th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Cyber Risiko: Operationelles & IT-Risiko bei Kreditinstituten

Beim Thema Cyber-Sicherheit gilt es heute mehr denn je, die Balance zwischen nötigen Maßnahmen, der Einhaltung von Vorschriften, Kundeninteresse und nicht zuletzt auch Wirtschaftlichkeit zu finden.

V.l.: Spartenobmann Johann Vieghofer, Vortragender Stefan Unteregger (OeNB, Abteilung für Europäische Großbankenrevision) und Spartengeschäftsführer Rudolf Klopsch
© David Pany V.l.: Spartenobmann Johann Vieghofer, Vortragender Stefan Unteregger (OeNB, Abteilung für Europäische Großbankenrevision) und Spartengeschäftsführer Rudolf Klopsch

Seit den Lochkartensystemen der 1960er Jahre hat sich viel getan. Über den ersten IBM-PC (1981) und die Verbreitung des Internets in den 1990er Jahren bis heute ist allerdings eines gleich geblieben:  Je mehr die Entwicklung voranschreitet, umso größer wird auch das Risiko.
Daten werden heute generell digital erfasst, Kommunikation und Informationsbeschaffung laufen nicht mehr ohne Internet. Das gilt für alle Geschäftsbereiche, auch für die Mitglieder der Sparte Bank und Versicherung. „Die Sensibilität der Daten ist besonders in unserem Bereich sehr hoch“, eröffnete Spartenobmann Johann Vieghofer die Informationsveranstaltung zum Thema Cyber Risiko, „daher gilt es, die Balance zu finden zwischen nötigen Maßnahmen, der Einhaltung von Vorschriften, Kundeninteresse und nicht zuletzt auch Wirtschaftlichkeit“.

© OeNB

Die Aufsichtsbehörden beurteilen und messen regelmäßig die Risiken, denen die einzelnen Banken ausgesetzt sind. Diese Kerntätigkeit wird als aufsichtlicher Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREB - Supervisory Review and Evaluation Process) bezeichnet. Darin werden alle Erkenntnisse für das jeweilige Jahr zusammengefasst.


Stefan Unteregger (OeNB, Abteilung für Europäische Großbankenrevision) betonte in seinem Vortrag die Geschwindigkeit der Entwicklung: „Datenvolumina und -transfers wachsen nicht linear, sondern exponentiell. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die Vielschichtigkeit des Regelwerkes, nach dem wir als Prüfer vorgehen müssen.“ Wie in der Graphik „Informations- und Kommunikationstechnologie“ (ICT – Information and Communications Technology) dargestellt, sind die einzelnen Bereiche miteinander verbunden, bedingen einander und erfordern komplexe Maßnahmen. „Vor diesem Hintergrund ist es umso verständlicher, dass wir ein gleichzeitig gerechtes und EU-weit einheitliches System brauchen, das auch dem Gedanken der Proportionalität Rechnung trägt“, subsumiert Johann Vieghofer die Bedürfnisse der Branche.
Die komplette Präsentation steht zum Download bereit auf wko.at/noe/bv

Das könnte Sie auch interessieren

Landesinnungstagung der Bestatter

Die Tagung erzielte einen Besucherrekord mehr