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Süßes oder Saures: Der NÖ Handel hofft trotz Corona auf Halloween

„Halloween ist eine gute Möglichkeit, um sich im Familienkreis eine schöne Zeit zu machen und den stationären Handel zu unterstützen“, betont Franz Kirnbauer, Obmann der Sparte Handel in der WKNÖ.

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© Adobe Stock Halloween ist längst kein amerikanischer Brauch mehr, sondern wird auch hierzulande zunehmend zelebriert.

Kürbisse. Süßigkeiten. Kostüme. Halloween ist längst kein amerikanischer Brauch mehr, sondern wird auch hierzulande zunehmend zelebriert. „Für viele Niederösterreicher ist Halloween ein wichtiger Kaufanlass und für den heimischen Handel eine gute Umsatzmöglichkeit, vor allem heuer in dieser besonderen Situation“, erklärt Franz Kirnbauer, Obmann der Sparte Handel in der WKNÖ. Wie aktuelle Zahlen der KMU Forschung Austria zeigen, kaufen 33 Prozent der 15 bis 29-Jährigen für Halloween ein. Die Top 3-Produkte sind: Süßigkeiten (37 Prozent), gefolgt von Kürbissen zum Basteln (15 Prozent) und Dekorationsartikeln (13 Prozent).

In Summe liegen die Ausgaben der Niederösterreicher für Halloween 2020 bei insgesamt 5 Millionen Euro. „94 Prozent besorgen ihre Halloween-Artikel in (stationären) Geschäften, 16 Prozent auch im Internet“, nennt Kirnbauer die Ergebnisse der Umfrage und ergänzt: „Bei den Geschäften entfallen jeweils 48 Prozent auf Geschäfte in Einkaufs- bzw. Fachmarktzentren sowie auf Geschäfte in Einkaufsstraßen oder zentraler Lage.“

Halloween-Party im Familienkreis

15 Prozent der Niederösterreicher in der Altersgruppe der 15 bis 29-Jährigen gaben an, Halloween feiern zu wollen – bei älteren Konsumenten spielen Halloween-Partys so gut wie keine Rolle. „Halloween-Partys im herkömmlichen Sinn werden heuer nicht möglich sein. Dennoch ist Halloween eine schöne Gelegenheit, in Zeiten von Social Distancing, gemütlich daheim im kleinen Familienkreis zu feiern“, betont Kirnbauer.

Hintergründe zum Brauch

Halloween bezeichnet die Volksbräuche in der Nacht vor Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Der Brauch stammt aus dem katholischen Irland und wurde durch Einwanderer in die USA gebracht. Von dort ausgehend begann seine Verbreitung und Kommerzialisierung. Die Kürbisköpfe gehen auf das Samhainfest („Ende des Sommers“) der Kelten zurück. Der irischen Mythologie zufolge kommen die Verstorbenen des vergangenen Jahres in dieser Nacht aus dem Totenreich zurück und ziehen zusammen mit Geistern und Dämonen umher. Diese Geister und Dämonen sollten mit Opfern besänftigt, von gruseligen Masken erschreckt, oder durch Feuer vertrieben werden.

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