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Die Zeit drängt bei der Energieversorgung!

von WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Porträtfoto
© Rita Newman

Ich weiß, dass viele von Ihnen noch die Auswirkungen der Pandemie verkraften müssen und gleichzeitig beim Thema Energie vor großen Herausforderungen stehen. Viele Betriebe haben sich dazu in den letzten Wochen bei mir gemeldet. Preissteigerungen der Energiekosten um das Zehnfache sind leider keine Seltenheit. Viele niederösterreichische Unternehmerinnen und Unternehmer können nicht mehr kostendeckend arbeiten. Es geht sich einfach nicht aus. Das trifft nicht nur uns Wirtschaftstreibende. Denn wir dürfen nicht vergessen, dass in unserer vernetzten Wirtschaft jedes betroffene Unternehmen Auswirkungen auf andere Betriebe und viele Menschen hat.

Viele Betriebe können nicht mehr kostendeckend arbeiten. Es geht sich einfach nicht aus.  Wolfgang Ecker, WKNÖ-Präsident
Wolfgang Ecker, WKNÖ-Präsident

Eine leistbare und sichere Energieversorgung hat daher für uns alle oberste Priorität. Viele Betriebe tun schon jetzt ihr Möglichstes, um ihre Energieeffizienz zu steigern und ihre Energiekosten zu senken. Und das bereits, bevor die Lage durch den Krieg in der Ukraine so prekär geworden ist. Das sehen wir nicht nur bei der starken Nachfrage bei der Ökologischen Betriebsberatung, für die wir gemeinsam mit dem Land Niederösterreich die Mittel auf eine Million Euro aufgestockt haben. Das zeigt auch die Tatsache, dass bereits sieben von zehn investierenden Unternehmen in Niederösterreich im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit aktiv werden. 

Unterstützen statt zuschauen

Diese Fakten zeigen, dass Unternehmen keine Steine in den Weg gelegt werden dürfen. Sie benötigen treffsichere Unterstützung. Einerseits dabei, dass Projekte zur Energieversorgung rasch, unbürokratisch und rechtssicher durchgeführt werden können. Wir brauchen eine 30-fach höhere Geschwindigkeit bei Genehmigungsverfahren. Anderseits werden es viele Betriebe ohne zielgerichtete Unterstützung bei den Energiepreisen nicht mehr schaffen. Am Ende geht es um unsere tägliche Lebensmittelversorgung, Arbeitsplätze und Lebensqualität. Die Bundesregierung darf dieser harten Realität nicht länger zuschauen, sondern muss rasch handeln!

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