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„Digitaler Verkauf“

Neuer Schwerpunkt im Lehrberuf Einzelhandelskaufmann:

Lehrlinge und Lehrbetriebe können nun wählen, ob sie eine betriebliche Ausbildung im Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" möchten.

Spartenobmann Franz Kirnbauer
© Kraus Spartenobmann Franz Kirnbauer

Die Digitalisierung ist längst auch in den Handel eingezogen: Der Wechsel des Konsumenten innerhalb verschiedener Vertriebskanäle (stationär und online) bestimmt mittlerweile das Bild im Einzelhandel. Der Handel ist gefordert, seine Mitarbeiter bestmöglich auf damit einhergehende beruflichen Anforderungen vorzubereiten. Die Sozialpartner haben sich nun daher geeinigt, im Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau den Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" zu ermöglichen.

Für Spartenobmann Franz Kirnbauer wird „durch die Umsetzung dieses Schwerpunktes den am Handel interessierten Jugendlichen eine zukunftssichere, moderne und attraktive Ausbildung angeboten. Im Sinne des Long-Life-Learning-Ansatzes werden praxisnahe Ausbildungsmöglichkeiten eröffnet".

Eckdaten:

  • Ergänzend zu den bisher angebotenen 15 Fachschwerpunkten im Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau (zB Lebensmittel, Mode- und Lifestyle, Elektro-Elektronik oder Kfz-Handel) können die Lehrlinge und Lehrbetriebe nun optional zusätzlich zu einem der 15 Fachschwerpunkte wählen, ob sie eine betriebliche Ausbildung im Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" möchten.
  • Der Umfang des Einsatzes an technischen Tools ist in den Handelsunternehmen sehr unterschiedlich. Daher wird der neue Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" als zusätzliche Option für den Ausbilderbetrieb angeboten. Mit der Zusatzausbildung wird dem Betrieb viel Flexibilität geboten, je nachdem, wie stark technische Tools bereits eingesetzt werden.
  • Der neue Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" wird als Pilot auf fünf Jahre eingerichtet. Nach vier Jahren wird evaluiert, ob der Stand der Technik in den Handelsbetrieben so weit ist, dass die Inhalte in den Regellehrberuf integriert werden können.
  • Der Schwerpunkt „Digitaler Verkauf" wird im Lehrvertrag vermerkt. In der Lehrabschluss­prüfung wird der Fachschwerpunkt wie bisher geprüft und durch digitales Wissen ergänzt.
  • Ab dem Bewerbungszeitraum im Frühjahr/Sommer 2017 kann man sich für den Lehrberuf Einzelhandelskaufmann/-frau ohne oder mit digitaler Ergänzung bei den Handelsbetrieben bewerben. Welche Unternehmen Lehrstellen anbieten, ist über die „APP in den Handel" (gratis Download über App Store und Google Play) abrufbar, die mit lehrbetriebsuebersicht.wko.at verknüpft ist. Die App bietet auch Veranstaltungstipps, Ansprechpartner und einen Basischeck, der Hinweise gibt, ob man für eine Tätigkeit im Handel geeignet ist.


Was bringt der neue Schwerpunkt? Dazu Spartenobmann Franz Kirnbauer:

„Angesichts der steigenden Umsätze in der Onlinesparte wird Multi-Channel für die meisten Handelsunternehmen ein immer größeres Thema. Wir wollen unsere niederösterreichischen Händler ermutigen, die digitale Transformation proaktiv anzugehen und nicht nur auf Veränderungen zu reagieren.

Unsere Lehrlinge haben in der dualen Ausbildung den unschätzbaren Vorteil, ihre erworbenen Kompetenzen sofort in der Realität erproben und anwenden zu können. Wie gut sie das können, zeigen uns auch bundesweite und internationale Lehrlingswettbewerbe wie der „Junior Sales Champion". Auch hier werden wir den Verkauf mit digitalen Hilfsmitteln stärker mit einbeziehen."


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