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Dreimal so viele Online-Shops wie vor zehn Jahren

Immer mehr Konsumenten kaufen, und immer mehr Einzelhandelsunternehmen verkaufen im World Wide Web

WKNÖ-Spartenobmann (Handel) Franz Kirnbauer: „Die Sichtbarkeit im Internet wird für Händler rasend schnell wichtiger!“
© Andreas Kraus WKNÖ-Spartenobmann (Handel) Franz Kirnbauer: „Die Sichtbarkeit im Internet wird für Händler rasend schnell wichtiger!“

Im vergangenen Jahr verkauften bundesweit 9.000 Einzelhandelsunternehmen online, und 4,1 Mio. Österreicher/-innen kauften per Mouseclick ein. Das erhob die aktuelle Studie „Internet-Einzelhandel 2018“, die  mit Unterstützung des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) durchgeführt wurde. Sie widmet sich sowohl der Angebotsseite (Einzelhandel) wie auch der Nachfrageseite (Konsument/inn/en) und bildet so die Realität umfassend ab.

 

Angebot und Nachfrage im Internet-Einzelhandel 2017:

„Auf der Angebotsseite hat sich die Zahl der Online-Shops im heimischen Internet-Einzelhandel in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdreifacht. Ein gutes Fünftel der Einzelhandelsunternehmen verkaufen via Internet, betont Franz Kirnbauer, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ).

Handelsforscher Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria beleuchtet die Nachfrageseite: „4,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher in der Alterskohorte 16 bis 74 Jahre shoppen online und geben dafür im Durchschnitt pro Jahr 1.700 Euro aus, was sich für das Analysejahr 2017 auf 7 Milliarden Euro summiert. Einkommensstarke Haushalte shoppen öfter online und geben dafür auch mehr aus, was letztlich das hohe Ausgabenniveau erklärt.“

Die Zahl der Online-Shopper/-innen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. 62 Prozent der Konsument/inn/en im Alter von 16 bis 74 Jahren kaufen online ein, wobei Online-Shopping vor allem bei jungen Altersgruppen und in Haushalten mit hohem Einkommen beliebt ist. Im EU-28-Vergleich belegt Österreich beim Online-Shopping damit Platz 9.

 

Informationssuche vor dem Einkauf - Sichtbarkeit im Internet für Händler immer wichtiger

 75 Prozent der Österreicher/-innen suchen vor ihrem Einkauf (auch) im Internet nach Informationen zu Einzelhandelsprodukten. Darum spielt auch die Sichtbarkeit im Netz für den Einzelhandel eine immer größere Rolle. 75 Prozent der Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in Österreich stellen mittlerweile Informationen auf der eigenen Website zur Verfügung.


Entwicklung der Ausgaben und Umsätze im Internet-Einzelhandel

Mit dem dynamischen Anstieg der Online-Shops im heimischen Einzelhandel steigen auch die Online-Umsätze in den vergangenen Jahren prozentuell deutlich stärker als im stationären Einzelhandel und summieren sich für 2017 auf 3,2 Milliarden Euro österreichweit - das entspricht 4,3 Prozent des Einzelhandelsvolumens (exklusive Tankstellen).

Die Gegenüberstellung von Ausgaben beim Einkauf und Umsätzen beim Verkauf via Internet zeigt, dass 55 Prozent der Ausgaben der Österreicherinnen und Österreicher beim Online-Shopping zu internationalen Anbietern fließen. Mit Ausnahme von Luxemburg und Malta kaufen in keinem anderen EU-Land mehr Konsumenten bei ausländischen Internet-Anbietern ein als in Österreich, denn die meisten großen Anbieter im Online-Handel haben ihren Sitz im Ausland.

Natürlich sind auch die Konsumenten am Zug: „Sie treffen bei jedem einzelnen Einkauf im Geschäft, mit jedem einzelnen Klick beim Online-Shopping die Entscheidung wo sie einkaufen“, hebt Franz Kirnbauer hervor.

 

Die (NÖ) Zukunft des Einzelhandels ist digital

 Der Einzelhandel ist der von der Digitalisierung am drittstärksten betroffene Wirtschaftssektor, daher hat die NÖ Sparte Handel auch schon frühzeitig begonnen, sich auf den laufenden Strukturwandel einzustellen. Franz Kirnbauer betont in diesem Zusammenhang „die praxisnahen E-Media-Schulungen der NÖ Sparte Handel, die gewährleisten, dass unsere Händler die professionelle Präsenz im Internet zeigen können, die heutzutage nötig ist“. Auch der neue Ausbildungsschwerpunkt für Lehrlinge „Digitaler Verkauf“ wurde bereits 2017 gestartet. „Der heuer startende neue Lehrberuf ‚E-Commerce‘ ist ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Denn wie die Studie zeigt, ist es für den Handel unerlässlich, sich auf die digitalen Kaufgewohnheiten einzustellen“, kommentiert Obmann Franz Kirnbauer die Studie.

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