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„E-government spart Zeit und ist örtlich flexibel – Der Zugang  sollte einfach sein“

Peter Parycek ist Experte für E-Governance und digitale Transformation. Der Kremser beriet Angela Merkl als Mitglied im Digitalisierungsrat der Deutschen Regierung und ist überzeugt: „Mobile Endgeräte werden in Zukunft der Schlüssel zu unserer digitalen Identität werden.“

Peter Parycek gestikulierend beim Vortrag.
© Anja Grundböck Peter Parycek sprach beim Behördengipfel in der WKNÖ über sein Spezialthema E-Governance.
Welche Chancen und Herausforderungen bietet E-Government – also der elektronische Kontakt zu Behörden? 
PETER PARYCEK: Österreich steht im internationalen Vergleich, was vorhandene Daten betrifft, sehr gut da. Diese zentralen Register sollten mit Zustimmung der Bevölkerung durchgängig vernetzt werden. Wenn diese Daten fließen, sind vollautomatisierte Verfahren möglich und die Bürgerinnen und Bürger können viele Schritte leichter und schneller erledigen.
Ein klarer Vorteil eines solchen automatisierten Verfahrens wären bei der Beantragung von Beihilfen, beispielsweise im Sozialbereich oder alle Zahlungen rund um Covid. Wenn man diese Unterstützung schnell bekommt, ohne lang Formulare ausfüllen zu müssen, wäre das eine große Erleichterung für viele Menschen. Diese Services sollten natürlich nutzerfreundlich sein, über mobile Anwendungen funktionieren und zusätzlich eine Hotline anbieten.
Vor allem durch die Pandemie wurde der Trend zu jenen Techniken beschleunigt, die den Arbeitsalltag auf der einen Seite erleichtern, gleichzeitig aber die Distanzierung von Kunden mit sich bringen. Wie kann man diese Diskrepanz überwinden?
Durch Covid wurden viele Entwicklungen beschleunigt, es gab einen regelrechten Innovationsschub: Videokonferenzen statt persönlicher Treffen, Homeoffice, die Verwendung digitaler Dokumente. Vor allem die elektronische Unterschrift wird nun viel stärker genutzt, sei es über Handysignatur oder über ID Austria. Man darf jedoch nicht alles auf online abschieben. Wenn etwas komplexer wird, dann braucht es dringend einen persönlichen Ansprechpartner. Die (Teil-)Automatisierung von Standardverfahren oder Anfragen unterstützt, die Ressourcen der Expert:innen in der Verwaltung freizuspielen.
Kann E-Government überhaupt sicher sein und wie wird es in Zukunft mit diesem Thema weitergehen?
Eine Zwei-Faktor-Authentisierung erhöht die Sicherheit wesentlich – wir kennen diese Maßnahme zum Schutz von Benutzerkonten oder bei Online-Überweisungen, wenn eine weitere Sicherheitskomponente wie etwa ein PIN-Code eingegeben werden muss.
In einigen Jahren werden wir eine passwortlose Gesellschaft haben. Registrierung per Click, dann wird ein Zertifikat ausgetauscht. Mobile Endgeräte werden dabei immer mehr zum Schlüssel unserer digitalen Identität werden. Diese Entwicklungen dauern aber sicher noch fünf bis zehn Jahre.
"Wir werden in einigen Jahren eine passwortlose Gesellschaft haben."
Peter Parycek, Experte für E-Governance und digitale Transformation 

Zur Person:

Peter Parycek, Vizerektor der Donau-Universität Krems, forscht in den Bereichen E-Governance, digitale Transformation in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft sowie zu Strategien, Politiken und Regulierung für das digitale Zeitalter. Der Kremser erwarb 2001 den Master of Advanced Studies (Telematik-Management). Nach dem Doktorat der Rechtswissenschaft 2005 ist er seit 2015 Universitätsprofessor in Krems. Seit 2017 führt er das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer Fokus Institut Berlin.


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