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EU-Aufbaupaket bringt europaweit Geschäftschancen

Überblick über die geplanten Maßnahmen in den EU-Mitgliedstaaten mittels „Online-Tool Recover.MAP“ und wie die heimische Wirtschaft davon profitieren kann.

Europa
© Adobe Stock

Mit dem Corona-Aufbaupaket „NextGenerationEU“ stellt die EU bis 2027 rund 807 Milliarden Euro für die Ankurbelung der Wirtschaft zur Verfügung. Das wichtigste Instrument des Pakets ist die „Aufbau- und Resilienzfazilität“ (RRF) mit knapp 724 Milliarden Euro an Darlehen und Zuschüssen.

Fokus auf grüne Maßnahmen und Digitalisierung

„Diese gewaltige Summe wurde mobilisiert, um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Pandemie abzufedern. Die europä­ische Wirtschaft soll auf die Herausforderungen und Chancen des ökologischen und digitalen Wandels vorbereitet werden. In den Mitgliedstaaten werden gezielt Reformen und Investitionen angestoßen. Diese reichen von Photovoltaik in Spanien über Verkehrsinfrastruktur in Italien bis hin zu E-Ladestationen in Polen. Für unsere Betriebe gibt es also europaweit unzählige Geschäftschancen“, erklärt Veronika Möller, Leiterin der Abteilung EU Representation der WKÖ in Brüssel.

Aufbaupaket soll Reformen in Mitgliedstaaten anstossen

„Die Mitgliedstaaten hatten Aufbaupläne über die Mittelverwendung vorzulegen. Mindestens 37 Prozent mussten für Nachhaltigkeit und mindestens 20 Prozent für Digitalisierung reserviert sein. In der gesamten EU fließen die Gelder daher primär in Zukunftsbereiche“, so Benedikt Svoboda, Leiter-Stellvertreter der Außenwirtschaft NÖ. Wie stark ein Mitgliedstaat von der Corona-Krise wirtschaftlich getroffen wurde, ist ein wesentlicher Faktor für die Höhe der Zuschüsse. Österreich darf sich rund 3,5 Milliarden Euro erwarten.

„Um Unternehmen bei der Suche nach Geschäftschancen außerhalb Österreichs zu unterstützen, hat die WKÖ das ‚Online-Analysetool Recover.MAP‘ entwickelt. Anhand einer informativen Landkarte erhält man einen Überblick über die geplanten Investitions- und Förderprogramme“, informiert Svoboda, und Möller betont, dass mit der „Recover.MAP“ ein innovatives Tool gelungen sei, das komplexe Brüsseler Inhalte praxistauglich darstellt.

Profitieren können unter anderem Unternehmen, die...

  • ... nachhaltige Mobilitätslösungen anbieten.
  • ... sich bei Gebäude- und Infrastruktursanierungen engagieren. Spanien investiert beispielsweise in beide Bereiche jeweils mehr als 6,5 Milliarden Euro. In Italien werden für Energieeffizienzmaßnahmen über 15 Milliarden in die Hand genommen.
  • ... auf Digitalisierung von Wirtschaft und Infrastruktur setzen. In diesem Fall stehen etwa in Deutschland 3,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Spanien wendet mit 17,6 Milliarden Euro unionsweit am meisten für den digitalen Übergang auf.

Diese Beispiele zeigen, dass die bevorstehenden Investitionen besonders für ein Exportland wie Niederösterreich interessante Möglichkeiten bieten. Die „Recover.MAP“ hilft herauszufinden, wo sich welche eröffnen. Ergänzt wird dieses Service durch das individuelle Beratungsangebot der Wirtschaftsdelegierten vor Ort, beispielsweise in der Form eines Chancen-Assessments für diverse Geschäftsfelder. Auch die Experten der Außenwirtschaft NÖ helfen gerne weiter.

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