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Cybersecurity: Gefahrenquelle Mensch - WEBINAR am 22.11. 2022 von 10 bis 11 Uhr!

Die Methoden der Cyberkriminellen werden immer raffinierter und entwickeln sich ständig weiter. Eine gewartete Infrastruktur sowie geschulte Mitarbeiter sind die wichtigsten Präventionsmaßnahmen.

Bildschirm mit einem Schloss als Zeichen für Cybersecurity
© Adobe Stock

"Die Cyber-Bedrohungslage für Unternehmen ist sehr hoch“, betont Wolfgang Rosenkranz. Als Teamleiter des nationalen Computernotfallteams „CERT.at“, der mit seinem Expertenpool sowohl die nationale NIS-Meldestelle als auch das Austrian Energy CERT der Energiewirtschaft und den technischen Betrieb des behördlichen Government CERT betreibt, weiß Rosenkranz, wovon er spricht. Durch die laufende Professionalisierung der Angreifer, sowohl in Bezug auf ihre fachlichen Fähigkeiten also auch auf ihre Werkzeuge, sei das Risiko für Unternehmen, einen Angriff zu erleben und Schaden zu erleiden, extrem.

Das beliebteste Ziel sind damit Finanzinstitute, Industrie oder auch der Handel. Aber es gibt keine wirklichen Schwerpunkte, denn es gibt immer Kriminelle, die jene Bereiche abdecken, die von anderen Kriminellen noch nicht angegriffen wurden
Wolfgang Rosenkranz, Computernotfallteam CERT.at

„Wenn ein Unternehmen beispielsweise von einem Ransomwareangriff betroffen ist und sich nicht entsprechend vorbereitet hat, sind die Chancen, dies ohne finanziellen Schaden zu überstehen, sehr gering. Aber da sich auch die Verteidiger gegen Cyberangriffe laufend weiterentwickeln, neue Produkte produzieren und bessere Dienstleistungen anbieten, können Unternehmen die Digitalisierung weiterhin zu ihrem Vorteil nutzen“, präzisiert der Experte. Die Betriebe müssten sich jedoch mit den aktuellen Schutzempfehlungen vertraut machen und wo notwendig professionelle Hilfe durch einen IT-Dienstleister holen.

Ingeborg Dockner, NÖ Spartenobfrau Information und Consulting
© Tanja Wagner Ingeborg Dockner, NÖ Spartenobfrau Information und Consulting
Wolfgang Rosenkranz ,Leiter des Notfallteams CERT.at
© Anna Rauchenberger Wolfgang Rosenkranz ,Leiter des Notfallteams CERT.at
Gottfried Pilz, NÖ Obmann der Versicherungsmakler und BErater in VErsicherungsangelegenheiten
© Tanja Wagner Gottfried Pilz, NÖ Obmann der Versicherungsmakler und BErater in VErsicherungsangelegenheiten
Tipp!

Cyberangriffe Versichern! 

Betriebe können sich gegen Internetkriminalität versichern lassen – Prävention bleibt aber das beste Rezept! Trotz aller Vorsorgemaßnahmen von der Schulung der Mitarbeiter bis zur Einbindung externer IT-Dienstleister wird es nie einen hundertprozentigen Schutz vor Cyberattacken geben.

Daher empfiehlt Gottfried Pilz, NÖ Obmann der Fachgruppe Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten, sich auch mit dem Thema „Cyber-Versicherung“ näher auseinander zu setzen, um im Falle einer Cyberattacke zumindest den finanziellen Schaden so gering wie möglich zu halten. „Beinahe alle in Österreich tätigen Versicherungsunternehmen bieten bereits – in unterschiedlicher Ausprägung – Cybersecurity-Versicherungen an. Bei der Suche nach dem für Sie passenden Versicherungsangebot wenden Sie sich an den Versicherungsmakler Ihres Vertrauens“, rät Gottfried Pilz. Mehr Infos unter: NÖ Versicherungsmakler

Alle Unternehmen betroffen

Im jährlichen Durchschnitt seien alle Unternehmen gleich betroffen, es gebe aber durchaus kurzfristige Trends. „Ist es einmal einfacher, kleine Unternehmen anzugreifen, weil sie sich weniger schützen, so gibt es dann ein paar Monate später wieder vermehrt Angriffe gegen große Unternehmen, weil eine neue Angriffstechnik entwickelt wurde und weil große Unternehmen mehr ,Beute‘ bringen“, spricht Rosenkranz aus der Praxis.

Grundsätzlich werden jene Bereiche vermehrt angegriffen, bei denen viel Geld im Umlauf ist. „Das beliebteste Ziel sind damit Finanzinstitute, Industrie oder auch der Handel. Aber es gibt keine wirklichen Schwerpunkte, denn es gibt immer Kriminelle, die jene Bereiche abdecken, die von anderen Kriminellen noch nicht angegriffen wurden“, so der Fachmann.

Der Mensch hat sich als größtes Sicherheitsrisiko bei Cyberattacken erwiesen. Daher haben wir auch einen Schwerpunkt bei der Aufklärung der Mitarbeiter in den Betrieben gesetzt
Ingeborg Dockner, NÖ Spartenobfrau Information und Consulting

Gefahrenquelle Mensch

Aktuell werden wieder viele Cyberangriffe über die Mitarbeiter begonnen ­­– beispielsweise über Phishing-Mails oder über Telefonanrufe, bestätigt Rosenkranz. In eine ähnliche Kerbe schlägt Niederösterreichs Spartenobfrau Information und Consulting, Ingeborg Dockner: „Der Mensch hat sich als größtes Sicherheitsrisiko bei Cyberattacken erwiesen. Daher haben wir auch einen Schwerpunkt bei der Aufklärung der Mitarbeiter in den Betrieben gesetzt. Wir bieten zum Beispiel spezielle Webinare und Schulungen für sie – und ganz klassisch auch Aushänge für alle Betriebe an, um das Bewusstsein für die Gefahren aus dem Netz zu schärfen.“ Gut geschulte Mitarbeiter sind ein Schlüssel für die Cybersicherheit im Unternehmen. Um für Cyberangriffe gewappnet zu sein, muss auch in die technische Infrastruktur investiert werden, gibt die Spartenobfrau einen wichtigen Tipp. Dockner: „Diese müssen von Experten an die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Betriebs angepasst und auch gewartet werden.“

Auf IT-Experten vertrauen

Markus Aulenbach, Berufsgruppensprecher IT der UBIT NÖ, bestätigt Dockner: „Eine konkrete Infrastrukturmaßnahme ist eine Firewall, die zwischen Modem/Router und dem internen Netzwerk den Netzwerkverkehr kontrolliert und absichert.“ Wichtig sei auch, die internen Firewalls auf PCs und Servern aktiviert zu lassen. Zweitens müssten Endpoint Protection-Systeme – die Weiterentwicklung der früheren Virusscanner – auf jedem Gerät im  Netzwerk installiert sein und sie sollten mehrmals am Tag Sicherheitsupdates erhalten. „Auch ein funktionsfähiges und regelmäßig getestetes Back-up ist entscheidend“, weiß Aulenbach. 


Cybersecurity Aushang für Mitarbeiter und Webinar

www.it-safe.at Das Portal der Wirtschaftskammern Österreichs vereint alles Wissenswerte zum Thema Cybersecurity: 

  • Hotline – 0800 888 133 – für den Fall des Falls
  • Online-Ratgeber für IT-Sicherheit 

NEU: Der Aushang „Cybersicherheit im Unternehmen“, speziell für Mitarbeiter. Bereits eine kleine Unachtsamkeit beim Öffnen eines verdächtigen E-Mail-Anhangs kann zum Verlust wichtiger Unternehmensdaten oder zur Lahmlegung des Unternehmens führen. Für die Bewusstseinsbildung der Kollegen sind am Aushang die wichtigsten Regeln zusammengefasst. Die Aushänge können selbst ausgedruckt werden und z.B. im Lift oder im Büro angebracht werden.

Download: Aushang "Cybersicherheit im Unternehmen" auf www.it-safe.at


Webinar Cybersecurity

IT-Sicherheitsexperte Simon Tjoa von der FH St. Pölten hält am 22.11 von 10 bis 11 Uhr das Webinar „Was Ihre Mitarbeiter zu Cybersecurity unbedingt wissen müssen!“

Die Themen:

  • Welche Bedrohungen gibt es und wie erkenne ich sie?
  • Sicherheitsregeln am Arbeitsplatz
  • So reagiere ich richtig auf einen erfolgten Angriff

Anmeldung zum Webinar am 22.11.22 auf wko.at/noe/ic

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