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Cybersecurity-Förderung für kleine und mittlere Betriebe

Mit 1. April 2022 startet das austria wirtschaftsservice (aws) mit KMU.Cybersecurity eine neue Förderschiene, um bei Digitalisierungsprojekten im Bereich Cybersecurity zu unterstützen. „In den letzten zehn Jahren nahm die Anzahl an Attacken stark zu. Auch der Ukraine-Krieg erhöhte die Bedrohungslage für Niederösterreichs Unternehmen“, so NÖ Spartenobfrau Information und Consulting, Ingeborg Dockner, und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und NÖ Spartenobfrau Information und Consulting Ingeborg Dockner
© Daniela Matejschek | Tanja Wagner WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker und NÖ Spartenobfrau Information und Consulting Ingeborg Dockner

Der aktuelle Cybersecurity-Report von Deloitte und dem SORA-Institut zeigt deutlich die steigende Bedrohungslage. Von 450 österreichweit befragten Mittel- und Großunternehmen gab die Hälfte an, selbst einer Ransomware-Attacke ausgesetzt gewesen zu sein. Unter Ransomware sind Schadprogramme zu verstehen, die den Computer sperren oder gespeicherte Daten verschlüsseln.

„Betroffen sind aber nicht nur Mittel- und Großunternehmen, auch Kleinunternehmen sind dieser Gefahr ausgesetzt“, weiß NÖ Spartenobfrau Information und Consulting, Ingeborg Dockner. Der Schaden, der dadurch für die Unternehmen entsteht, gehe dabei in die Millionen. Die tatsächlichen Kosten aufgrund des Stillstands des IT-Systems müssten aber noch deutlich höher angesetzt werden. Denn neben den Umsatzausfällen müssten auch sämtliche Kosten der Wiederherstellung und –beschaffung der verschlüsselten Daten eingerechnet werden, hält der Cybersecurity-Report fest.

Wenige Notfallpläne und Präventionsmaßnahmen – Förderung für IT-Sicherheit

„Außerdem hält der Bericht fest: Jedes achte Unternehmen muss sich fast täglich mit Ransomware-Attacken auseinandersetzen. Es ist also abzusehen, dass irgendwann jeder Betrieb betroffen sein wird. Das Problem ist, dass derzeit laut Deloitte österreichweit nur jeder fünfte Betrieb auf einen vorher entwickelten Krisen- oder Notfallplan zurückgreifen kann“, so Dockner.

Genau hier setzt das aws Programm KMU.Cybersecurity an. Gefördert werden Investitionsprojekte im Bereich IT- und Cybersecurity, die mit externen Anbietern im Bereich IT- und Cybersecurity umgesetzt werden. Die Förderung beträgt maximal 40 Prozent der förderbaren Kosten (maximaler Zuschuss: 20.000 Euro). Die förderbaren Kosten dürfen einen Betrag in Höhe 2.000 Euro nicht unterschreiten und einen Betrag von 50.000 Euro nicht übersteigen.

Alle Details zur Förderung unter:
www.aws.at/aws-digitalisierung/kmucybersecurity/

Portal für Cybersicherheit der Wirtschaftskammern: www.it-safe.at

Cybersecurity-Hotline der WKÖ im Falle eines Angriffs: 0800-888-133

Breitbandförderung des Bundes stärkt Wirtschaftsstandort NÖ

Positiv beurteilt Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker die angekündigte Breitbandförderung des Bundes: „Damit werden Regionen an das Breitband angebunden, die bis jetzt noch nicht mit schnellem Internet versorgt werden. Oberstes Ziel muss weiterhin sein, gemeinsam mit unseren Unternehmen die Breitbandlösungen anbieten und mit Gesellschaften wie der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) des Landes NÖ eine flächendeckende Versorgung mit Breitband in Niederösterreich zu schaffen. Davon profitieren die Haushalte, die Unternehmen und damit auch der Wirtschaftsstandort Niederösterreich“, so Ecker. 

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