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Dachdecker, Glaser und Spengler: Der 2500. Kursteilnehmer

Gefahren, die Dacharbeiten mit sich bringen, werden von vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern leider immer noch unterschätzt.

© AUVA/lwtaf
Um die Sicherheit bei Dacharbeiten zu steigern, führt die AUVA-Landesstelle Wien in Kooperation mit den Landesinnungen Wien, Niederösterreich und Burgenland für Dachdecker, Spengler, Holzbau und Glaser die bewährten Dacharbeiten-Lehrgänge bereits zum 15. Mal durch. Im Jänner konnte der 2.500ste Lehrgangsteilnehmer vor Ort im Trainingszentrum Baden begrüßt werden.
„Mit den Kursen ‚Sicherheit bei Dacharbeiten‘ wollen wir aktiv dazu beitragen, das Gefahren- und Sicherheitsbewusstsein in der Branche zu steigern“, erklärt Präventionsexperte Bernd Toplak (AUVA-Landesstelle Wien).
Gefahren, die Dacharbeiten mit sich bringen, werden von vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern leider immer noch unterschätzt, obwohl ein Absturz vom Dach meist mit schwersten Verletzungen und in Einzelfällen sogar tödlich endet. Im Schnitt hat ein Absturz rund neun Wochen Krankenstand zur Folge. Allein 2017 verzeichnete die AUVA-Unfallstatistik österreichweit 156 Abstürze vom Dach, 44 davon passierten in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Um solchen Unfällen präventiv vorzubauen, bietet daher die AUVA-Landesstelle Wien mit finanzieller Beteiligung durch die Landesinnungen interessierten Betrieben aus Wien, Nieder-österreich und dem Burgenland seit mehreren Jahren ein maßgeschneidertes Schulungsangebot an. 2017 wurde dieses um spezielle Kurse für Glaser erweitert, die neben Dachdeckern, Spenglern und Holzbauern zu den gefährdeten Berufsgruppen gehören, wenn es um Absturz bei Arbeiten in der Höhe geht.
Zwischen 16.1. und 21.2. werden im Trainingszentrum der Hoehenwerkstatt in Baden auch heuer wieder an 17 Terminen die beliebten Aktiv-Lehrgänge für „sicheres Arbeiten auf Dächern und Schutz vor Absturz“ der Stufen „Basis“, „Refresher“ und „Aufbau“ abgehalten.
Die Schulungsinhalte richten sich an Arbeiter ebenso wie an Vorarbeiter und Führungskräfte. „Korrekte Eigensicherung und regelmäßiges Üben unter gesicherten Bedingungen sind das Um und Auf, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. Denn aufpassen alleine reicht bei Dacharbeiten nicht aus“, betont Bernd Toplak.

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