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Zukunftsforum „Warum handeln wir nicht?“

Das Landesgremium Elektro- und Einrichtungsfachhandel hat gemeinsam mit der New Design University (NDU) ein Zukunftsforum mitdem Namen ELMÖ 3 gegründet.

Erklärtes Ziel des Forums ist es, neue Wege
für den Einrichtungs- und Elektrohandel NÖ für die nächsten Jahre zu entwickeln.
© Bollwein
Bei der Präsentation der Broschüre von links: Josef Wanas (NDU, Zukunftsforum ELMÖ 3), Obmann Josef Gloss (Einrichtungsfachhandel NÖ), Ludwig Krenn (Leiter Zukunftsforum des Elektro- und Möbelhandels NÖ), WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter, Herbert Grüner (Rektor der New

Design University), Gremialobmann Rudolf Jursitzky (Elektro- und Einrichtungsfachhandel NÖ), Hans Sturm (NDU, Zukunftsforum ELMÖ 3) und Gremialgeschäftsführer Wolfgang Fuchs (Elektro- und Einrichtungsfachhandel NÖ).


Dabei soll eine Handlungsanleitung für die beiden Branchen Elektro- und Einrichtungsfachhandel entstehen, wie sich Unternehmen auf Veränderung vorbereiten und zukunftsfähig entwickeln können.
15 Unternehmerinnen und Unternehmer der Branche aus NÖ haben gemeinsam mit wissenschaftlichen Mitarbeitern der NDU (Hans Sturm, Wirtschaftspsychologie und Josef Wanas, Marketing) beschlossen, für die Branche eine schrittweise Anleitung zu entwickeln, die dann von den Betrieben eigenständig verfolgt werden kann.
In einer zweitägigen Klausur erfolgte der erste Arbeitsschritt, der die Kundenseite zum Thema hatte. Deren Ergebnisse wurden bereits präsentiert und sind auch als Broschüre veröffentlicht Im Herbst/Winter 2017 wird der zweite Teil, die Angebotsseite, erarbeitet und fließt dann in den Endbericht ein, der Teil einer weiteren Veröffentlichung sein wird.


Ausgangssituation und Problemstellung

Großflächen-Anbieter und der Online-Handel dominieren die Marktszene mit unterschiedlichen Wertangeboten für Kunden. Die Großfläche suggeriert dem Kunden das allumfassende Angebot, die größte Auswahl zu günstigen Preisen.
Der Online-Handel punktet im Bereich des zeitlich unbeschränkten Zugangs, der großen Auswahl, der uneingeschränkten Vergleichbarkeit und mit preislichen Kampfangeboten.
Der Fachhandel besetzt die Domäne der kundenindividuellen Fachberatung.
Die erste Konfrontation der sich ELMÖ 3 stellt ist die provozierende These, dass heute die drei Säulen „Beratung, Service und Produkt“ für den Kunden nur mehr eine untergeordnete, aber keinesfalls mehr eine wirklich entscheidungsrelevante Rolle spielen.


Neue Zielgruppen, neue Anforderungen


Um die Entscheidungswege der Kunden zu ergründen und zu verstehen, arbeiteten und arbeiten Unternehmerinnen und Unternehmer mit Studenten und Maturanten in kleinen Gruppen. Dabei haben sich – aus Sicht der jüngsten Generation – Entscheidungsregeln für verschiedene Generationen ergeben:
Wie kaufen Oma und Opa heute Einrichtung und Elektrogeräte? Wie kaufen heute Mama und Papa Möbel und Elektrogeräte?
Wie kaufen „wir Jungen“ heute Elektrogeräte ein?

Die Ergebnisse fordern zum Handeln auf:

  • Die junge Zielgruppe, wie auch deren Eltern sind anders, als der Handel glaubt.
  • Beratung, Service und Produktqualität wie sie heute verstanden und angewendet werden, können nicht genau definiert werden.
  • Sie sind für die Entscheidung nicht mehr zentral relevant und teilweise sogar nebensächlich.
  • Das Fachgeschäft ist vielen unbekannt.

Die Broschüre mit der doppeldeutigen Frage als Titel kann beim Landesgremium Elektro- und Einrichtungsfachhandel angefordert werden:
T 02742/851-18311
E handel.gremialgruppe7@wknoe.at


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