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Direktvertrieb: „Jetzt bitte keine Schockstarre!“

„Social distancing" ist in Corona-Zeiten das Gebot der Stunde, um der Verbreitung des Virus entgegenwirken zu können. Auch der Direktvertrieb baut derzeit die digitalen Angebote massiv aus. Die NÖWI befragte dazu NÖ Obmann Herbert Lackner.

Niederösterreichs Obmann der Direktberater, Herbert Lackner: „Nutzen Sie jetzt die digitalen Möglichkeiten, sie stehen bereit!“
© Lackner Niederösterreichs Obmann der Direktberater, Herbert Lackner: „Nutzen Sie jetzt die digitalen Möglichkeiten, sie stehen bereit!“

Direktberater arbeiten herkömmlicherweise mit persönlichen Kontakten, wie organisiert sich die Branche während der Kontaktverbote?

Wir haben bereits seit über zehn Jahren die Plattform diedirektberater.at – die ist bundesweit implementiert und auch mit dem Firmen A-Z verknüpft. Von daher sind wir schon mal gut aufgestellt, denn mit ein paar Klicks findet jeder seinen Direktberater in der Region und hat auch gleich alle Kontaktdaten wie E-Mail, Telefonnummer und – ganz wichtig jetzt – die Adresse des Webshops. Die Webshops werden aktuell natürlich vermehrt genutzt.

Direktberater werden großteils als überzeugende Menschen im persönlichen Verkaufsgespräch wahrgenommen. Welchen Platz nimmt da ein Webshop ein?

Früher war der Webshop bei vielen nur ein „Beiwagerl". Das hat sich aber um 180 Grad gedreht: Was früher ein Zusatz-Feature war, ist jetzt das alleinige Standbein. Seit Corona werden vermehrt Webshops erstellt, verschönert und ausgebaut, um nur ja nicht den Kontakt zum Kunden abreißen zu lassen und um alles digital anzubieten, was der Kunde von seinem Direktberater gewöhnt ist.

Wie laufen Kundengespräche derzeit ab?

Online-Meetings und Videotelefonie sind auch bei uns explosiv angestiegen. Von einigen früher belächelt, sind wir heute alle froh, dass wir diese Möglichkeit haben. Jener Teil der rund 4.000 eingetragenen NÖ Direktberater, die vor Corona in erster Linie auf das persönliche Gespräch gesetzt haben, durchlaufen derzeit eine einschneidende Umstellung auf Videokonferenzen und Bildtelefonie, um ihre Produkte zu zeigen, zu erläutern und um sofort auf Fragen eingehen zu können, wie in einem persönlichen Gespräch.

Wie läuft ein Kauf derzeit konkret ab?

In diesen Zeiten kommt es natürlich auf Kontaktlosigkeit an: Neben dem Versand wird auch persönlich zugestellt: Ich stelle dem Kunden seine Ware vor die Haustüre und finde am ausgemachten Ort das Kuvert mit der Bezahlung, oder der Kunde überweist via Online-Banking.

Ihre Botschaft an die BranchenkollegInnen?

Jetzt ist keine Zeit für Schockstarre – bitte nützen Sie im eigenen Interesse die digitalen Möglichkeiten und editieren Sie Ihre Kontaktdaten im WKO Firmen A-Z, damit sie auf der kostenlosen Konsumentenplattform gefunden werden:  www.diedirektberater.at

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