg stolz auf fünf bewegte und von starker Entwicklung geprägte Jahrzehnte Firmengeschichte zurück und in eine sichere Zukunft voraus.

Bezirksstellen-Obmann Mario Burger gratuliert und betont, dass die Egger Gruppe ein bedeutender Arbeitgeber ist: „Die Firma Egger ist einer der großen  Arbeitgeber in der Landeshauptstadt. Außerdem trägt sowohl die Holz- als auch die Getränkeproduktion dazu bei, St. Pölten weltweit bekannt zu machen. Ich möchte der Firma Egger zu Ihrem Jubiläum, zum konstanten Wachstum über die Jahrzehnte  und vor allem zu Ihren Produkten gratulieren. Die Spanplatten von Egger sind sowohl beim Gewerbe, wie auch in der Industrie beliebte und erprobte Grundmaterialien, die sowohl im Haus- wie auch im Möbelbau zum Einsatz kommen. 

Firmengeschichte

Im Jahr 1969 begann in Niederösterreich der Bau des dritten Holzwerkstoffwerks des Tiroler Familienunternehmens Egger. Nur ein Jahr später konnte dort bereits die erste Spanplatte produziert werden. Mit dem dritten Standort der Egger Gruppe nach St. Johann in Tirol und Wörgl wollte Fritz Egger sen., Gründer des österreichischen Familienunternehmens, der steigenden Nachfrage nach Spanplatten in Süd- und Osteuropa nachkommen. „Es war damals schon klar, dass das Werk eine Verbindungsachse zur Donau schafft. Mit der Nähe zur Bahn und zum Rohstoff war der Erfolg des Standorts von Anfang an gesichert.“, erklärt Peter Böhm, Werksleiter Verkauf des Standortes, die damalige Entscheidung zur Errichtung des Werks. 

Heute umfasst das Egger Gelände in Unterradlberg 250.000 m2 und beheimatet neben dem Spanplattenwerk auch die Egger Brauerei.
© Egger Holzwerkstoffe Heute umfasst das Egger Gelände in Unterradlberg 250.000 m2 und beheimatet neben dem Spanplattenwerk auch die Egger Brauerei.

Das Werk wurde im September 1970 mit 60 Mitarbeitern in Betrieb genommen und produzierte täglich 160 m3 Spanplatten. Nach 50 Jahren beschäftigt Egger Unterradlberg bereits 450 Mitarbeiter. Sie gewährleisten die jährliche Produktion von 650.000 m3 Spanplatten bzw. 40 Mio. m2 beschichtete Spanplatten und deren Export nach Süd- und Osteuropa sowie in den fernen Osten. Egger Unterradlberg beliefert insgesamt 70 Länder weltweit, darunter auch Länder in Übersee und Japan, per Bahn und Schiff. Damit ist der Standort in Unterradlberg, der sich über ein Gelände von 260.000 m2 erstreckt, der internationalste Produktionsstandort für beschichtete Spanplatten der Egger Gruppe. 

 

Investitionen am Standort Unterradlberg

In den 50 Jahren seit Gründung hat Egger kontinuierlich in das Werk investiert. Im Jahr 2000 wurde der Standort gar rundum modernisiert. Was die umweltfreundliche Produktion betrifft, gilt das Werk als Benchmark für die Industrie: „Wir sind stolz, mit unseren Produktionsreststoffen und Holzresten aus Sägeindustrie, Entsorgung und Forst eines der größten Biomassekraftwerke Österreichs zu betreiben. Damit versorgen wir nicht nur unsere eigene Produktion und jene der Egger Brauerei und Radlberger Getränke, sondern auch umliegende Unternehmen mit Biostrom und -wärme“, sagt Reinhard Griessler, Werksleiter Technik & Produktion. Der Standort deckt 90 Prozent seines gesamten Energiebedarfs mittels biogener Brennstoffe ab.

Unterradlberg ist außerdem seit 2011 das gruppenweite Competence Center für die Erforschung und Entwicklung von Holzwerkstoffen, Bindemitteln und Fertigungsprozessen. Das EGGER TechCenter bietet Labor-, Werkstatt- und Büro-Arbeitsplätze und wurde für seien modulare Architektur sogar mit dem Niederösterreichischen Holzbaupreis ausgezeichnet. 

2018 wurden mehr als 20 Mio. Euro in ein knapp 23.000 m3 Plattenmaterial fassendes Hochregallager investiert. Dieses stellt als zentraler, hochintegrierter Teil das Herzstück der Werkslogistik dar. Neben der vollautomatischen Einlagerung von beschichteten Spanplatten und Imprägnaten können auch eine automatisierte Verpackungslinie mit drei Robotern angefahren sowie die automatische Zuschnittsäge versorgt werden. 

Mitarbeiter als Basis für Erfolg

„Egger gilt seit jeher als wichtiger und geschätzter Arbeitgeber. Vielversprechende Ausbildungen und Trainee-Programme, ein umfangreiches Gesundheitsmanagement sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitern verschafften Egger bereits zahlreiche Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber. Das sieht man auch an der Zahl unserer vielen langjährigen Mitarbeiter.“, so Peter Böhm. Auch 20 Lehrlinge in den Bereichen Elektro-, Holz- und Metalltechnik sowie Betriebslogistik tragen zum Erfolg des Spanplattenerzeugers in Unterradlberg bei. „Die Ausbildung von Lehrlingen ist uns ein besonderes Anliegen, denn sie sind die Zukunft unseres Familienunternehmens. Sie sind unsere Fach- und Führungskräfte von morgen“, erklärt Reinhard Griessler.

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