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Digital fit werden mit dem Unternehmens-Check

MTI fördert die Digitalisierungsoffensiven ihrer Mitgliedsbetriebe.

Grafik
© Business Upper Austria

Um Industriebetriebe optimal bei der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen unterstützen zu können, bieten die Fachgruppen Metalltechnische Industrie und UBIT der WKNÖ Unternehmen die Chance zur individuellen Bestimmung des „digitalen Reifegrades“ der betrieblichen Arbeitsprozesse an. Bernhard Dichtl, Geschäftsführer der Georg Fischer Fittings GmbH in Traisen, ist vom Angebot überzeugt: „Wir konnten sehr rasch Erkenntnisse gewinnen, aus denen gemeinsam mit dem Berater Maßnahmen abgeleitet wurden. Bei unserer Produktionsanlage gab es noch weiteres Potential bei der Vernetzung und Nutzung der vorhandenen Daten.“ So wurden durch die umgesetzten Maßnahmen die Prozesse moderner und effizienter. Die neuen Ansätze fließen sogar in die Unternehmensstrategie ein. „Es macht auf jeden Fall Sinn, sich laufend einen Spiegel hinsichtlich der aktuellen Digitalisierungsreife im Unternehmen und den daraus resultierenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung vorzuhalten“, ist Dichtl überzeugt.  

„Oft gibt es Aha-Erlebnisse“ 

Einer der speziell ausgebildeten Beratungsexperten ist Hannes Hameder von Hameder Consulting in Herzogenburg. Er verwendet ein vom Mechatronik Cluster in Kooperation mit der Fachhochschule Steyr auf wissenschaftlicher Basis entwickeltes Analysetool: „Durch den hohen Detaillierungsgrad ergeben sich zusätzliche Chancen und neue Blickwinkel. Gemeinsam mit dem Management werden auf Basis der primären Unternehmensziele Digitalisierungslösungen gesucht. Mein Tipp für Unternehmer: Unbedingt diese Chance nutzen.“  

Porträt
© Marius Höfinger Fotografie
Hannes Hameder beginnt den Digitalisierungs-Check mit einem Interview der Geschäftsführung des zu analysierenden Unternehmens. Dabei werden die genaue Zielsetzung und die Erwartung abgefragt. „Dann suchen wir uns Bereiche oder Prozesse im Unternehmen, auf die das Hauptaugenmerk gelegt wird. Der Ist-Zustand wird erkundet und das Analyse-Tool bietet dann Chancen auf einen neuen Blickwinkel auf den Prozess oder den Ablauf. Denn oft gibt es alteingesessene Strukturen, die Potential zur Verbesserung haben.“ Hannes Hameder bietet dann Lösungsvorschläge an und berät zu möglichen Förderungen: „Nicht selten kommt es bei der Beratung zu einem Aha-Erlebnis.“

www.reifegradmodell.at
www.mti-noe.at


Erfahrungsbericht von Bernhard Dichtl

Porträt
© Freisinger

Wieso haben Sie den DigitalCheck in Anspruch genommen? 
Den DigitalCheck haben wir deshalb ausgewählt, weil sich mit diesem Reifegradmodell rasch, unkompliziert und dennoch sehr konkret Potentiale zur Digitalisierung der eigenen Prozesse definieren lassen. Das Modell beleuchtet drei essentielle Dimensionen der Digitalisierung: die prinzipielle Verfügbarkeit von Daten, die Intelligenz der Verknüpfung von Daten und die kulturelle Dimension der digitalen Transformation. Durch diese Tiefe der Betrachtung werden für die ausgewählten Prozesse Soll-/Ist-Vergleiche erstellt, aus dem in weiterer Folge Potentiale und Aktivitäten abgleitet werden können. Der Digital-Check bietet damit auch eine sehr gute Grundlage, um eine konsistente Digitalisierungsstrategie für das eigene Unternehmen zu erarbeiten. 
Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot? Welches Ergebnis wurde erzielt? Was konnte in Ihrem Betrieb verbessert werden (effizienterer Prozess)? 
Mit unserem ersten DigitalCheck waren wir insofern sehr zufrieden, da sehr rasch konkrete Erkenntnisse gewonnen werden konnten, aus denen gemeinsam mit dem Berater Maßnahmen abgeleitet wurden. Bei einer für den DigitalCheck ausgewählten Produktionsanlage war die wesentliche Erkenntnis, dass die verfügbaren Maschinendaten hinreichend für den konkreten Prozess sind, hingegen Potential bei der Vernetzung und Nutzung der verfügbaren Daten besteht. Darüber hinaus besteht in diesem sehr dynamischen Themenfeld der Digitalisierung der permanente Bedarf das eigene Personal auf neue technologische Entwicklungen und Erfordernisse zu qualifizieren. Mit den umgesetzten Maßnahmen werden unsere Prozesse nicht nur moderner und effizienter, neue Erkenntnisse fließen insbesondere in die Unternehmens-Strategie ein.  
Würden Sie den DigitalCheck anderen Betrieben empfehlen? Hätten Sie einen Tipp für andere Unternehmen? 
Jedenfalls macht es Sinn, sich laufend einen Spiegel hinsichtlich der aktuellen Digitalisierungsreife im Unternehmen und den daraus resultierenden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodells vorzuhalten. Der DigitalCheck eignet sich insofern, da dieses Modell laufend weiterentwickelt wird. Einerseits werden neueste digitale Technologien und Methoden eingearbeitet, damit wird auch die Bewertungsskala laufend dem Stand der Technik angepasst. Andererseits wird die Datenbasis des DigitalCheck laufend erweitert, da jede teilnehmende Firma einen wertvollen Input liefert. Mein Tipp ist, zumindest beim ersten DigitalCheck, den Prozess nicht zu weit zu fassen, um schnell zu konkreten Erkenntnissen und Ergebnissen zu kommen, die wiederum für andere Prozesse zur Anwendung kommen. Außerdem ist wichtig, dass insbesondere die Prozessverantwortlichen und Spezialisten bei der Evaluierung eingebunden sind. 
Haben Sie Verbesserungsvorschläge zum DigitalCheck? 
Mein Wunsch ist, dass der DigitalCheck – ein Reifegradmodell, welches über die Grenzen Österreichs bekannt ist - laufend weiterentwickelt wird. Und damit ein Modell bleibt, welches auch in Zukunft einen hilfreichen Check für Unternehmen ermöglicht, inwieweit die eigene digitale Reife „state-of-the-art“ ist.

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