th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Das Förderservice der WKNÖ: 2020 wichtiger denn je

Unterstützungen und Förderungen sind seit je her integraler Bestandteil der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Im Covid-Jahr 2020 kommt dem Förderservice eine besondere Bedeutung zu: Eigene Unterstützungsleistungen und die überantwortete Abwicklung des Härtefallfonds rücken diesen Dreh- und Angelpunkt ins Zentrum des Interesses. Grund genug, das Förderservice der WKNÖ zu beleuchten.

Symbolfoto: Der Weg durch den Wald an Förderungen ist manchmal schwer zu finden, das Förderservice hilft dabei..
© Adobe Stock Der Weg durch den Wald an Förderungen ist manchmal schwer zu finden, das Förderservice hilft dabei..
Bis Mitte 2019 war das Förderthema auf mehrere Stellen aufgeteilt, je nach Thema oder Spartenzugehörigkeit. Im Bedarfsfall wurde zusammengearbeitet, die Synergien dabei aber nicht voll ausgeschöpft.

Die logische Konsequenz war die Schaffung einer eigenen Abteilung. So hilft das Förderservice seit gut einem Jahr den Mitgliedsbetrieben, den besten Weg durch den manchmal undurchsichtigen „Wald“ an Möglichkeiten zu finden.  „Es gibt nicht für alles oder jeden eine Förderung, aber es schadet keinesfalls, wenn sich ein Unternehmen an uns wendet. Wir durchleuchten die Einzelheiten, unterstützen bei den Terminen und der Koordination. Außerdem ist unser Service für die Mitglieder kostenfrei“, beschreibt Abteilungsleiterin Manuela Krendl den Arbeitsalltag jenseits der Corona-Situation.

Vor der Umsetzung zum Förderservice

Unbedingt wichtig sei es, sich im Vorfeld zu melden, bevor mit Aktivitäten gestartet wird, die das Projekt nicht mehr stoppen lassen.
„Ein Unternehmen muss sich bei uns melden, bevor es beispielsweise eine neue Maschine bestellt, die den Arbeitsprozess unterstützt. Denn die meisten Förderanträge sind im Vorfeld, noch vor Projektstart, zu stellen”, beschreibt Manuela Krendl den korrekten Prozess genauer.

Leistung in zwei Bereiche unterteilt

Generell deckt die Abteilung Förderservice zwei Bereiche ab:
Förderungen und geförderte betriebs­wirtschaftliche Beratungen. Ausgewählte Förder-Schwerpunkte bleiben jedoch weiterhin bei den ExpertInnen in den jeweiligen Abteilungen.
So kann man sich natürlich auch weiterhin vertrauensvoll bei Gründungsförderungen an die Bezirksstelle wenden, für Forschungs- und Innovationsvorhaben an die Technologie- und Innovationspartner (TIP), für Unterstützung bei der Internationalisierung an die Abteilung Außenwirtschaft oder bei allen lehrlingsspezifischen Förderungen an die Abteilung Bildung.

Interview mit Manuela Krendl, Leiterin des Förderservice

Manuela Krendl, Leiterin des Förderservice
© Franz Baldauf Manuela Krendl, Leiterin des Förderservice
Wie kann das Förderservice unterstützen?
Wir unterstützen dabei, die passende Förderung und die dazugehörige Förderstelle für aktuelle Unterstützungen wegen Corona oder wegen geplanter Vorhaben zu identifizieren. Weiters sind wir auch Ansprechpartner für geförderte betriebswirtschaftliche Beratungen.
Hier stellen wir unseren Betrieben Profis zur Seite wie etwa bei der Erstellung eines Business Plans.

Welche Arten von Förderungen gibt es generell?
Für viele die interessanteste Förderart ist der klassische, nicht rückzahlbare Zuschuss. Unabhängig von der Projektfinanzierung wird dieser für bestimmte Förderschwerpunkte, beispielsweise bei umweltrelevanten Maßnahmen, gewährt.
Die zweite Schiene sind Finanzierungshilfen wie etwa geförderte Kredite (aktuell weniger nachgefragt aufgrund der Tiefzinslage), Bürgschaften und auch Beteiligungen.
Oder auch steuerliche Begünstigungen wie etwa die Forschungsprämie.


Wie erreicht man das Förderservice? 
Über die Hotline 02742/851-18018 oder persönlich an einem der Fördersprechtage. Derzeit ist alles ein wenig anders, daher gibt es jetzt zusätzlich zu den Terminen in den Bezirksstellen und in der Zentrale in St. Pölten einen Online-Termin am 10. November, jeweils zwischen neun und zwölf Uhr, buchen kann man über die Hotline. Beim Fördersprechtag nehmen sich das Förderservice, die Förderstelle NÖBEG (NÖ Bürgschaften und Beteiligungen GmbH) und ein Unternehmensberater eine Stunde Zeit für sämtliche mögliche Förderungen und Finanzierungshilfen. Außerdem kann man uns über wko.at/foerdercheck rund um die Uhr eine Projektidee mitteilen – wir melden uns dann.


Gibt es einen aktuellen Förderschwerpunkt?
Besonders attraktiv ist momentan die Investitionsprämie (Investitionssumme ohne Umsatzsteuer 5.000 Euro bis 50 Millionen Euro). Der nicht rückzahlbare Zuschuss für aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen hat eine Förderhöhe von sieben oder vierzehn Prozent (für Digitalisierung, Ökologisierung, Klimaschutz oder Gesundheit).
Den Antrag stellen kann man noch bis 28. Februar 2021.

Ihr Tipp?
Immer vor der Umsetzung von Projekten mit uns oder der Hausbank reden und die Anträge rechtzeitig stellen – das zahlt sich aus!

„Müssen weiter Geld in die Hand nehmen“ - WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker im Gespräch

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker
© Franz Baldauf WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker

Ein Jahr wie heuer gab es für Niederösterreichs Unternehmen und mit ihnen für die WKNÖ seit 1945 wohl noch nie. Wie stellt man sich auf eine solche Situation ein, für die es ja praktisch keinerlei Erfahrungswerte gibt?

Indem man so agiert, wie auch unsere Unternehmen agieren müssen – flexibel, schnell und ständig bereit, nachzujustieren und nachzubessern. Service für Niederösterreichs Unternehmen muss Hand in Hand mit den jeweils aktuellen Bedürfnissen und Problemen der niederösterreichischen Unternehmen gehen. So haben wir etwa im Lockdown auch ganz bewusst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur direkten Betreuung der Unternehmen verlagert. Wir waren über unsere Corona-Hotline auch am Wochenende für alle Fragen und Probleme erreichbar. Und wir haben aus dem Feedback der Unternehmen und unseren Erfahrungen auch Verbesserungsvorschläge bei der Unterstützung der Unternehmen entwickelt, die wir in Bund und Land eingebracht haben.

Jetzt wird sehr viel Geld in die Hand genommen. Wie lange wird es dauern, bis sich der Wirtschaftsstandort Niederösterreich wieder erholt hat?
Wir kämpfen nach wie vor mit Corona, da sind Prognosen schwierig. Klar ist aber, dass unsere Unternehmen weiter Unterstützungen brauchen. Wir müssen auch weiter Geld in die Hand nehmen. Das ist Geld, das in dieser schwierigen Zeit gut investiertes Geld ist. Hilfe für Unternehmen sind Hilfe für uns alle.
Klar ist auch, dass es ganz entscheidend ist, die Konjunktur so rasch es geht wieder anzukurbeln. Die jüngsten Prognosen der Wirtschaftsforscher geben da für 2021 gewisse Hoffnungsschimmer.
Investitionen sind dabei ein Schlüsselbereich. Das von Land und Wirtschaftskammer gemeinsam geschnürte niederösterreichische Konjunkturpaket mit einem Volumen von 229 Millionen Euro ist da ein ganz wichtiges Signal. Die WKNÖ hat sich dabei sowohl inhaltlich wie auch finanziell eingebracht.
 
Gibt es aus Ihrer Sicht eine Grundregel bei der beabsichtigten Inanspruchnahme von Förderungen?
Je besser ein Antrag vorbereitet ist, umso rascher und effizienter kann es mit der Erledigung gehen. Und: Ich kann unseren niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmern nur raten, unbedingt das WKNÖ-Förderservice in Anspruch zu nehmen. Hier sitzen Experten, die die gesamte Förderlandschaft von EU, Bund und Land genau kennen und genau wissen, welche Möglichkeiten die Unternehmen haben und wie man am besten vorgeht. Die Förderlandschaft ist ja nach wie vor nicht ganz übersichtlich, obwohl es da zuletzt schon Verbesserungen gegeben hat. Da ist es gut, mit unserem WKNÖ-Förderservice einen Wegweiser für alle Unternehmen zu haben.

Das WKNÖ-Förderservice quasi als One-Stop-Shop in Sachen Informationen zu Förderungen?

So kann man das sagen. Unser Förderservice ist das zentrale Kompetenzzentrum in Sachen Förderungen. Es analysiert, berät, begleitet und vernetzt. Jetzt zeigt sich auch, wie richtig es war, dass wir in der WKNÖ das Förderservice vor gar nicht so langer Zeit neu aufgestellt und die Ressourcen und Kompetenzen zum Thema Förderungen gebündelt haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Gruppenfoto

Bildungspolitik und Wirtschaft in gemeinsamer Sache gegen Fachkräftemangel

"Mit vereinten Kräften gegen den Fachkräftemangel“, unter diesem Motto stand eine Pressekonferenz bei Geberit in Pottenbrunn mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras, Industriellenvereinigung-NÖ-Präsident Thomas Salzer und Helmut Schwarzl, Obmann der WKNÖ-Sparte Industrie und IV-NÖ-Bildungssprecher. mehr

Janine Petermann überträgt die gesammelten Daten auf das Mobiltelefon.

Von der Meisterin zur „Masterin“

Rauchfangkehrerin Janine Petermann aus Hafnerbach (St. Pölten Land) hat nach ihrer Lehre fleißig weitergelernt und die Meisterprüfung absolviert. Danach ging es an die Donau-Universität Krems, hier studierte sie „Fire Safety Management“ und ist jetzt „Master“. mehr