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E-Bikes: Versicherungsschutz nicht vergessen!

Das Interesse an E-Bikes hält unvermindert an: 2016 wurden in Österreich laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) 86.500 Elektrofahrräder verkauft.

Jeder fünfte österreichische Radfahrer verlässt sich mittlerweile auf Elektroantrieb.
Das S-Pedelec verfügt über die Leistung des Elektro-Hilfsmotors bis zu einer Geschwindigkeit von 45km/h. Die Versicherungsmakler empfehlen daher einen entsprechenden Versicherungsschutz.
© Henglein and Steets Das S-Pedelec verfügt über die Leistung des Elektro-Hilfsmotors bis zu einer Geschwindigkeit von 45km/h. Die Versicherungsmakler empfehlen daher einen entsprechenden Versicherungsschutz.
Um den Versicherungsschutz machen sich viele E-Biker aber keine Gedanken. Das kann teuer werden, warnen Niederösterreichs Versicherungsmakler, denn beim sogenannten „S-Pedelec“ existiert eine rechtliche Grauzone.

Elektroantrieb bis 25 oder 45 km/h

Als Elektro-Fahrrad oder E-Bike gilt in Österreich ein Fahrrad mit Tretunterstützung. Ein auf Vorder- oder Hinterrad platzierter Elektromotor schaltet sich automatisch ein, wenn man die Pedale tritt. Gesetzlich als Fahrrad gelten E-Bikes allerdings nur, wenn die Leistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigt und sich der Elektroantrieb bei mehr als 25 km/h Geschwindigkeit abschaltet. „Haftpflichtschäden aus der Benutzung von Elektro-Fahrrädern sind in der Regel im Rahmen der Privathaftpflicht in der Haushaltsversicherung mitversichert, sofern sie nicht vorsätzlich herbeigeführt wurden“, weiß Fachgruppenobmann Gottfried Pilz.
Der Fahrradhandel bietet aber auch sogenannte „S-Pedelecs“ an, deren Elektroantrieb erst bei 45 km/h abschaltet und deren Nutzung in besagte rechtliche Grauzone fällt.

Pilz: „S-Pedelecs sollten angemeldet werden!“

Genau genommen, benötigt man für diese E-Bikes einen Typenschein und sie müssen als Mopeds bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden. Sie dürfen nicht auf Radwegen genutzt werden und unterliegen der gesetzlichen Helmpflicht. Besonders weitreichende Folgen hat die
Nutzung von S-Pedelecs in Sachen Versicherungsschutz: Wer mit einem S-Pedelec ohne Kennzeichen unterwegs ist, hat auch keinen Haftpflichtschutz!
Das bedeutet: Ohne eine entsprechende Deckung haftet der Verursacher bei verschuldeten Unfällen mit seinem gesamten Vermögen. „Besonders bei einem Unfall mit Personenschäden können Schadenersatzforderungen rasch ein existenzbedrohende Ausmaß annehmen“, weiß Gottfried Pilz. „Man kann sich ausmalen, welche finanziellen Folgen es nach sich zieht, wenn etwa der Unfallgegner für den Rest des Lebens im Rollstuhl sitzt.“
Es lohnt sich daher, die Unterstützung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler in Anspruch zu nehmen, um professionell abgesichert zu sein. Ungeachtet dessen, ob man mit oder ohne Elektroantrieb unterwegs ist, prüft er, ob die Deckungssumme ausreicht, damit man vor unliebsamen Überraschungen geschützt ist.
Dem professionellen Versicherungsschutz der oftmals teuren E-Bikes tragen mittlerweile viele heimische Versicherer Rechnung: Sie bieten attraktive Leistungspakete bis hin zum Vollkaskoschutz an, die die individuellen Kun-denbedürfnisse nach Absicherung bei Diebstahl, Unfall oder auch Vandalismus abdecken.

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